Die Einnahmen der europäischen Mobilfunkanbieter werden immer geringer, warnt die Unternehmensberatung A.T. Kearney. Ab 2011 würden die Anbieter mit den Telefonminuten nichts mehr verdienen und ein Jahr später müssten sie sogar draufzahlen. A. T. Kearney veröffentlicht nicht zum ersten Mal eine Studie, die ein politisches Anliegen der Mobilfunkunternehmen unterstützt.
Die Mobilfunkunternehmen stecken in einer Zwickmühle. Davor warnt die Unternehmensberatung A.T. Kearney nach einer Untersuchung bei 100 europäischen Anbietern. Bis 2011 würden sich die durchschnittlichen Einnahmen für eine Mobilfunkminute als Folge des andauernden Preisverfalls bei 8,8 Cent eingependelt haben.
Damit würden sie angeblich gleichauf mit den technischen Erstellungskosten liegen und die Gewinnmarge eines durchschnittlichen Mobilfunkanbieters läuft bis 2011 gegen null. Schon im Jahr 2012 müsste ein Anbieter theoretisch sieben Prozent pro Handygespräch draufzahlen, wenn er bis dahin keine tragfähigen Modelle der Kostensenkung erschließt. Als Ausweg schlägt A. T. Kearney das sogenannte Network Sharing vor, das den deutschen Unternehmen bisher verboten ist. Dabei verwenden konkurrierende Anbieter dasselbe Mobilfunknetz und unterscheiden sich nur noch äußerlich. In Schweden, Spanien und Großbritannien soll das bereits sehr erfolgreich sein. Das Network Sharing biete exzellente Chancen, die Kosteneffizienz im Netzwerk um bis zu 59 Prozent zu erhöhen und so im verschärften Preiswettbewerb zu bestehen. Neue Unternehmen würden schneller auf den Markt kommen und etablierte Anbieter könnten leichter in die vierte Mobilfunkgeneration investieren, wenn nicht jeder sein eigenes Netz aufbauen muss. Dabei verschweigt A. T. Kearney allerdings, dass abgetrennte Mobilfunknetze auch Vorteile haben. Der gestrige Ausfall bei E-Plus oder der große Zusammenbruch bei T-Mobile im April hätten noch viel schlimmere Auswirkungen gehabt, wenn auch die Konkurrenz dasselbe Netz benutzen würde.
Das Network Sharing wird nicht ohne Grund von der deutschen Bundesnetzagentur und anderen europäischen Regulierungsbehörden untersagt, doch die Mobilfunkunternehmen wollen das Verbot zu Fall bringen. Schon vor zwei Jahren forderte Telekom-Chef René Obermann von den europäischen Regulierungsbehörden, die Voraussetzungen für eine Zusammenlegung oder den gemeinsamen Betrieb der europäischen Mobilfunknetze zu schaffen. A. T. Kearney veröffentlicht nicht zum ersten Mal eine Studie, die ein politisches Anliegen der Mobilfunkunternehmen unterstützt. Schon 2006 sagten die Analysten, dass die Roaming-Preise im freien Fall seien und auf keinen Fall reguliert werden müssten. Damals kosteten Handygespräche im EU-Ausland bis zu einem Euro pro Minute. Wenige Monate später setzte der EU-Ministerrat eine Höchstgrenze von 49 Cent durch. Vor einem Jahr warnte die Managementberatung, dass Europas Mobilfunkbranche nicht mehr genug Geld für Investitionen in neue Netze und Dienste bleibt, falls die Europäische Kommission sich weiter einmischt. Eine Woche später bezeichnete die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding die Preise für Auslands-SMS innerhalb der Europäischen Union als "skandalös" und begann bald darauf mit der Regulierung. Trotz regelmäßiger Warnungen von A. T. Kearney ist bisher noch kein Netzbetreiber in die Pleite gegangen.
eine studie von einer unternehmensberatung. wer hat die wohl beauftragt? reine
meinungsmache aus der pr abteilung der mobilfunkunternehmen. was soll uns diese
studie auch sagen? sollen wir mitleid mit den unternehmen haben? mobilfunk wird
es immer geben, mit oder ohne die jetzigen anbieter.
SO EIN BLÖDSINN HAB ICH SEIT JAHREN NICHT MEHR GEHÖRT!
Ohne ***** leute, also
wenn in Österreich so ziemlich alle mobilfunkabieter um die 4-8 cent/minute
verlangen (zB bob ist ein prepaid anbiete für 4 cent in ALLE netzte/festnetz
24/7) im abo, und immer noch FETTE gewinne machen dann kann man dieser studie
doch niemals glauben also bitte..
20cent für ne sms obwohl die kosten bei
was...vielleicht 0,5cent sind?
Zig Milliarden für UMTS und phuuuuf.
Wo ist denn das ach so tolle Netz?
Wenn
man was verdienen will dann muss man auch was leisten. Nicht immer nur die Hand
ausstrecken und kassieren wollen wie es in der Kirche ist.
Siehe Bäcker,
Bauarbeiter & Co.
Wenn man dem Volk keine Chance gibt Geld zu verdienen dann
ist das normal, dass irgendwann alle auf Sparflame umschalten.
Ausserdem werden
doch neue Gebiete erschlossen.
Bald kann man auch in Afghanistan Mobil für
10Cent telefonieren. Womöglich mit Hilfe der deutschen Steuerzahler.
Ausserdem
kann man über den Grossen Teich gucken und sehen wie es da abläuft.
Zwei Handy
kaufen und untereinander kostenlos telefonieren.
Und trotzdem machen die Firmen
Gewinn?
Eigentlich isset mir voll egal.
Hauptsache meine Aktien
steigen.
Die Manager werden es schon hinbiegen.
Wenn nicht, dann gibt es kein
Mobil mehr sondern Stationär.
Mir doch egal.
Kann auf eins verzichten.
An
manchen Tagen wäre es mir sogar sehr lieb.
"Wie? du hast dein Handy vergessen.
Wie kann man dich sonst erreichen?" > Festnetz. Hab auch ein AB
Ich finde es viel schlimmer, wie sehr sich die Menschen ausbeuten lassen. Wer
zwingt einen denn, mit dem Handy zu telefonieren?
Es geht ja darum, dass die Manager statt 2 Millionen nur noch 1 Millionen machen
und das trifft sie natürlich hart :D
Ich find es einfach unverschämt, wie die
Menschen ausgebeutet werden...
Es sote meiner Meinung nach nicht Richtung
gläserner Kunde/ Konsument gehen, sondern genau anders herum, sodass jeder
Konsument, der sich ja für eine Firma entscheiden soll sieht, was sie wirklich
verdient und hinter verdeckter Hand für Interessen vertritt...
Einfach
traurig, was aus den Menschen geworden ist!
Österreich soll ein Sonderfall sein. Die verdienen nix im Inland. Das Netz
zahlen deutsche Skifahrer mit ihrem Roaming.