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Android: Warnung vor inkompatiblen Varianten der vielen Hersteller

Autor: Markus Goebel | 03.06.2009 - 17:32 | (19)
Android: Warnung vor inkompatiblen Varianten der vielen Hersteller

Android zersplittert. Das Handybetriebssystem von Google könnte sich bald in viele verschiedene Versionen auseinanderentwickeln, die nicht zueinander kompatibel sind, warnt das englische Marktforschungsunternehmen IMS Research. Den Handyherstellern und Mobilfunkanbietern gefalle es, dass sie den Quellcode von Android für ihre Geräte verbessern können, ohne die Änderungen den anderen Nutzern bereitstellen zu müssen, wie es bei anderen Linux-Varianten vorgeschrieben ist.

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Noch ein Android-Handy: Samsung I7500
Daten | mehr Bilder
 

Die Software-Lizenz der Open Handset Alliance (OHA) macht es möglich. "Dies erlaubt den Unternehmen, wertvolles geistiges Eigentum in ihre Android-Handys zu verwenden, ohne dass sie andere OHA-Mitglieder daran beteiligen müssen", sagt IMS-Analyst Chris Schreck. Der Nachteil der Lizenz sei, dass sie verschiedene Android-Versionen ermöglicht, die unabhängig voneinander existieren. Weil es so viele Hersteller von Android-Handys gebe, sei jeder Produzent bestrebt, seine Produkte von der Konkurrenz abzuheben. "Diese Abgrenzungsbemühungen können zu verschiedenen Varianten der Plattform führen", warnt Schreck.

Eine solche Fragmentierung würde zu Kompatibilitätsproblemen für Android-Software führen. Das erhöhe die Entwicklungskosten für Handyhersteller und Mobilfunkanbieter, was Android im Wettbewerb mit anderen quelloffenen Handy-Betriebssystemen benachteiligt. Symbian oder die Software der LiMo Foundation können damit kaum gemeint sein. Auch diese Konkurrenz-Systeme verwenden Software-Lizenzen, mit denen die Anwender der Betriebssysteme bestimmte Weiterentwicklungen für sich behalten können.

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Kommentare
  1. 04.06.09 11:25 the_black_dragon (Expert Handy Profi)

    aber denke mal es wird net lang dauern und wenn die ersten massentauglichen
    android phones auf den markt geworfen werden werden die schon google frei
    sein......

    siehe google chrome....... mehr spionage beim surfen geht
    kaum...... was macht die softwareschmiede SRWare? nimmt den offenen quellcode,
    schmeisst den ganzen E.T.like kram raus, verbessert noch nen paar kleinigkeiten
    wie die engine und baut nen adblocker ein und vermarktet den mit fast 100% dem
    selben oberflächendesign als Iron.......... wird Android net anders ergehen denk
    ich mal

  2. 04.06.09 11:19 Orangutan-Claus (Member)

    @WK87

    Ich verwende mit Sicherheit nicht die Suchmaschiene von Google, auch
    wenn das wohl noch das harmloseste Angebot dieser Firma ist!

    Wer hier
    schreibt : "Wer keine illegalen Sachen mit seinem Handy macht, der wird auch
    kaum bedenken haben das seine Daten ausspioniert werden." der kann sich wohl
    noch nie mit dem Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechten befaßt haben ...
    aber davon gibt's ja eh viel zu viele :-(

  3. 04.06.09 10:38 Anonymous (Gast)

    @C
    Nach deinen Kriterien müßtest du auch das WebOS verabscheuen. Die Dalvik VM
    ist doch im Prinzip das selbe wie Palms WebOS, das sogar im wesentlcihen auf
    Javascript aufbaut. Da haben sie beide einfach das Rad neu erfunden und das
    läuft darauf hinaus das für beide Systeme eigene Sofware geschrieben werden
    muß.
    Aber das Android SDK kann sehr wohl C-Code kompilieren, nur vermute ich
    mal daß Google den Zugang zu den Bibs zum Großteil versperrt hat.

  4. 04.06.09 10:35 WK87 (Gast)

    Die, die schlecht über das Android System reden haben selber wahrscheinlich noch
    nie eines genutzt. Es ist einfach etwas total anderes als ein Symbian OS
    etc.

    Wer hier von Google Spionage schreibt, den bitte ich auch nie mehr die
    Suchmaschine Google zu verwenden ;) Wer keine illegalen Sachen mit seinem Handy
    macht, der wird auch kaum bedenken haben das seine Daten ausspioniert
    werden.

    Ich bin mit dem System super zufrieden. Die Möglichkeiten die man
    damit hat sind noch lange nicht ausgeschöpft. Ab Herbst kommt v 2.0 der Android
    Software und damit auch wieder neue Funktionen und noch mehr
    Bedienkomfort.

    Wie Ressourcen-fres*send das System ist kann ich nicht sagen,
    bis jetzt ist es aber sehr gut Multi-Tasking fähig und ich hatte keine
    Probleme.

    Wäre natürlich schade, wenn das Projekt Android so im Sande
    verlaufen würde, wenn sich das mit der Inkompatibilität von bald erscheinenden
    Android-Versionen bewahrheiten würde. Aber kann ja auch wiedermal nur heiße Luft
    sein.

  5. 04.06.09 09:01 Der C (Gast)

    Ich nehme alle meine wohlwollenden Wort gegenüber Android zurück. Es hat leider
    wenig mit einem Linux gemein, was in den bisherigen Artikel nicht so heraus
    kam.

    [url]http://www.ppcnux.de/?q=ainl-androide-ist-nicht-linux[/url]

    Wenn es ein
    Linux wäre dann würde folgendes gelten:
    Alles was freie Software-Library oder
    Softwareteile nutzt und damit ein kommerzielles Tool baut muss entsprechend
    ihren Ursprung lizenziert sein.
    Im Falle von GNU Linux Systemen ist demnach
    alles an Code offen, weil es der GPL untersteht. Was nicht offen ist sind extern
    ansprechbare Module (properitäre Treiber), die zum Glück seltener werden sowie
    kommerzielle Software die keine der offenen Librarys und Code-Bestandteile usw.
    nutzt.

    Kurz: Es divergiert bei einem Linux bis auf die Treiber und
    geschlossenen Aufsätze - für die es auch häufig gute freie alternativen gibt -
    sehr wenig bei Linux. Aber ANDROID ist kein Linux-System! Es läuft kein natives
    C-Programm und die virtuelle Java-Engine läßt mich erschaudern.

    Kein wunder
    warum Android-Handys so langsam und Ressourcen-*****nd sein sollen. Mit einem
    Linux wäre auch schon einiges mehr an Tools entstanden von der
    Entwickler-Gemeinde. Das Thema Android hat sich für mich erledigt.

  6. 04.06.09 08:41 Orangutan-Claus (Member)

    Ist es nicht wurst von welcher Android-Variante man ausgespäht wird?

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