Das Markforschungsinstitut Gartner hat eine Studie veröffentlicht, die die weltweiten Verkaufszahlen der größten Handyhersteller auswertet. Insgesamt wurden fast 10 Prozent weniger Handys verkauft, allerdings stieg der Anteil an Smartphones um 2 Prozent. Eine Erholung des Marktes ist nur für einzelne Teilbereiche in Sicht.
Das Markforschungsinstitut Gartner hat eine Studie veröffentlicht, die die weltweiten Verkaufszahlen der größten Handyhersteller auswertet. Im ersten Quartal 2009 wurden 269,1 Millionen Handys weltweit verkauft, darunter waren 36,4 Millionen Smartphones. Im Vergleich zum 1. Quartal 2008 ist das ein Rückgang von 9,4 Prozent bei den Gesamtverkaufszahlen, allerdings wurden knapp 2 Prozent mehr Smartphones als im Vorjahresquartal verkauft. "Insgesamt beobachtete Gartner den seit 2001 größten Verkaufsrückgang von einem Quartal zum Nächsten" sagte Carolina Milanesi, Research Director von Gartner UK. Genaugenommen setzten die Hersteller sogar nur 244 Millionen Geräte ab, obwohl 269 Millionen Handys an Endkunden verkauft wurden. Das liegt daran, dass Händler weiterhin versuchen, ihre Lagerbestände abzubauen, anstatt neue Geräte einzukaufen. Dennoch gibt es erste Anzeichen für eine Erholung des Marktes, sie betrifft vorerst allerdings nur Nordamerika und Asien.
Samsung macht alles richtig und setzt auf
Highend-Touchphones wie das i8910 HD
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Verlierer der Krise sind bislang Nokia, Sony Ericsson und Motorola. Der finnische Branchenprimus behauptete mit einem weltweiten Marktanteil von 36,2 Prozent zwar den ersten Platz, allerdings verlor er fast 3 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahresquartal. Das schwedisch-japanische Jointventure Sony Ericsson verliert im gleichen Zeitraum mehr als 2 Prozent und steht jetzt bei 5,4 Prozent Marktanteil. Beide Konzerne haben zu wenige Smartphones in ihrem Portfolio und verpassten außerdem den Wechsel auf die immer beliebteren Touchphones. "Der Handy-Verkauf wurde im ersten Quartal 2009 hauptsächlich durch Midrange- und Highend-Touchscreen-Handys vorangetrieben" sagt Roberta Cozza, Principal Analyst von Gartner UK. Besonders die bessere Integration von Diensten rund um Musik, E-Mail und Internet mache den Unterschied auf dem Highend-Sektor aus, so Cozza weiter. Die Gewinner der Krise haben das konsequent umgesetzt. Samsung und LG verkaufen zwar kaum Smartphones, dafür setzten sie früh auf Touchscreen-Handys. Daher konnte Samsung den 2. Platz unter den größten Handyproduzenten weiter um fast 5 Prozent ausbauen und hat jetzt 19,1 Prozent Marktanteil. LG folgt auf dem dritten Platz. Der südkoreanische Konzern profitiert dabei nicht nur vom eigenen Wachstum um 2 Prozent, sondern auch vom Rückgang der Verkaufszahlen von Motorola.
Die meisten Smartphones kommen immer noch von Nokia, auch wenn die Verkaufszahlen des finnischen Konzerns im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast 4 Prozent zurückgegangen sind. Auf dem zweiten Platz steht mit 19,9 Prozent RIM, dessen Blackberrys sich fast 7 Prozent besser als im Vorjahresquartal verkauften. Apple folgt schon auf dem 3. Platz. Sein Marktanteil verdoppelte sich auf jetzt 10,8 Prozent.
Bitte hört auf zu behaupten, Smartphones seien keine Handys. Ein Handy ist ein
Mobiltelefon und ein Smartphone ist also kein mobiles Telefon?
Das Iphone kommt nicht auf den dritten Platz mit 10,8% weil es kein Smartphone
ist!
Im Bussen und und U-Bahnen werden W-LAN Netzwerke aufgebaut, so die Zukunft !!
Juppppyy
Und beim nächsten Mal lernen wir dann, daß nach einer Feststellung Beispiele das
ganze verdeutlichen.
Von welchen Handys redest Du mir fällt da gerade nichts
ein.
es werden doch immer mehr und bessere smarthpones gebaut die zu günstigen
preisen sind
@Nik:
Das stimmt nicht so ganz.
Ein Smartphone ist ein Handy, aber ein Handy
ist noch lange kein Smartphone.