Die EU hat 5,5 Millionen Euro zur Unterstützung der ehemaligen Nokia-Mitarbeiter in Bochum bewilligt. Die deutsche Bundesregierung gibt mehr als das Doppelte dazu. Das Geld soll rund 1300 ehemaligen Beschäftigten helfen, neue Arbeit zu finden.
Jetzt greift auch die EU den übriggebliebenen Mitarbeitern des ehemaligen Nokia-Werkes in Bochum finanziell unter die Arme. Über ein Jahr nach der Schließung sind noch immer mehr als 1300 Mitarbeiter arbeitslos. Diese will die Behörde mit 5,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützen.
Die zuständige EU-Kommission bewilligte am Freitag einen entsprechenden Antrag der deutschen Bundesregierung. Jetzt müssen noch die Vertreter der 27 Mitgliedsstaaten und das Europaparlament zustimmen, damit das Geld ausgezahlt werden kann. Mit einer Entscheidung wird noch vor Ende dieses Jahres gerechnet. Die Bundesregierung gibt noch einmal mehr doppelt soviel dazu. Insgesamt stehen den betroffenen Ex-Mitarbeitern dann 11,1 Millionen Euro zur Verfügung, unter anderem zur Weiterbildung. Nokia hatte im Januar 2008 angekündigt, sein Werk in Bochum am 30. Juni zu schließen und in das rumänische Cluj zu verlagern. Die Ankündigung löste massive Proteste bei den Angestellten und Politikern aus und wurde die bisher teuerste Werksschließung aller Zeiten für Nokia. Allein der Sozialplan hatte ein Volumen von 200 Millionen Euro. Ein Großteil davon, rund 185 Millionen Euro entfielen auf Abfindungen, die restlichen 15 Millionen wurden für eine Transfergesellschaft verwendet.
Insgesamt sind 2300 Mitarbeiter arbeitslos geworden. Ein Großteil der Beschäftigten verließ das Werk bereits am 15. Mai, ein kleiner Teil, etwa 240 Leute kam in der Sparte Line Fit Automotive unter, die im Zuge der Produktionsverlagerung verkauft wurde. Auch der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM), der kurz nach der Schließung ein Forschungszentrum in Bochum eröffnete, hat vermutlich ein paar der Ingenieure eingestellt. Insgesamt ist die Region jedoch strukturschwach. Die Arbeitslosenquote liegt um drei bis vier Prozentpunkte höher als im deutschen Bundesdurchschnitt. Für die ehemaligen Nokia-Angestellten ist die Situation nach Meinung des zuständigen Eu-Kommissars Vladimir Spidla besonders kritisch. "Dieser Antrag hat meine volle Unterstützung, weil er mehr als 1.300 Arbeitnehmern wieder zu einer Beschäftigung verhelfen kann", sagte er. Mit den bereitgestellten EU-Mitteln werden die 1316 am stärksten benachteiligten Arbeitnehmer auf ihrem Weg zurück in die Beschäftigung unterstützt.
"dewegen kauf ich mir auch kein nokia-handy mehr "
Da so zieml,ich JEDER
Konzern so handelt müssten wir alle Sterben weil wir kein Wasser mehr Trinken
dürften und kein Essen mehr Essen von Kleidung kaufen ganz zu schweigen
;)
Ich sag dazu nur "Puff" wieder Millionen Euros fürs schwarze Steuerloch
... wo keine BEZAHLTE Arbeit ist kann man nunmal keine durchführen ...
Statt
Gelder für Vermittlung, Weiterbildung usw. auszugeben sollte man evtl. drüber
nachdenken das gesamte System sozialer zu gestalte und Gesellschaftlich
Sinnvolle Arbeiten zu fördern und nicht nur Kapital förderliche Arbeiten....
Stattdessen werden mehr und mehr Gesellschaftliche tätigkeiten als Ehrenamt
durchgeführt...
