Die bisherigen Android-Smartphones waren gar nicht so offen, wie Google es bei der Einführung des Betriebssystems versprochen hatte. Genau wie beim iPhone ist ein Jailbreak nötig, wenn man alle Funktionen nutzen will. Aus Spanien soll aber im Herbst ein Android-Handy kommen, das einen vollständigen Root Access ermöglicht. Dafür hat sich die Firma den passenen Namen ausgesucht: Geeks Phone.
Aus Spanien soll im Herbst ein Android-Smartphone kommen, dessen Software vollkommen offen ist. Das Modell trägt bisher noch den Codenamen One und ermöglicht einen vollständigen Root Access. Der Nutzer kann also jedes beliebige Programm installieren und alle Funktionen ansteuern, genau wie bei einem Linux-PC oder den Openmoko-Handys, die nicht mehr produziert werden. Das ist ein großer Unterschied zum bereits veröffentlichten T-Mobile G1 und zum HTC Magic. Bei diesen Android-Handys ist der Root Access nur mit den Spezialmodellen für Entwickler möglich. Oder man muss einen Jailbreak ausführen, der um einiges komplizierter ist, als beim iPhone.
Die bisher veröffentlichten Android-Smartphones sind längst nicht so offen und frei programmierbar, wie Google es bei der Einführung des Betriebssystems versprochen hatte, doch das Gerät aus Spanien ist anders. Dafür hat sich die Firma den passenen Namen ausgesucht: Geeks's Phone. Ihr Handy ist also für technikverliebte Android-Bastler. Dennoch ist das Design nicht so abstoßend wie bei dem Frickler-Smartphone Neo FreeRunner von Openmoko, das im Test von Areamobile durch seinen winzigen Touchscreen auffiel und das Gummigehäuse, das penetrant nach Autoreifen roch.
Das One von Geeks' Phone sieht aus wie ein Samsung i900 Omnia und verwendet einen 624 Megahertz schnellen Hauptprozessor von Marvell. Der resistive Touchscreen ist 3,2 Zoll groß und für die Datenübertragung stehen WLAN, EDGE, HSDPA und HSUPA bereit. Telefoniert wird über Quadband-GSM, auch ein GPS-Empfänger ist eingebaut. Das One soll im September auf den Markt kommen und weniger als 300 Euro kosten. Geeks' Phone hatte seine Arbeit bisher geheim gehalten, doch weil spanische Weblog Xataka alles ausplauderte, haben sie jetzt die Entwicklung zugegeben und die technischen Details bestätigt.
@ der C: sowas in der art hat es ja mit openmoko gegeben und es war ein flop
Interessant wäre ein Phone mit einem angepassten Linux bzw. der möglichkeit
Ubuntu zu portieren und in jedem Falle einer Tastatur. Gerade ein total offenes
OS ist meist bei allen Touch-Geschichten noch nicht so weit wie die anderen,
ermöglicht aber ganz neue Möglichkeiten wegen Linux.
Unter Linux gibt es
quasi alles an Software umsonst und die Pakete werden sehr gut und über Jahre
gepflegt von der Fan-Gemeinde. Eine Tastatur wäre nur nötig und am besten der
von Android bekannte Trackball. Damit wäre auch eine Steuerung bei kleiner
Bildschirmdiagonale/Auflösung möglich und man könnte sogar mit seinem Handy dann
richtig "Hacken".
Halt ich für ne Ente Quakquak.
Ich hab langsam den Eindruck den Handy
Herstellern geht es so schlecht und den angeschlossenen Werbeplattformen das
denen kein Mittel mehr zu schade ist Aufmerksamkeit zu erregen.
Ich begrüße
natürlich so ein Handy, ist mal wieder ein Grund sich mit dem programmieren von
Handy SW zu beschäftigen.
Unter 300€ und mit nem Sedgway zum Ausklappen ja ne
ist klar
@news das betriebssystem is so frei wie google es versprochen hat und es war
niemals geplant, dass es für den endkunden offen und frei programmierbar ist.