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Autor: Rene Melzer | 22.04.2009 - 09:38 | (10)

Bitkom protestiert gegen Absenkung der Preise für Auslands-SMS

Der Interessenverband der Telekom-Anbieter Bitkom kritisiert die neuen Preisobergrenzen der EU für Auslands-SMS. Nach Ansicht von Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer benötigen die Unternehmen die Einnahmen, um die Breitband-Netze der Zukunft aufbauen zu können.

Bitkom protestiert gegen Absenkung der Preise für Auslands-SMS

Der Telekom-Interessenverband Bitkom hat die von der EU geplanten Preisgrenzen für den SMS-Versand im Ausland scharf kritisiert. "Die massiven Interventionen der EU in den funktionierenden Markt schießen übers Ziel hinaus", so Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. "Damit werden den Unternehmen Mittel entzogen, die anschließend für Investitionen in Netzausbau und -qualität fehlen."

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Die Gebühren für Auslands-Telefonate und -SMS sollen billiger werden

Die EU plant eine Preisgrenze von 13 Cent pro SMS inklusive Mehrwertsteuer. Über den Gesetzentwurf soll heute im EU-Parlament abgestimmt werden. Anschließend muss noch der EU-Ministerrat zustimmen. "Das ist weniger als der typische Preis im Inland von 19 Cent", gibt Scheer zu bedenken. Die Nutzung eines Fremdnetzes im Ausland könne aber nicht billiger sein als der gleiche Service im Inland. "Offenkundig will die EU testen, wie weit sie die Unternehmen mit Preisdiktaten belasten kann."

"Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise sollte die Politik Zukunftstechnologien unterstützen und nicht bremsen" ,so Scheer weiter. Schon heute sind die Netzinvestitionen in Deutschland nach Wissen des Bitkom pro Einwohner nur noch halb so hoch wie in den USA oder Japan. Mittelfristig müssen 40 bis 50 Milliarden Euro aufgebracht werden, um die Super-Breitbandnetze der Zukunft aufbauen zu können. Der Verband hält weitere Eingriffe der EU für falsch, weil seiner Ansicht nach der Markt funktioniert. "Weitere Zwangstarife sind auch deshalb unnötig, weil bereits vor der EU-Regulierung die Roaming-Preise massiv gesunken sind", so der Bitkom-Präsident. Viele Mobilfunk-Anbieter hätten günstige Auslandstarife für Urlauber und Geschäftsleute im Programm.

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Kommentare
  1. 22.04.09 18:14 Anonymous (Gast)

    HAHA :D ich lach mich tot

    Zitat:

    "Der Verband hält weitere Eingriffe der
    EU für falsch, weil seiner Ansicht nach der Markt funktioniert."

    Ja, aber
    WIE funktioniert er?! ziemlich einseitig würd ich sagen!

  2. 22.04.09 11:36 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    @Freeze-o-mat
    genau da ist eben das problem......

    den betreibern entstehen
    keine extra kosten egal wie viel jeamand telefoniert..... elektronik hat keinen
    extra verschleiss bei belastung oder datenübertragung und das was da ist muss so
    oder so gewartet werden obs nun genutzt wird oder nicht......

    dh je mehr
    kunden die ambieter haben desto mehr verdienen die solange sie die kapazitäten
    nicht erhöhen müssen...... nur seltsamerweise werden die kunden immer emhr aber
    die preise nicht von allein günstiger und das ist die schweinerei.........


    und dann jammern sie rum wenn man ihnen mal auf die füsse tritt........ ich
    mein eigentlich drucken die anbieter doch geld....... bei der richtigen
    industrie müssen rohstoffe eingekauft und fertige waren verkauft werden was
    immer im verhältnis steht....... in der mobilfunkindustrie muss nur einmal
    angeschafft werden und dann bleiben nur unterhaltskostem....... und die
    unterhaltskosten sollten sie wohl mit den ganzen zig milliarden umsatz decken
    können.......

  3. 22.04.09 11:31 Freeze-o-mat

    @ Quirky

    lol

  4. 22.04.09 11:24 Anonymous (Gast)

    @Freeze-o-mat

    Verrat doch nicht alles sonst wird der Deutsche bockig und
    stellt den Konsum ein.

  5. 22.04.09 11:13 Freeze-o-mat

    Sehe das ganz genauso.
    Mann muß vorallem auch bedenken das SMS ein reines
    Abfallprodukt ist dur dem eigendlich dem Betreiber keinerlei Kosten entstehen.
    SMS sind eine reine "Magemaschine" für die Betreiber und mir kommt es immer
    noch so vor als wenn wir den Ausbau und die Entwicklung der ausländischen Netze
    (von unseren ansässigen Betreibern) tragen...

  6. 22.04.09 10:18 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    "Das ist weniger als der typische Preis im Inland von 19 Cent"

    ich frag
    mich wo der typ lebt...... sicher net in deutschland...... denn 19ct ist schon
    lange kein typischer preis mehr nurnoch für die leute die solche standard
    knebelverträge abschliessen......

    jeder gute prepaid anbieter ist inzwischen
    auf 9 oder max 10ct abgestiegen mit den preisen...... find das mit der regelung
    ok..... wobei man notfalls noch sagen könnte 15ct gehen auch noch denn ins
    ausland schickt man ja nun auch nicht die masse an SMS.....

    ausserdem wenn
    die sich mit ihren preisen nicht langsam was einfallen lassen müssen sie sich
    doch nciht wundern dass ihnen dann VoIP und instant messaging programme immer
    mehr auf die pelle rücken........

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