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Autor: Markus Goebel | 25.05.2009 - 15:57 | (30)

Besser als N97: Neues Internet Tablet Nokia N900

Wer sich ab Juli das Nokia N97 kaufen möchte, der sollte vielleicht besser warten. Im selben Monat dürfte Nokia auch sein erstes Internet Tablet vorstellen, mit dem man auch über GSM telefonieren und mit HSDPA ins Internet gehen kann. Das N900 hat eine ähnliche Form wie das N97. Die Hardware und das Betriebssystem sind aber viel besser.

Besser als N97: Neues Internet Tablet Nokia N900

Nokia soll demnächst ein Internet Tablet präsentieren, mit dem man endlich über GSM telefonieren und mit HSDPA ins Internet gehen kann. Das N900 wird bereits im Juli bei T-Mobile veröffentlicht, verriet ein Tippgeber dem Handy-Blog Mobilecrunch, und werde ab Oktober auch in Europa zu kaufen sein. Damit würden endlich die Verbesserungen umgesetzt, die Nokias Software-Chef Ari Jaaksi vor acht Monaten auf der Konferenz OSiM World in Berlin angekündigt hatte.

So ungefähr soll das Nokia Internet Tablet N900 aussehen

Neues Nokia Internet Tablet bei Mobilecrunch | Grafik: Mobilecrunch

Der größte Nachteil der Vorgängermodelle N770, N800 und N810 ist, dass sie nur über WLAN ins Internet können und man ausschließlich über Skype oder VoIP nach dem SIP-Standard telefonieren kann. Das schränkt die mobile Nutzung sehr ein. Auch die Bluetooth-Verbindung zum Handy, um das Mobiltelefon als Internet-Zugang für so ein Linux-Gerät zu benutzen, ist viel zu umständlich. Da surft man lieber gleich über sein Smartphone. Die Produktion der N810 WiMAX-Edition, mit der man in einigen Städten wie in einem riesigen WLAN überall ins Internet gehen könnte, stellte Nokia nach nur drei Monaten wieder ein.

Jetzt startet der nächste Anlauf. Das neue Internet Tablet verwendet die nächste Variante von Nokias Betriebssystem Maemo und wird in den zugespielten Dokumenten als N900, Rover oder Maemo Flagship bezeichnet. Die Blogger haben auch Fotos des neuen Gerätes vorliegen. Aber sie befürchten, dass die Bilder mit schwer erkennbaren Sicherheitsmerkmalen versehen sind, die den Informanten entlarven könnten. Deshalb hat Mobilecrunch eine eigene Illustration erstellt, die aber längst nicht alle Details erkennen lässt. Experten im Internet-Diskussionsforum von Maemo gehen davon aus, dass Nokia selbst die Informationen ausstreute, um Reaktionen zu testen. Sie haben auch gleich zu Nörgeln begonnen. Der Touchscreen ist nämlich kleiner als bei den Vorgängern, obwohl er dieselbe Auflösung von 800×480 Pixel vorweisen kann. Gerade einmal 3,5 Zoll ist das Display groß, während es beim N810 noch eine Diagonale von 4,13 Zoll hatte. Auch die Volltastatur hat nur drei Zeilen mit Buchstaben, bei dem Vorgänger waren es noch vier. Das N900 ist also eher eine Alternative zum Nokia N97: fast genauso groß, aber mit viel besserer Hardware ausgestattet. Auch das Betriebssystem ist raffinierter und vielseitiger, nur das Display lässt sich nicht so elegant abwinkeln wie beim N97. Nokia will Maemo Harmattan demnächst auch auf Smartphones einsetzen, sagen Gerüchte. Mit der leistungsstarken Linux-Variante können viele Applikationen gleichzeitig laufen. Das Live Dashboard zeigt offene Aufgaben und ungelesene Nachrichten in einer übersichtlichen Ansicht.

nokia maemo harmattan

OS des neuen Nokia Internet Tablet: Maemo Harmattan | Quelle: Techcrunch

Als Hauptprozessor verwendet das Nokia N900 den OMAP3430 mit 600 Megahertz von Texas Instruments, der auch im Palm Pre zum Einsatz kommt. Der Arbeitsspeicher ist 1 Gigabyte groß, das ist achtmal mehr als beim N97 oder beim N810, welches oft sehr lang zum Öffnen von Programmen braucht. Die Autofokus-Kamera mit Linsen von Carl Zeiss kann Bilder bis zu 5 Megapixel fotografieren und wird durch einen doppelten LED-Blitz unterstützt. Die zwei runden Öffnungen links neben dem Bildschirm weisen auf einen Annäherungssensor und eine Frontkamera wie beim N810 hin. GPS und Beschleunigungssensoren sind auch eingebaut, sagt der Informant. Der interne Speicher beträgt 32 Gigabyte und kann durch SD-Karten auf 48 Gigabyte erweitert werden. Nur beim Akku spart Nokia mal wieder. Er ist nur 1320 mAh stark, während die bisherigen Internet Tablets mit 1500 mAh bestückt sind. Als Browser kommt Firefox 3 mit Unterstützung für Flash 9.4 zum Einsatz. Aus den Nokia-Unterlagen geht nicht hervor, ob es sich dabei um die spezielle Mobilversion Fennec oder vielleicht um die verkleinerte Desktop-Variante Minefield handelt. Beide funktionieren bereits auf dem Nokia N810 und beruhen auf Firefox 3.

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Kommentare
  1. 27.07.10 19:08 Anonymous (Gast)

    Das N900 ist besser als das N97: ein besseres Btetriebssystem und besserer Touchscreen. Ich kaufs mir!

  2. 23.02.10 13:47 Anonymous (Gast)

    Was will man mit dem N97 ?

    Ich hab das teil verglichen und das ist Lahm, sieht scheiße aus und dazu noch so ne schlechte verarbeitung !!

    In der Zeit hier hat es einfach viel zu wenig drauf und das N900 gibt einem das was man braucht (;

  3. 19.02.10 14:59 Anonymous (Gast)
    n97

    das n97 ist vil besser als das scheis nokia 900

  4. 06.01.10 10:12 Anonymous (Gast)

    des n900 is zwar ned schlecht obas n97 mini is bessa

  5. 02.12.09 16:23 Anonymous (Gast)
    nokia 900

    das nokia 900 ist das beste entwickelte nokia handy aller zeiten und es ist überhaupt nicht zu schwer

  6. 13.11.09 15:20 Anonymous (Gast)

    Das N97 sieht aus wie plastic scheisse.

    N900!!!!!!

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