Mit den Worten von Behörden "Das ist ja wohl ihr
Privatvergnügen" ;)
Ich Hasse Nokia, Ich finde nach wie vor, das Nokia schrott ist ,und dabei bleibe
ich!!!! Ich bin Sony Ericsson Fan und dabei bleibe ich, und dazu stehe ich
!!!! :-) egal was kommt. Das was früher mal hier zu lande Nokia war, ist heute
hier Sony Ericsson und das ist Nokia selber Schuld. MfG
Ihr wisst ja wer die EU ist und wer die 5,5 Mios zahlt....
Tja, so funktioniert die Welt...
Echt Schwachsinnig, aber ich wüsste jetzt
nicht wem ich einen Vorwurf machen würde. Dem Land, oder Nokia... Nokia hat ja
nichts gemacht was unrechtens war, von daher.
Jedes Unternehmen arbeitet so,
dass es maximalen Profit bekommt!
Geld ist eben alles... ;)
es ist sehr schade das nokia aus deutschland raus ist den die qualitätsarbeit
hier ist einfach besser.vorallem wäre es auch nicht nötig gewesen das nokia aus
deutschland geht den sie haben ja sehr gute zahlen gehabt, glaube 12 prozent
rendite aber wie so oft bekommen unternehmen den kragen nicht voll genug und
kostet arbeitsplätze bei uns. jetzt kommen die geräte aus rumänien ungarn. ob
sich das für nokia auf dauer lohnt, tja das ist fraglich.bei uns gibts einfach
besser qualifizierte leute und ich hoffe das bleibt auch so den davon ist
deutschland abhängig.
ich habe auch ein nokia, ich kann aber menschen sehr gut
verstehen die kein nokia mehr kaufen. sicherlich ein protest und das ist auch
gut so.
Nokia hat quasi als einziger Handy-Fabrikant noch Werke in Europa und nicht nur
in extremen Billigländern wie China oder Indien. Neben Nokia gibt es nur noch
ein paar Leute bei Sagem in Frankreich bei Subventionierten Handy-Teil von
Ericsson.
Arbeitsplatzvernichtung betrieb letztens u.v.a. Continental, weil
es in Frankreich werke schloss. Im Plan sind bei Opel hauptsächlich deutsche
Werke zu retten, weil die Regierung hier nur dafür üppig Milliarden gibt. Also
wohl das aus für Saab, Vauxhall in England und einige andere Werke.
Wer kauft
nun u.v.a. keine Opel und keine Conti-Produkte (die haben nicht nur Reifen)
mehr? Es sind ja deutsche Firmen. Viele Länder um uns rum oder gar wir alle? Das
als Strafe weil die Manager der Unternehmen jeweils zu dumm waren/sind und bzw.
oder Größenwahnsinnig? Kann man machen, hilft aber Fern-Ost + Co. und nicht
uns.
Nokia hat wohl kapiert das es qualitativ etwas anderes in auf einer
grünen Wiese in Rumänien zu produzieren, was in vielen Regionen eher einem 2.
Welt Land gleicht. Sie hatten genug Qualitätsprobleme und kamen über Jahre nur
mit einem Aufguss mit "Killerfeatures" wie einem FM-Transmitter.
DAS war in
den letzten Jahren ein Grund mir kein Nokia zu kaufen und nicht wegen der
wirklich kurzsichtigen arroganten Managern. Die haben wir aber auch, wie man
sieht.
Zum Glück !für Europa! wacht Nokia langsam auf. Wenn sie ihre
Linux-Basis (Maemo, wie beim N800,N810...) ausbauen zum neuen Smartphone OS und
in den Billig-Geräten S60 5th einbauen, sollten sie sogar die Kurve kriegen.
Sonst wird es Samsung und HTC freuen - und die lieben ihr proprietäres OS und
nebenbei WiMob 6.1. Alles andere waren bislang Auftragsfertigungen oder
Testballons, wo nur einer von einem OS im Programm ist und man schaut...