Skype macht wieder Schlagzeilen. Erst vorgestern erschien die Software für VoIP, Chat und SMS in einer neuen Version für Windows Mobile, mit der manche Nutzer ihre Kurznachrichten billiger senden können als über den eigenen Mobilfunkanbieter. Jetzt soll endlich eine Version für das iPhone kommen, worauf viele Nutzer seit zwei Jahren warten. Dies berichtet das Technik-Blog Gigagom aus einer "sehr verlässlichen Quelle". Schon in der kommenden Woche könne die offizielle Vorstellung auf der Mobilfunkmesse CTIA Wireless in Las Vegas erfolgen.
Skype soll mittlerweile 405 Millionen Nutzer haben, die seit der ersten Veröffentlichung der Software im Jahr 2003 mehr als 100 Milliarden Minuten von Skype zu Skype gesprochen haben. Solche Gespräche sind immer kostenlos. Ihr Geld erwirtschaftet die Tochterfirma des Auktionshauses Ebay mit Services wie Skypeout, mit dem man zu kleinen Preisen ins Telefonnetz anrufen kann. Acht Prozent aller internationalen Telefonate wurden im vergangenen Jahr darüber abgewickelt, hat das Marktforschungsunternehmen Telegeography berechnet. Damit ist Skype die weltgrößte Telefongesellschaft für Anrufe ins Ausland.
Im Mobilfunkbereich konnte Skype bisher nur schlecht Fuß fassen. Symbian-Benutzer müssen seit vier Jahren auf auf die Software warten, weil Skype den hohen Strombedarf der Anwendung nicht in den Griff bekommt. Erst mit dem Nokia N97 soll sich das ändern. Bei Blackberry und Android sieht es genauso aus. Für diese Plattformen gibt es lediglich Skype Lite, für das aber immer Telefonkosten anfallen: Die Software wählt automatisch eine lokale Zugangsnummer im jeweiligen Land, ein Server nimmt dann das Telefonat entgegen und verbindet es über Skype weiter. Für das iPhone gibt es bisher gar nichts von Skype, diese Marktlücke haben Konkurrenzfirmen wie Truphone, Fring und Nimbuzz erkannt. Sie bieten seit einigen Monaten eigene Software im App Store an, die auch Anrufe zu Skype ermöglicht. Die Qualität ist aber mehr als dürftig, wie Experimente in der Redaktion von Areamobile ergeben haben. Die Skype-Anrufe über Fring klingen so verzögert und verzerrt, dass sie kaum zu verstehen sind, obwohl beide Teilnehmer eine schnelle Internet-Anbindung haben. Das liegt daran, dass alle diese Angebote einen Trick verwenden, um sich an das Netz von Skype anzuschließen. Jeder Anruf geht erst einmal zu den Servern der Firmen, die in England, Israel oder den Niederlanden ihren Sitz haben. Dort wird das Telefonat mithilfe der PC-Software von Skype weiterverbunden. Durch diese Übergabe und die Umrechnung des Datenstroms schleichen sich Qualitätsverluste ein, deswegen wäre eine Originalversion von Skype am besten für das iPhone. Doch solche Software gibt es bisher nur für Geräte mit Windows Mobile.
Das iPhone ist ja auch was für Kinder.
Soweit ich informiert bin, wird das auf dem iPhone (aus vertragsrechtlichen
Gründen) nur mit einer Wlan-Verbindung funktionieren und nicht im 2G- oder
3G-Netz.
Grüße
John
Also auf meinem P990 funktioniert Fring Supa. Warum Apple immer so viele
Probleme hat versteh ich nicht.
Die AGB von t-mobile erlauben doch kein VOIP soweit ich weiß, oder?
Außerdem
woher kommen die angegebenen Zahlen? Zitat: "Skype soll mittlerweile 405
Millionen Nutzer haben". Nutzer oder registrierte Mitglieder? Ich selber bin
auch registriert und habe noch nie telefoniert über Skype.
Am Besten geht VOIP mit dem Nokia integrierten VOIP Klient. Damit der auch über
3G funktioniert, muss man den O2 Zugangspunkt etwas pimpen, nämlich die Proxy Ip
löschen und den Proxyport auf 0 setzen.
Dann funktioniert di VOIP einbindung
perfekt.
Muss Rotzlöffel recht geben....
auf dem P990 und P1 ist Fring ne super lösung
und funktioniert bombig..... und die sprachquali ist ausreichend......
als ob
das iPhone sonst so nen klangwunder wäre c.O.....