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Autor: Rene Melzer | 03.07.2009 - 11:41 | (6)

Immer mehr Kunden telefonieren mobil: Umsätze sinken trotzdem

Im ersten Quartal 2009 konnten die deutschen Mobilfunkanbieter rund sieben Millionen Kunden hinzugewinnen. Die Umsätze sinken trotzdem, berichtet das niederländische Branchenportal Telecompaper in seiner neuen Analyse des Marktes in der Bundesrepublik. Zwar werden immer mehr Datendienste genutzt, doch das kann den Preisrückgang bei Sprachdiensten nicht ausgleichen.

Immer mehr Kunden telefonieren mobil: Umsätze sinken trotzdem

Der deutsche Mobilfunkmarkt ist im ersten Quartal 2009 auf 4,8 Milliarden Euro geschrumpft, berichtet das niederländische Branchenportal Telecompaper in seiner neuen Analyse. Der Gesamtumsatz der deutschen Mobilfunkanbieter lag in den Monaten Januar bis März 2009 ein halbes Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres und sogar 3,7 Prozent unter dem vierten Quartal 2008. Der Umsatz mit Datendiensten stieg zwar auf 141 Millionen Euro, aber er konnte den Umsatzverlust bei den Sprachdiensten nicht ausgleichen.

Mann mit Handy beim Telefonieren. Mobilfunk-Antenne im Hintergrund.

Es gibt in Deutschland immer mehr Mobilfunkanschlüsse, doch darüber wird weniger telefoniert

Vodafone und T-Mobile haben zusammen einen Marktanteil von rund 70 Prozent der Mobilfunkumsätze in Deutschland. T-Mobile konnte über das Jahr mit 0,5 Prozentpunkte sogar vergleichsweise gut zulegen und hat jetzt einen Marktanteil von 38,5 Prozent. Nur E-Plus wuchs mit 0,7 Prozentpunkten noch stärker und steigerte seinen Marktanteil auf 15,4 Prozent. Deutschlands viertgrößter Netzbetreiber O2 steigerte seinen Marktanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent. Vodafone verlor 1,2 Prozentpunkte und liegt bei einem Marktanteil von 34,5 Prozent.

Im Jahresvergleich konnten die deutschen Mobilfunkanbieter rund 7 Millionen Kunden hinzugewinnen. Insgesamt besaßen die Deutschen Ende März 107 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Das entspricht 130 Prozent der Bevölkerung. Am Anfang vergangenen Jahres betrug die Marktdurchdringung 122 Prozent. Telecompapers schätzt, dass der deutsche Markt 2009 trotz Wirtschaftskrise nur um etwa ein bis zwei Prozent schrumpft. Zu alltäglich ist heute die mobile Erreichbarkeit geworden, als dass die Kunden darauf verzichten möchten. Allerdings wird mehr auf die Kosten geachtet, die Handyverträge und Mobiltelefonate verursachen. Die Gewinner der Krise sind SIM-only-Angebote und virtuelle Netzbetreiber wie Prepaid-Discounter.

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Kommentare
  1. 10.07.09 08:57 Anonymous (Gast)

    mal die Zahlen addiert?

    102,9% ?! ... da pßt was nicht!

    grüsse

  2. 03.07.09 12:57 Oberlehrer (Gast)

    @vassenego:

    Wer das Abitur nur so knapp geschafft hat und auch noch Bilder
    von Areamobile für seinen privaten Blog klaut, der sollte vorsichtig mit seinen
    Verbesserungsvorschlägen sein. Dieses Mal hast Du wieder daneben
    gehauen.

    Viel Spaß beim Zivildienst ab August 2009! ;)

  3. 03.07.09 12:25 DerKenner (Gast)

    Mobilfunkanbieter Netzbetreiber!!!

    MobilCom nutz die Netzze der
    Netzbetreiber...

  4. 03.07.09 12:22 Anonymous (Gast)

    Wenn man richtig liest erkennt man, dass mit drittgrößter Netzbetreiber
    MobilCom-Debitel gemeint ist ;-)

  5. 03.07.09 12:17 vassenego (Member)

    Na so etwas, in "O2-Tarife bei Mobilcom-Debitel sechs Monate lang zum halben
    Preis" steht ja, dass O2 der drittgrößte Netzbetreiber wäre, und hier der
    viertgrößte. Da stimmt doch etwas nicht, @AreaMobile!

  6. 03.07.09 11:55 Anonymous (Gast)

    Ich würde mal gerne wissen wie die ihre Kundenzahlen berechnen.

    Na ja die
    Überschrift sagt ja schon alles.

    Die Menschen haben keine Kohle mehr und
    wechseln zu Prepaid. Gute Entscheidung.

    Der deutsche Markt klappt sowieso
    2010 zusammen.

    Ihr werdet sehen.

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