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Autor: Andreas Seeger | 29.06.2009 - 16:25 | (9)

Klarmobil: Neue AGB gelten nur für zwei Prozent der Bestandskunden

Klarmobil hat jetzt eine Stellungnahme zu seiner Nicht-Nutzungsgebühr abgegeben. Es seien nur zwei Prozent der Kunden von der Änderung der AGB betroffen. Nur diese Kunden wurden darüber in einer E-Mail informiert.

Klarmobil: Neue AGB gelten nur für zwei Prozent der Bestandskunden

Klarmobil hat jetzt eine Stellungnahme zur neuen Nicht-Nutzungsgebühr abgegeben, über die Areamobile heute morgen berichtete. Von der Gebühr sind nur zwei Prozent der Bestandskunden betroffen, betont der Discounter. Eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingen (AGB) betreffe ausschließlich diese Kundengruppe, die darüber in einer E-Mail informiert wurde.

klarmobil sim

"Entgegen anders lautender Presseberichte sind nicht alle Bestandskunden, sondern tatsächlich nur einige wenige klarmobil.de Kunden von der am Freitag bekannt gegebenen AGB-Änderung betroffen. Dabei handelt es sich ausschließlich um solche Kunden, die nur erreichbar sein wollen und gar nicht oder nur sehr wenig telefonieren. Der Anteil der betroffenen Kunden beläuft sich auf nicht einmal 2 Prozent, da die überwiegende Mehrheit der klarmobil.de Kunden ihr Handy ohnehin regelmäßig nutzen. Alle klarmobil.de Bestandskunden, die am Freitag keine E-Mail von uns erhalten haben, können klarmobil.de also wie gewohnt zu den alten AGB weiter nutzen.", sagt Hartmut Herrmann, Geschäftsführer von klarmobil.

Klarmobil berechnet jetzt eine sogenannte Nicht-Nutzungsgebühr in Höhe von 1 Euro pro Monat, wenn die Rechnung mehr als drei Monate hintereinander unter 3 Euro monatlich liegt. Der Discounter begründet die Genbühr mit den Kosten, die diejenigen Kunden verursachen, die wenig telefonieren oder nur erreichbar sein wollen. Man wolle im Interesse aller Kunden keine Subventionen für einzelne Kunden gewähren.

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Kommentare
  1. 02.08.09 01:14 Anonymous (Gast)

    Warnung: Klarmobil läuft über freenet.de
    Ich wollte mir dies simkarte nämlich
    bestellen.
    Meine Schwester hat dort gearbeitet im Call-Center.
    Die Kunden
    werden so über den Tisch gewickelt, dass is nicht normal, bitte lasst die finger
    von klarmobil und freenet.de (nutzt internet lieber von einen anderen anbieter,
    aber lasst die finger davon)
    Und sie hat zu mir gesagt ich soll bloß die Finger
    davon lassen. mann kommt nicht so schnell wieder raus...
    mfg

  2. 01.07.09 00:07 Anonymous (Gast)

    Ach dieser AGB-quatsch ist doch lächerlich, der Kunde muss sich so etwas gar
    nicht gefallen lassen, denn eine AGB-Änderung ist nur durch einen
    Änderungsvorbehalt im Vertrag zulässig und das auch nur wenn es mit der
    Inhaltskontrolle des §307 BGB und den folgenden Paragraphen vereinbar ist, und
    das wage ich jetzt mal zu bezweifeln, da es doch dem Grundgedanken des Vertrages
    widerspricht, das der Provider einfach kosten erheben kann für nichterbrachte
    Leistungen des Kunden, es sei denn, diese möglichkeit wäre vorher im Vertrag
    festgelegt... Aber das ist alles als noch-Leie geschrieben, also nichts für
    Ungut, wenn diese Informationen nicht korrekt sind...

  3. 30.06.09 12:54 opal (Gast)

    Demnächst gibt es für jeden Kunden eigene AGBs.
    Dann sind wir wieder im Wilden
    Westen!

  4. 30.06.09 09:13 Buchstabensuppe

    @Buchstabensuppe
    Das ist doch nachvollziehbar, wieso sollte
    Erreichbarkeit
    kostenfrei sein. Ein Telefon Anschluss gab es noch nie
    umsonst.

    Das hab ich doch garnicht in Frage gestellt, mir geht es nur um
    diese schwammige Stellungnahme, die mir den Eindruck verschafft es wird eine
    Momentaufnahme gemacht und geschaut wer unter diese 3€-Grenze fällt - die müssen
    dann zahlen, und was ist mit denen die wie gesagt aus welchen Gründen auch immer
    nächsten, übernächsten Monat usw darunter fallen? Werden die dann immer nach und
    nach benachrichtigt wenn sie Zahlen müssen? Müssen die garnicht Zahlen? Diese
    Logik verstehe ich nicht..

  5. 30.06.09 08:33 Der C (Gast)

    Also wiedermal Marketing: "Kunden die ... gar nicht oder nur sehr wenig
    telefonieren." sowie "...nicht einmal 2 Prozent, da die überwiegende Mehrheit
    der klarmobil.de Kunden ihr Handy ohnehin regelmäßig nutzen."

    Heißt eben
    das nur nach einer eigenen Statisik 2% ZAHLEN müssen. Nicht das 2% der
    Bestandskunden NIE davon betroffen wären. Bitte das mal realisieren und auch so
    wiedergeben.

    Meine Kumpels haben auch häufiger unter 3 EUR Umsatz. Bei 3 (-6)
    ct/Min Netzintern kein Wunder, aber das mit den Nachträglichen Mindestumsatz
    a.k.a Wenig-Nutzungsgebühr ist echt eine Schweinerei.

    Nebenbei ist es eine
    irreführende Überschrift auch vom AMob-Team.

    Passend wäre:

    KLARMOBIL
    MEINT DAS BEIM NEUEN MINDESTUMSATZ NUR 2% DER ALTKUNDEN MEHR ZAHLEN MÜSSTEN.
    (Neue sind eh in den angepassten AGBs gefangen)

  6. 29.06.09 23:28 Anonymous (Gast)

    Ein Mobilfunkprovider verdient doch auch durch Kunden, die nur erreichbar sein
    wollen. Zumindest dann, wenn auch wirklich Anrufminuten generiert werden
    (Terminierungsentgelt). Warum also solche Kunden vergraulen?

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