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Autor: Rene Melzer | 03.08.2009 - 11:01 | (22)

Zulassungsbehörde untersucht App-Store-Politik von Apple

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FCC untersucht das scheinbar willkürliche Gebahren von Apple bei der Zulassung von Programmen in den App Store und welche Rolle der Netzbetreiber AT&T dabei spielt.

Zulassungsbehörde untersucht App-Store-Politik von Apple

Die undurchsichtige Zulassungspolitik von Apple für den App Store interessiert mittlerweile auch die US-amerikanischen Behörden. Allerdings bedurfte es erst eines Riesen wie Google, damit die Zulassungsbehörde FCC darauf aufmerksam wurde. Nach der Weigerung von Apple, die Software Google Voice des Suchmaschinenbetreibers in den App Store aufzunehmen, hat die FCC bei dem iPhone-Hersteller schriftlich um Stellungnahme gebeten. Auch der amerikanische Netzbetreiber AT&T bekam einen Fragebogen.

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Es liegt allein in der Hand von Apple, wessen Software auf das iPhone darf und wessen nicht
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Vergangene Woche hatte Apple die Veröffentlichung von Google Voice im App Store verweigert. Mit dem internetbasierten Telefondienst ist der Nutzer über eine Telefonnummer im Büro, zu Hause und auf dem Mobiltelefon erreichbar. Als Grund gab Apple an, die Software würde lediglich Funktionen bereitstellen, die das iPhone schon hätte. Mit dieser Begründung verbannte Apple auch alle Applikationen aus dem App Store, die auf Google Voice setzen. Weil es sich um eine Anwendung handelt, mit der Telefonate über das Internet geführt werden können, liegt der Verdacht nahe, dass Apple auf Wunsch des Netzbetreibers AT&T handelte, der seine Einnahmen aus Sprachdiensten und SMS schützen will.

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat daraufhin am Freitag Apple und Google aufgefordert, zu erklären, warum Google Voice und darauf basierende Software von Drittentwicklern im App Store nicht zugelassen wird. Andere VoIP-Programme wie Fring oder Nimbuzz kann der Nutzer dagegen problemlos herunterladen. AT&T soll darstellen, welchen Anteil der Netzbetreiber an der Entscheidung von Apple hat. Alle Befragten haben drei Wochen Zeit, um zu antworten. AT&T hat bereits eine erste Stellungnahme abgegeben, in der es heißt, “weder betreibt AT&T den App Store noch ist das Unternehmen an dem Zulassungsprozess beteiligt.“ Der Netzbetreiber fügte hinzu, eine detaillierte Stellungnahme werde folgen. Google und Apple haben sich zu den Fragen noch nicht geäußert.

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Kommentare
  1. 04.08.09 09:26 Anonymous (Gast)

    Ja, ich weiss, dass er gegangen ist. Habe ich aber erst hinterher gelesen. ABER
    es gibt noch zwei von Google (Arthur Levinson, Al Gore), die bei Apple Stühle
    warmhalten. Immer noch.

  2. 03.08.09 20:27 Das Schaf (Member)

    @Niklas
    Zum Spion: [url]http://www.golem.de/0908/68784.html[/url]

    Zum Browser: (Aus
    Wikipedia) WebKit ist eine von der Firma Apple entwickelte Abspaltung der
    HTML-Engine KHTML, um sie als Grundlage für den Mac-OS-X-Webbrowser Safari
    einzusetzen.

    Zu Chrome OS: Was hat Chrome OS mit Mac OS zu tun? Crome OS ist
    ein Linux-basiertes Cloud-Computing OS. Ganz nebenbei basiert der Mac OS X
    Kernel auf FreeBSD.

    Noch Fragen?

  3. 03.08.09 16:54 Apple Man (Gast)

    Schön für Google! Interessiert mich kein Stück! Bleibe Apple treu! ;-) Bevor ich
    auch nur einen cent in so eine Neugierfirma wie google investieren würde, die
    nach möglichkeit am liebsten jeden privaten Toilettengang kontrollieren würde,
    wenn sie könnte, kaufe ich mir noch eher 20 iPhones:-P Und darüber hinaus
    benutze ich google noch nicht mal als Suchmaschiene!

  4. 03.08.09 15:20 Anonymous (Gast)

    Klar vergesse ich die GEZ.

    Die zahlt man doch nur im Erdgeschoß.

  5. 03.08.09 14:56 Anonymous (Gast)

    Bitte GEZ nicht vergessen!

  6. 03.08.09 14:08 ein TV-App von TMobile o (Gast)

    T-Mobile Deutschland hat unter dem Namen MobileTV eine TV-Anwendung für das
    iPhone 3G/3GS angekündigt. MobileTV ermöglicht den Empfang von verschiedenen
    Fernsehsendern, darunter Sat.1, ProSieben, Kabel 1, N24, n-tv und Eurosport,
    sowie der Live-Übertragungen aus der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga per
    Internet auf dem iPhone. MobileTV soll voraussichtlich am 18. August im App
    Store erscheinen und kann derzeit mittels der kostenlosen Demoversion MobileTV
    Lite angetestet werden (benötigt iPhone OS 3.0). Der von MobileTV verursachte
    Datentransport wird nicht auf das Inklusiv-Datenvolumen des iPhone-Tarifs
    angerechnet. Eine UMTS-Verbindung ist laut T-Mobile erforderlich. Für die
    MobileTV-Vollversion werden drei Senderpakete zu Preisen ab 4,95 Euro pro Monat
    angeboten. Auch Tageszugänge sind verfügbar.

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