Amerikanische Forscher von der Carnegie Mellon University haben eine Methode entwickelt, mit der sich Tasten auf einem Touchscreen imitieren lassen. Sie nutzen dazu Latex und Luft.
Touchscreen-Displays haben gegenüber einer herkömmlichen Tastatur viele Vorteile. Die Tasten können individuell eingeblendet werden, lassen sich jederzeit per Software-Update ändern und übernehmen die verschiedensten Funktionen. Sie haben jedoch auch einen Nachteil. Das haptische Feedback, das physische Tastaturen bieten, vermissen viele Kunden auf den glatten Oberflächen von Touchscreen-Displays. Doch das könnte sich durch eine Erfindung von Forschern der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA, bald ändern.
Die Wissenschaftler haben ein Display entwickelt, das eine physische Tastatur imitiert. Nicht durch Vibration beim Drücken wie das Nokia N97 oder ein bewegliches Display wie beim Blackberry Storm, sondern durch Luftdruck. Sie haben dazu eine dünne Schicht aus durchsichtigem Latex auf einem Touchscreen befestigt. Werden im Menü Tasten benötigt, presst eine Pumpe Luft darunter und es entstehen Blasen, die der Nutzer drücken kann.
Alternativ kann die Pumpe auch einen Unterdruck erzeugen. Die dadurch angesaugte Membran macht dann erst bestimmte Möglichkeiten der Interaktion sichtbar. Durch die Messung des Luftdrucks ist es außerdem möglich, herauszufinden, ob der Knopf absichtlich gedrückt oder unabsichtlich gestreift worden ist.
Das Forscherteam hat die Technologie an einem GPS-Gerät in einem Fahrsimulator getestet. Nach ihren Angaben verringerten sich die Zeiten, in denen sich der Fahrer auf das GPS-Gerät konzentrierte, auf ein Viertel, im Vergleich mit herkömmlichen Touchscreen-GPS-Modellen. Volkswagen hätte bereits Interesse an der Technologie signalisiert, sagen sie. Doch bis die Technik soweit miniaturisiert ist, dass die Hersteller sie auch auf Touchscreen-Handys einsetzen können, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen.
Mich würde viel mehr interessieren wie sie es machen würden um verschiedene
Knöpfe dar zu stellen!
Bis jetzt haben sie nur vorgefertigte Knöpfe mit Luft
aufgefüllt! Doch wie wollen die einer Latex Oberfläche sagen dass sie genau da
sich aufblasen soll (wenn die Tasten noch nicht eingestanzt sind)
Da sind die
Ansätze von Nokia doch wesentlich besser als dieser Mist da oben...
sagt mal wer von euch kann sich noch aus dem ersten X-Men film an die
einsatzbesprechung erinnern wo die den einsatz auf Liberty Island planen?
da
hatten die so ne krasse einsatzkarte aus einem 3D-Pin-Display (wenn auch etwas
übertrieben dargestellt........
ich denke mal so ne technik würde sich eher
durchsetzen wenn man später dann diese e-Ink einsetzt um die gehäuse selber zum
display zu machen...... da könnte man mit winzigen dünnen elementen, die sich
dann so etwa einen millimeter aus dem gehäuse elektronisch hervorheben lassen
tasten in beliebiger form nachbilden.......... ich denke mal sowas wäre dann
wesentlich sinnvoller denn damit bräuchte man nichtmal mehr ne touchscreen
technologie einzusetzen da man ja die tastendrücke auf den elementen erkennen
könnte........
hier mal ein beispiel wie sowas aussehen
würde:
[url]http://www.kleargear.com/1738.html[/url]
und das dann eben nur sehr viel
winziger und mit e-Ink überzogen um es farbig zu bekommen.......
@f-rouz
ja nee is klar, eine durchsichtige membran HINTER den touchscreen zu
pflanzen macht natürlich unglaublich viel sinn o.O
ich würde einfach davon
ausgehen dass die technik nur auf resistive touchscreens anwendbar ist.
aha als erstes schafft man die tasten ab um schlussendlich wieder so ne art
knöpf zu machen (sehr sinvoll - halo sonst gehts eh noch gut amis??)
Als eins der Vorteile von einem Touchscreen empfand ich immer das es endlich
kein Rumgedrücke auf Knöpfe mehr gibt. Ist der Screen vernünftig realisiert und
die Reaktion sehr gut vermisst man auch kein haptisches Feedback. Ich kann
zumindest gut auf einen hubbeligen Screen verzichten :D
das video hab ich schon vor einem dreiviertel jahr auf youtube gesehn....