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Autor: Rene Melzer | 23.04.2009 - 16:36 | (24)

AT&T macht Palm Pre schlecht: Kunden sollen beim iPhone bleiben

Mit teils fadenscheinigen Behauptungen macht der amerikanische Netzbetreiber AT&T das exklusiv bei der Konkurrenz erscheinende Palm Pre schlecht. Das geht aus internen Papieren hervor, die den Mitarbeitern zur Schulung ausgehändigt wurden.

AT&T macht Palm Pre schlecht: Kunden sollen beim iPhone bleiben

Ab 17. Mai soll das Palm Pre beim amerikanischen Netzbetreiber Sprint erhältlich sein. Ein Tag der Angst für den Konkurrenten AT&T, wie aus internen Schulungsdokumenten für die Mitarbeiter hervorgeht, die das Technik-Blog PreCentral veröffentlicht hat. Sie enthalten teils fadenscheinige Argumente, mit denen das iPhone gegenüber dem Palm Pre besser gestellt wird. So sollen die Kunden des größten US-amerikanischen Netzbetreibers vom Apple-Handy überzeugt werden, wenn sie nach dem neuen Palm-Modell fragen, das exklusiv von Sprint verkauft wird.

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Palm Pre: der wahre iPhone-Killer?
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So wirbt AT&T damit, dass das iPhone dünner und leichter ist. Das Palm Pre ist aber 15 Millimeter kleiner und zwei Millimeter schmaler, was nicht erwähnt wird. Das zusätzliche Gewicht von gerade einmal zwei Gramm wird der Käufer verkraften können. Außerdem sei der Touchscreen des iPhone deutlich größer (3,5 Zoll gegenüber 3,1 Zoll). Die Papiere unterschlagen jedoch den berührungsempfindlichen Bereich unter dem Touchscreen des Palm Pre, auf dem das Handy bedient werden kann, ohne dass die Finger das Display verdecken. Die virtuelle Tastatur des iPhone wird von AT&T mit der ausziehbaren Volltastatur des Palm Pre gleichgesetzt, ohne auf die Vorzüge von erfühlbaren Tasten und Druckpunkten hinzuweisen.

Absurd wird es, wenn der Netzbetreiber die in vielen Tests gelobte Bedienung des Palm Pre als nicht intuitiv kritisiert oder vor einem begrenzten Zugang zum WLAN warnt, weil die Käufer nicht auf die 17.000 Hotspots von AT&T zugreifen können. Außerdem behauptet der Mobilfunkanbieter, dass das Palm Pre nur begrenzte GPS-Fähigkeiten hätte. Er verschweigt dabei, dass es selbst zwei Jahre nach der Einführung des iPhones keine Navigationssoftware gibt. Auch über die fehlenden Multitaskingfähigkeiten des iPhone verliert AT&T kein Wort.

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Kommentare
  1. 24.04.09 11:59 DeathAngel (Handy Profi)

    Freeze-o-mat 24.04.2009 um 11:17

    @ Totes Engel

    ~ ~ ~

    Ich war damals
    in nem RedZak laden oder wie die Buden heißen... Mitm T-Punkt hat das nichts zu
    tun in so einem war ich glaub zuletzt vor 2 - 3 Jahren...

    Aber anscheiennd
    sind die Provisionen beim iPhone so hoch das man die gerne immer wieder
    empfiehlt xD

    Niemand der mir 2min zuhört was ich suche würde mir nen iPhone
    empfehlen... nichtmal nen Touchscreen Handy *g*

  2. 24.04.09 11:35 Orangutan-Claus (Member)

    Wer sich nur bei dem Verkäufer erkundigt/informiert wäre wohl auch ziemlich
    blauäugig. AT&T ist da nicht besser als die meisten anderen, sie lügen zwar
    nicht, aber sie führen einen gern hinters licht!

  3. 24.04.09 11:17 Freeze-o-mat

    @ Totes Engel

    Geh nicht in nen T-punkt sondern in ein freies Geschäft. Dann
    wirst du in der Regel auch objektiever beraten!

    Ich dreh dir das Iphone nicht
    an...

  4. 24.04.09 10:27 Anonymous (Gast)

    Ich wüßte auch nicht warum ich mir unbedingt ein Palm Pre zulegen sollte, sowohl
    bei der Hardware als auch bei der Software sehe ich keine besonderen Anreize,
    dabei geht es mir nicht um die GUI, die ja austauschbar ist sondern um das
    Software Angebot.
    Ok, das Palm pre kommt erst noch aber WebOS ist halt
    beschränkt auf Javascript,CSS,HTML,während alle andere Palttformen mehr auf dem
    Kasten haben.

  5. 24.04.09 08:36 Anonymous (Gast)

    Ich würde den Verkäufern eh nicht glauben, da ich schon bemerkt habe das
    unwissenden irgendein Müll verkauft wurde und als der Kunde den laden verließ
    haben die Verkäufer sich noch lustig drüber gemacht.
    Aber wie gesagt, man ist
    selber Schuld wenn man sich sowas aufschwatzen lässt, da man sich ja informieren
    kann.

  6. 24.04.09 08:36 Anonymous (Gast)

    Ich würde den Verkäufern eh nicht glauben, da ich schon bemerkt habe das
    unwissenden irgendein Müll verkauft wurde und als der Kunde den laden verließ
    haben die Verkäufer sich noch lustig drüber gemacht.
    Aber wie gesagt, man ist
    selber Schuld wenn man sich sowas aufschwatzen lässt, da man sich ja informieren
    kann.

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