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Autor: Markus Goebel | 17.04.2009 - 11:41 | (12)

Miese Quartalszahlen: Sony Ericsson entlässt weitere 2.000 Angestellte

Die Handybranche befindet sich im Abwärtstrend. Nachdem Nokia bereits schlechte Zahlen vorlegte, meldet nun Sony Ericsson einen dramatischen Absatzeinbruch. Das Unternehmen reagiert mit einem drastischen Sparprogramm.

Miese Quartalszahlen: Sony Ericsson entlässt weitere 2.000 Angestellte

Sony Ericsson wird weitere 2.000 Angestellte entlassen. Das geht aus der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2009 hervor. Die Entlassungen erfolgen weltweit und sind eine Folge des schlechten Geschäfts. Die Zahl der verkauften Handys ging im Vergleich zum vorherigen Quartal um fast zehn Millionen zurück. Von Januar bis März 2009 konnte Sony Ericsson nur 14,5 Millionen Geräte verkaufen, während es in den vorherigen drei Monaten noch 24,2 Millionen waren.

sony Ericsson Idou

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Wegen des Weihnachtsgeschäfts ist das letzte Quartal eines Jahres immer das stärkste für einen Handyhersteller. Der Niedergang von Sony Ericsson lässt sich deshalb besser im Jahresvergleich erkennen. Im 1. Quartal 2008 konnte die Firma noch 22,3 Millionen Handys verkaufen, das waren 54 Prozent mehr, als jetzt erzielt wurde. Der Umsatz von Januar bis März 2009 fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,70 auf 1,74 Milliarden Euro. Der Nettoverlust lag bei 293 Millionen Euro, nachdem Sony Ericsson im gleichen Quartal des Vorjahres noch einen Gewinn von 133 Millionen Euro verbuchen konnte.

Vor den Steuern kam ein Verlust von 370 Millionen Euro zustande, vor einem Jahr hatte Sony Ericsson noch einen Vorsteuergewinn von 193 Millionen Euro in den ersten drei Monaten erzielt. Auch unterm Strich war das Ergebnis mies: Sony Ericsson erzielte im 1. Quartal 2009 einen Nettoverlust von 293 Millionen Euro, während im Jahr zuvor dort noch ein Gewinn von 133 Millionen stand. "Wie erwartet, war das erste Quartal dieses Jahres wegen der schwachen globalen Nachfrage sehr schwierig für Sony Ericsson", sagt der Firmenchef Dick Komiyama. "Das Management plant ein zusätzliches Sparprogramm, das bis Mitte 2010 weitere 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen soll." Das vorherige Sparprogramm, das schon in diesem Jahr 300 Millionen Euro einsparen soll, ist bereits beschlossen. Dazu gehören auch die 2.000 Entlassungen. Sony Ericsson hat noch Bargeldreserven von 1,1 Milliarden Euro. Das klingt beeindruckend, doch Firmen wie Apple oder Microsoft haben mehr als 20 Mal so viel.

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Kommentare
  1. 17.04.09 23:39 Anonymous (Gast)

    ausserdem will SE auch kein android handy bringen...

    irgendwie treffen sie
    immer mehr falsche entscheidungen

  2. 17.04.09 15:43 Berka (Gast)

    No Touch von SE, schade :-((
    Sony Ericsson geht tiefer ins das kalte Wasser
    :-(((





    [url]http://trailer1080p.blog.de/[/url]

  3. 17.04.09 14:46 raicoon92

    @Chin Chan Chong

    Das haste recht...

    Zu den MPX Zahlen:

    Eigentlich gar
    nicht mal so blöd damit zu werben.
    Was meinst du wievie Menschen (die sich
    nicht so mit Handys auskennen oder denen das egal ist) den Wert eines HAndys an
    der MPX Zahl ablesen?
    Sehr viele...

    Aber natürlich keine
    Überlebensstrategie:D

  4. 17.04.09 14:36 Chin Chan Chong (Gast)

    @Walkman:
    du hast ja mal garkeine ahnung oder? danke für deinen sinnlosen
    kommentar

  5. 17.04.09 14:03 Walkman

    Wenn SE zu grunde geht dann weiß ich auch nicht mehr weiter, dann ist es so gut
    wie ein aus für die ganze
    Telekommunikation. Da Ericsson nicht allein
    überleben kann und wenn SE nicht überlebt dann gibt es auch keine
    neuen
    Techniken mehr wie z.B. Bluetooth oder LTE. Nein das wäre echt zu schade
    und eigentlich nicht vorstellbar.
    Sony hat auch nicht genügend Geld um Ericsson
    aufzukaufen,
    denn wenn sie das könnten, dann wären sie erst richtig
    mächtig.

    Aber lasst mal SE und Co sein, wo sind die anderen Japanischen
    Hersteller ???
    Früher gab es mal z.B. Sharp, die hatten wirklich tolle Handys
    gebaut.

  6. 17.04.09 13:55 TBeat (Member)

    Natürlich können die pleite gehen. Wenn die noch drei Quartale mit solchen
    Verlusten hinlegen, sind ihre Geldreserven weg. Zu Weihnachten kann schon
    Schluss sein.

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