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Autor: Markus Goebel | 12.06.2009 - 14:37 | (1)

Alles nicht so schlimm: Hacker bei T-Mobile klauten nur nutzlose Daten

Bei T-Mobile in den USA sind wirklich Hacker in das Computersystem eingedrungen. Der Netzbetreiber musste jetzt zugeben, dass die Daten wirklich echt sind, welche die Eindringlinge im Internet veröffentlicht haben. Dennoch soll alles nicht so schlimm sein, weil sich mit der langen Liste nicht viel anfangen lässt.

Alles nicht so schlimm: Hacker bei T-Mobile klauten nur nutzlose Daten

T-Mobile USA hat eingestanden, dass wirklich Hacker in die Server des Unternehmens eingedrungen sind, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Doch dabei sollen keine Kundendaten oder interne Unternehmensformationen des viertgrößten Mobilfunkanbieters der Vereinigten Staaten gestohlen worden sein. Die Hacker seien längst nicht so tief in das Unternehmensnetzwerk eingedrungen, wie sie am Samstag behauptet hatten. In einer E-Mail, welche die Hacker-Website insecure.org veröffentlichte, hatten die Datendiebe ihr Eindringen als großen Coup dargestellt.

telekom technik

T-Mobile USA: Hacker sind in Server eingedrungen.

Sie seien im Besitz von Kundendaten, interner Dokumente, Software und finanzieller Berichte bis zum Jahr 2009. Die Gruppe hatte versucht, die Informationen an die Konkurrenz zu verkaufen, doch alle Unternehmen lehnten ab. Deswegen wandten sich die Hacker an die Öffentlichkeit und boten die Daten dem Meistbietenden an. In ihrer E-Mail listeten sie Bezeichnungen von über 500 internen Servern des Netzanbieters auf und präsentierten technische Informationen sowie Angaben zur Netzwerktopologie, welche die Brisanz ihrer Informationen belegen sollten.

T-Mobile startete daraufhin eine Untersuchung, die zu dem Ergebnis kam, dass alle nicht so schlimm ist. Zwar wurden die Daten wirklich von den Servern des Netzbetreibers heruntergeladem, doch es lässt sich nur wenig damit anfangen. "Wir haben das Dokument identifiziert, aus dem die Informationen kopiert wurden", gab T-Mobile in einem offiziellen Statement bekannt, "doch ihr Besitz allein reicht nicht aus, um unsere Kunden zu schädigen". Vor vier Jahren waren schon einmal Hacker in die Computersysteme eingebrochen, sie bekamen Zugang zu Hunderten von Kundenkonten. Das soll dieses Mal nicht passiert sein.

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Kommentare
  1. 12.06.09 16:24 Anonymous (Gast)

    Na, wenigstens mal keine iPhone-News!

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