Microsoft und Nokia haben gestern ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben. Ab dem nächsten Jahr wird Microsoft ein Online-Paket für Nokia-Smartphones bereitstellen, mit dem Kunden Word, Excel, PowerPoint, OneNote und den Instant Messenger nutzen können. Als erste werden Besitzer von E-Series-Geräten das Microsoft-Paket nutzen können.
Bereits gestern wurden im Laufe des Tages Gerüchte laut, denen zur Folge der Software-Riese Microsoft mit dem weltgrößten Handyhersteller Nokia zusammenarbeiten wolle. Gegen Abend wurde daraus Gewissheit: Microsoft wird eine mobile Office-Version für Nokia-Smartphones entwickeln.
Dabei wird das Businessbundle nicht auf dem Handy installiert, sondern Nutzer können ab dem nächsten Jahr online auf die Programme Word, Excel und PowerPoint zugreifen. Außerdem enthält das Softwarepaket auch den Instant Messenger von Microsoft und OneNote. Als erste Smartphones werden Geräte der E-Series das neue Online-Angebot nutzen können. Dies sei eine Kampfansage an RIM und andere Rivalen, sagte Robert Andersson, Vize-Präsident von Nokia. "Ich denke nicht, dass der Blackberry die Art von Wettbewerb gesehen hat, die wir ihm jetzt liefern können." Die Tatsache, dass Microsoft mit Nokia einen Hersteller als Partner gewählt hat, der entgegen der Konkurrenz wie HTC oder Samsung nicht auf Windows Mobile als Betriebssystem setzt, überrascht auf den ersten Blick. Doch Stephen Elop, Präsident der Business- Abteilung bei Microsoft, erklärt: "Mit über 200 Millionen Smartphone-Kunden ist Nokia weltweit der größte Hersteller dieser Geräteklasse und damit ein natürlicher Partner für Microsoft". Große Worte für einen Hersteller, der selbst zunehmend unter Druck durch Konkurrenten wie Google gerät.
Der Suchmaschinenbetreiber bietet schon länger eine kostenlose Online-Versionen von E-Mail-, Textverarbeitungs- und Kalenderprogramm an. Außerdem hat Microsoft unlängst die gerichtliche Aufforderung erhalten, 290 Millionen US-Dollar an die kanadische Firma i4i zu zahlen. Die hatte Microsoft vor zwei Jahren wegen Patentverletzung verklagt. Beim jetzigen Stand der Dinge könnte die vorläufige Niederlage des Windows-Erfinders bedeuten, dass er keine Produkte mehr verkaufen darf, die wie Word XML-, DOCX oder DOCM-Dateien öffnen können. Das könnte Office auf Nokia-Handys zumindest verzögern.
Ich verstehe an der ganzen Sache nicht, was dabei für Microsoft herausspringt,
außer Symbian zu unterstützen.
6 Kommentare und keiner nutzt das, hat bestimmt ne große Zukunft.
@SNOK:
So ein Unfug, gerade E-Serie Handys benotigen einen Datentarif für eMail
und Internet und Exchange-Server Anbindung..
Hat auch jeder in unserer Firma.
Ich wüßte nicht das man sich heutzutage ein Nokia Handy der E Serie umbedingt
mit einen Datentarif kauft. Das wäre allerdings mit Office mobile notwendig.
Denn wer möchte die teuren Datenverbindungen bezahlen. Wenn ich schon ein
Datentarif abschließe dann für ein Handy mit Android, Mac OS oder Web OS.
Ja klar für Office auf dem Handy würde ich jedes Notebook liegen lassen und
immer und so oft wie möglich mein Handy für Word und Excel Tabellen mit
mindestens 100 Spalten benutzen. "Ironie aus"
Die arme S a u die am Handy
Office Dateien bearbeit tut mir jetzt schon Leid.
Das ist keine Kampfansage
sondern eine Lachkrampfansage.
@Schaf: Microsoft Office auf allen Nokia-Smartphones bringt schon was.
Und
woher Areamobile das mit dem "nur online" hat, verstehe ich nicht wirklich -
die Rede ist von Office auf Symbian-Handys, nicht über eine Online-Lösung
(wenn's nur um online ginge, könnte ich das mit jedem Handy nutzen und die
Kooperation wäre nix besonderes).
Würde mich nur interessieren, wie
QuickOffice das aufnimmt, ein Statement von denen war noch nirgends zu lesen ...