Der ADAC hat Handys und Navigationsgeräte in einem Test verglichen und stellt den Mobiltelefonen ein schlechtes Zeugnis aus. Die getestete Navigationssoftware für Handys und Smartphones stelle keine ernsthafte Alternative zu den echten Navis dar. Besonders für Laien seien die Barrieren zu hoch, weil die Installation kompliziert ist und die Bildschirme zu klein.
Der ADAC hat untersucht, ob Smartphones oder Handys auch Navigationsgeräte im Auto ersetzen können. Beurteilt wurden Installation und Betrieb, Handhabung, Routenberechnung, Navigation, Verkehrsmeldung sowie die Ablenkung. Das Ergebnis bezeichnet der Automobilclub als enttäuschend: Mobiltelefone würden für das Navigieren im Auto bestenfalls einen Kompromiss darstellen, sie böten weit weniger Leistung und Komfort als Navigationsgeräte.
Sony NV-U93T vs. Nokia N95 im Navi-Vergleich von Areamobile
Zu demselben Ergebnis kam auch der Vergleich von Areamobile vor knapp zwei Jahren. Allerdings sind die neuesten Handys mit großen Touchscreens genauso gut wie Navigationsgeräte zum Nachkaufen, das zeigen die letzten Tests von Areamobile. Unsere eigenen Untersuchungen können die Aussagen des ADAC also nicht komplett bestätigen.
Für den Automobilclub beginnen die Probleme schon bei der Auswahl der Software: Nicht jedes angebotene Programm passt zu jedem Endgerät. Auch nach erfolgter Installation kann man nicht immer davon ausgehen, dass die Software stabil läuft. Kaufen, Herunterladen und Freischalten der Software über das Internet sei ohnehin nur erfahrenen Handynutzern zu empfehlen, sagt der ADAC. Lediglich die Software von McGuider, Garmin und NavGear, mit Einschränkungen auch die von TomTom, ließ sich ohne Mühe installieren. Der Test zeigte außerdem, dass die angebotene Navigationssoftware sich ganz erheblich unterscheidet. Drei Programme schnitten mit dem Urteil "gut" ab, vier bekamen nur ein "befriedigend". Die besten Lösungen kamen von TomTom, McGuider und NavGear. Doch die Kosten für die Handy-Navigation enden nicht mit dem Kauf der Software, warnt der ADAC: Wenn ein Datentransport für Verkehrsnachrichten über das Funknetz stattfindet, dann entstehen Gebühren. Wer keine Daten-Flatrate hat, muss bei jeder Übertragung extra zahlen. Der ADAC rät dringend von einer Bedienung der Navi-Handys während der Fahrt ab. Die Ablenkung sei nach den Erfahrungen der Tester deutlich größer als bei Navigationsgeräten. Dies sei unter anderem auf den kleineren Bildschirm mit entsprechend kleineren Darstellungen zurückzuführen. "Die von uns getestete Navigationssoftware für Handys und Smartphones stellt keine ernsthafte Alternative zu den echten Navis dar", lautet das Fazit. "Besonders für den Laien sind die Einstiegsbarrieren wie etwa bei der Installation zu hoch." Wer keine Zeit oder keine Lust zur intensiven, technischen Beschäftigung mit den Programmen hat, solle eher zu den herkömmlichen Routenführern greifen.
Jaja, die Experten vom ADAC. Ich fahre im Jahr 60000 km - und das mit Nokia Maps
2.0. Sicherlich ist es nicht die Krone der Navi-Schöpfung, aber zum Ziel hat es
mich immer ohne Umwege geführt. Die Ansagen sind laut genug, die Routen präzise,
ein Staumelder ist verfügbar, die Kontakte aus dem Adressbuch sind verwendbar.
Was brauch ich noch? Was soll ein weiteres Zusatzgerät bringen?
Also meine Freundin hat sich ein XDA Guide geholt...
1. Anschlaten und in
Betrieb nehmen
2. Naviknopf drücken
3. Karte automatisch über das Inet (PC
oder Mobile) aktivieren lassen
4. Spaß haben
Einfacher gehts mit nem Navi
auch nicht.
Abgesehen davon wird das Zubehör mitgeliefert. Sobald das Handy
in die Halterung gesteckt wird, gibt es vier Schnellzugriffspunkte u.a.
Navi.
Und ich muss sagen technisches Grundwissen quasi gleich Null, doch das
bekommt jeder hin!
Ich benutze auf meinem Handy eine Navigationssoftware (Igo, TomTom) und muss
sagen die Navigation läuft wunderbar.
Die meisten Navis sind doch ohnehin eigentlich "verkapselte" Linux oder
WinCE-PDAs.
Warum sollte die gleiche Software ungekapselt schlechter sein?
Handy-Navis schlecht?!
Was sollte die Show vom ADAC?! Es gibt richtig gute
Navilösungen fürs Handy, die einem herkömmlichen mobilien Navigationssystem im
unteren Preisbereich in nichts nachstehen!
Bevor die so einen Blödsinn
veröffentlichen, sollten die Verantwortlichen mal Nutzer sollchen Systeme
befragen. Dann würden die auch mal zu einem vernünftigen Ergebnis kommen.
Aber
vielleicht will man das ja auch garnicht, denn immerhin wird die Handynavigation
zu einem starken Konkurent zu den normalen mobilen Navis. Und die Dinger wollen
die Hersteller ja auch noch los werden. Also getreu dem Motto, "erstmal alles
schlecht reden, was Konkurenz bedeuten könnte".
Nimmt wirklich jemand einen ADAC Test ernst, kann mich nur ding dong...die Hexe
is Tod anschliessen.
Mann sollte sich mal die vernichtenden ADAC Testergebnisse
aus den 90' ern in Erinnerung rufen, wo die 3. Bremslauchte zerissen
wurde...Heute ist diese Standard. Trotz ADAC. Habe selbst ein iphone mit Navi...
geht super und ist allemal besser als unkonzentriert herumzukurven