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Autor: Andreas Seeger | 23.04.2009 - 14:17 | (9)

Nokia Comes with Music: In Großbritannien bisher eine Enttäuschung

Experten gehen davon aus, dass bisher nur 23.000 Menschen den Dienst Comes with Music nutzen. Diese Zahl ist verschwindend gering. Als Gründe werden Kopierschutz-Beschränkungen und das Fehlen zugkräftiger Modelle angeführt.

Nokia Comes with Music: In Großbritannien bisher eine Enttäuschung

Das britische Marktforschungsunternehmen Music Ally hat erstmals Zahlen zu Nokias Dienst Comes with Music für Großbritannien veröffentlicht. Die Experten gehen davon aus, dass er bisher nur von 23.000 Menschen genutzt wird. Diese Zahl ist verschwindend gering, obwohl Nokia einen riesigen Werbeaufwand betrieben hat. Außerdem ist Comes with Music bereits seit knapp sechs Monaten verfügbar. Der Handy-Hersteller hat diese Zahlen bisher nicht bestätigt.

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Startet bald auch in Deutschland: Nokia Comes with Music | Foto: Nokia

"Ich will nicht behaupten, dass es eine komplette Katastrophe ist. Aber es ist eine große Enttäuschung. Denn selten wurde ein digitaler Musikdienst so breit in den Massenmedien beworben", kommentiert Paul Brindley von Music Ally den Fehlstart von Comes with Music. Nokias All-You-Can-Hear-Dienst ist ein zwölfmonatiges Abonnement, um unbegrenzt Musik auf den PC oder das Handy zu laden. Man erhält es beim Kauf bestimmter Modelle des Herstellers, wie dem Nokia 5310 XpressMusic. Millionen von Titeln stehen zur Auswahl, weil der Hersteller mit allen vier Major-Label kooperiert. Die Songs können auch nach Ablauf des Abos weiter genutzt werden, sind aber mit Digital Rights Managment (DRM) versehen und nicht auf andere mobile Endgeräte übertragbar.

Brindley sieht in dieser Beschränkung einen wichtigen Grund für den verhaltenen Start des Musikabos. Denn Konkurrent Apple verkauft seine Musik über den iTunes-Store seit neuestem ohne Kopierschutz. Als weiteren Grund führt der Marktforscher das Fehlen attraktiver Handy-Modelle an. Der Verkaufsschlager Nokia 5800 XpressMusic wird in Großbritannien ausschließlich ohne Musikabo verkauft. In anderen Regionen, in denen das Touchscreen-Handy mit Comes with Music angeboten wird, ist das Paket ein großer Erfolg. Speziell in Singapur soll der Dienst für ein Wachstum des digitalen Musikmarktes um 30 Prozent verantwortlich sein.

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Kommentare
  1. 23.04.09 18:53 huedi (Newcomer)

    voll guter dienst

  2. 23.04.09 18:29 Roiba Hotzenplotz (Gast)

    Die Leute ziehen sich das Zeug lieber bei PirateBay und rapidshare.

  3. 23.04.09 16:32 Anonymous (Gast)

    Wußtet ihr eigentlich das man das Palm Pre ohne Ladekabel laden kann.

    Yieha,
    endlich ein Kabel weniger dann sind es nur 8 die hier rumbaumeln.

    Tschaka
    tschaka tschaka

  4. 23.04.09 16:24 Anonymous (Gast)

    Ich hoffe auch, dass das Palm Pre bald kommt xDD

  5. 23.04.09 15:07 Anonymous (Gast)

    Ich hoffe wirklich, dass das Palm Pre bald kommt, kann dieses Palm Pre gelaber
    nicht mehr hören!!!

    Hoffentlich kommt es bald blablabla...

  6. 23.04.09 14:34 Anonymous (Gast)

    wenn die das in deutschland etc. verkaufen würde ... würds bestimmt ganz groß
    einschlagen der music dienst

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