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Nokia streicht mobile Dienste zusammen und entlässt Angestellte

Autor: Markus Goebel | 28.04.2009 - 17:00 | (9)
Nokia streicht mobile Dienste zusammen und entlässt Angestellte

Nokia wirft schon wieder 450 Angestellte raus. Der finnische Handyhersteller gab heute bekannt, dass er seine mobilen Dienste zurückschneidet und mehr mit externen Lieferanten von Inhalten und Programmen zusammenarbeiten will. Die Nokia-Strategie wird auf weniger Dienste fokussiert, damit die Nutzer sich besser zurechtfinden. Auch die Ausgaben werden auf weniger Bereiche konzentriert, dabei dürfte es vor allem dem Spiele-Portal N-Gage an den Kragen gehen.

Resident Evil: Degeneration auf Nokia N96
Resident Evil: Degeneration. N-Gage auf dem Nokia N81.
 

Im Rahmen der angekündigten Veränderungen werden demnächst alle Handy-Spiele über den Ovi Store verkauft, die schon bestehenden Vertriebskanäle sollen aber erhalten bleiben. "Wir glauben, dass sich dadurch das Nutzererlebnis für Millionen von Nokia-Kunden verbessert und dass es den Spiele-Entwicklern einen Schub gibt", sagt Vorstandsmitglied Niklas Savander. In seiner Pressemitteilung erläutert Nokia die Umstrukturierung zwar nicht genau, aber der Text deutet darauf hin, dass N-Gage zugunsten des Ovi Store zusammengestrichen wird.

Zusätzlich werde Nokia eine Menge neuer Partner-Unternehmen, wie Foto-Websites oder Sozialnetzwerke, in die Foto- und Sharing-Funktionen seiner Handys einbinden. Mit Share on Ovi kann man jetzt schon Bilder und Videos zu Facebook, Youtube oder Flickr hochladen. Das soll weiter ausgebaut werden, damit die Nutzer solcher Services noch zufriedener mit den Handys von Nokia sind. Die Veränderungen würden Nokia helfen, laufende Kosten einzusparen und Geschäftsbereiche zu rationalisieren. Auch die interne IT-Abteilung sowie Aktivitäten im Bereich Kompatibilität und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen sollen reduziert werden. Deshalb müssen weltweit 450 Angestellte gehen. Die angekündigten Maßnahmen seien Teil des laufenden Sparprogramms bei Nokia, um die Wirtschaftskrise zu überstehen.

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Kommentare
  1. 30.04.09 02:40 karnival (Gast)

    Es wird auch Zeit, dass Nokia seine Software-Abteilungen bündelt und auf ein
    Produkt konzentriert. Denn wer mit Nokia Software zu tun hat, der stellt
    einerseits fest, dass da ne menge Potential lauert , aber die meisten Programme
    noch total der verbugt sind und sich darüber hinaus entweder überlagern oder
    widersprechen.
    So gibt es derzeit die PC-Suite wie auch das Ovi-Angebot für
    die Synchronisierung, für die Musik greift man auf Nokia Music zurück und Nokia
    Photo will Picasa Konkurrenz machen. Alles noch in den Versionen 1.x und nichts
    funktioniert wirklich ....frustrierend

  2. 28.04.09 22:44 Anonymous (Gast)

    450 angestellte weltweit?? das is doch lächerlich sich darüber aufzuregen!!!
    t-mob wirf mal ganz nebenbei 20.000 raus (oder waren es 40.000?) und das geht
    einfach unter.
    also mal bitte die kirche schön im dorf lassen!!!

  3. 28.04.09 22:25 huedi

    i will des nid

  4. 28.04.09 21:57 Lustikus (Gast)

    Hat schon jemand die Fabrik in Rumanien gesehen? Geht mal google vielleich
    werdet ihr fündig.

    Schrecklich! Da verdient ein Mitarbeiter so um die .....
    €. Schlimm. Selbst schul DE. Warum sind fast alle sooo GELD € gierig. Merkel
    muss weg.

  5. 28.04.09 19:21 Anonymous (Gast)

    @Jim Pansen (Ob der name auf etwas hindeuten soll?)
    zumglück bleiben ja noch
    123'842 angestellte übrig die noch geräte kauffen können...

  6. 28.04.09 18:41 Anonymous (Gast)

    Immer mehr Leute rausschmeißen.

    Nur blöd, dass Handys keine Handys kaufen.

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