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Autor: Andreas Seeger | 30.04.2009 - 13:23 | (13)

Wall Street Journal: Apple entwickelt künftig seine Computerchips selbst

Apple wird seine Computerchips zukünftig selbst entwickeln, schreibt das Wall Street Journal und führt verschiedene Indizien für diese Behauptung an. Die Zeitung glaubt, dass die Halbleiter-Bauteile von Apple frühestens im nächsten Jahr marktreif sind.

Wall Street Journal: Apple entwickelt künftig seine Computerchips selbst

Wie das Wall Street Journal (WSJ) schreibt, will Apple Computerchips zukünftig selbst entwickeln. Die Bauteile wären dann maßgeschneidert für die eigenen Produkte wie das iPhone. Apple könnte sie außerdem mit exklusiven Zusatzfunktionen ausstatten. Obendrein wäre der Hersteller unabhängig von den Entwicklungen am Weltmarkt.

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Test | Bilder | Datenblatt

Das WSJ untermauert seine Behauptung mit verschiedenen Indizien. So soll das Unternehmen derzeit viele Spezialisten aus der Halbleiterindustrie einstellen. In dieser Woche hat zum Beispiel Raja Koduri bei Apple angefangen. Das Unternehmen hat ihn von AMD abgeworben, dem zweitgrößten Chiphersteller der Welt. Dort arbeitete er als Technikchef für die Grafiksparte. Das neue iPhone, das Apple mit großer Wahrscheinlichkeit im Juni 2009 vorstellt, wird vielleicht von einem Quadcore-Prozessor angetrieben. Die CPU des nächsten Modells kommt aber noch von Drittherstellern. Denn Apple hat noch viele Hürden bei der Entwicklung und Umstrukturierung zu überwinden, schreibt das WSJ. Die Zeitung glaubt, dass elektronische Bauelemente mit dem Apple-Logo frühestens im nächsten Jahr marktreif sind.

Apples Schritt, auch die Entwicklung von Halbleiter-Elementen in die eigene Hand zu nehmen, ist logisch. Das Unternehmen hatte im April 2008 den Chip-Produzenten P.A. Semi für 278 Millonen US-Dollar übernommen. P.A. Semi stellt Prozessoren für verschiedene Telekomausrüster und das US-Militär her und hat einen 64-Bit Dual-Core-Chip mit einer Leistung von 2 Gigahertz im Sortiment, der für mobile Endgeräte interessant ist. Apple kaufte P.A. Semi nicht wegen der Hardware, sondern wegen des Know-Hows. Der Chiphersteller entwickelte die Parallel-Processing-Technologie Grand Central. Sie wird der Kern des nächsten Mac OS X, Codename Snow Leopard, und ermöglicht dem Betriebssystem, Aufgaben mit vielen Prozessoren gleichzeitig zu bearbeiten.

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Kommentare
  1. 30.04.09 19:18 iPhone sonst garnix (Gast)

    Multicores brauchen bekanntlich weniger Strom, weil die beiden Kerne langsamer
    getaktet werden können und mehr Zeit zum Schlafen haben.

  2. 30.04.09 17:23 Dr Deathcore (Gast)

    Qudacore prozessor ???
    ...bin gespannt auf den akku ! xDDD
    *greetz*

  3. 30.04.09 17:22 Anonymous (Gast)

    So sieht's aus

  4. 30.04.09 16:56 Quirky. (Handy Profi)

    SonyEriccson, Nokia, Samsung und LG sollten sich vielleicht auch nur auf ein
    zwei Modelle konzentrieren dann klappt es auch mit der Qualität und der
    Modellpflege.

    Apple hat alles auf eine Karte gesetzt und JackPot, daß sollte
    den anderen Herstellern mal zu denken geben.
    Es kommen regelmäßig Updates, das
    Handy wird vernünftig weiterentwickelt der AppStore ist Klasse was will man als
    Kunde mehr.

    Das Iphone ist teuer besonders mit Telekom Tarifen aber wat nix
    kost ist auch nix.

    Alternativen gibt es genug, da muß man nicht aus Frust
    weil man keine Kohle hat Apple bashen,

  5. 30.04.09 16:42 So schauts aus (Gast)

    aha hast du meinen Text nicht gelesen es geht darum Apple thread nicht
    interessieren nix lesen schon interessieren lesen
    Davon mal abgesehen jeder
    kauft sich das was er für sich als passend ansieht und was mich zb stört aber
    ich nicht in jeden WinMob thread reinschreiben muss ist das WinMob so träge ist
    das ich zwischendurch beim öffnen des Browser Beispielweise zum Mc Donalds
    fahren könnte aber das muss ja nicht sein!

  6. 30.04.09 16:39 Butter von Norma (Gast)

    @vassenego:
    da bist du leider etwas schlecht informiert.
    apple löschtt keine
    unliebsamen programme ferngesteuert... bist du etwa lustikus?
    du hast es aber
    ganz richtig gesagt, es hat einen meilenstein in sachen design, bedienung und
    umgang mit handyprovidern hingelegt und das ist schon ne riesige sache.
    das
    iphone hält einzug in immer mehr us unternehmen, gerade durch die vielen
    vorteile die es für firmen mit sich bringt, auf die der consumer aber keinen
    zugriff hat.

    areamobile misst apple keine höhere gewichtung zu, das machen
    nämlich schon genug die anderen handyhersteller, wie man auf dem mobile word
    congress in barcelona gesehen hat. fast alle dort vorgestellten telefone wollten
    gerne iphones sein, obwohl apple an dem congress nichtmal teilgenommen hat war
    es das hauptthema.

    @the dlack bragon:
    bei computerchips is es noch
    nachvollziehbar, dass man mal ne cpu erneuert, aber bei nem handy hat das noch
    keiner gemacht, da helfen dir deine marktchipsätze nichts. ein rezept von apple,
    was sehr gut aufgeht, ist es nunmal die hardware an die software zu koppeln und
    ein perfekt abgestimmtes system anzubieten. das bietet sich gerade im handymarkt
    sehr gut an und ist ein vorteil für den kunden, weil er damit eine sichere und
    stabile umgebung bekommt.
    ausserdem will apple mit dem schritt seine eigenen
    chips zu entwickeln auch vermeiden, dass know how von ihnen nach aussen gelangt,
    wie es leider oft in der vergangenheit der fall war und der chipsatzhersteller
    das apple know how auch an die konkurenz verkauft hat.

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