Das nächste Notebook von Nokia wird noch kleiner. Der Hersteller arbeitet an einem Computer-Handy-Hybriden, der Mitte 2010 auf den Markt kommen soll, schreibt das Branchenportal Digitimes. Die Geräte sind ultramobil und haben eine extrem lange Akkulaufzeit.
Nach dem Mini-Laptop Booklet 3G wird Nokia bald ein ultramobiles Notebbook mit einem Handy-Chipsatz von ARM präsentieren. Das berichtet das taiwanische Branchenportal Digitimes und beruft sich dabei auf in Taiwan ansässige Handy-Zulieferer.
Das Nokia-Netbook Booklet 3G: Kommt ein
neues Netbook? | Foto: Nokia
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Die eigentlich in Handys zum Einsatz kommende Technik verbraucht weniger Platz und Energie und ist einfach um Funktionen wie UMTS-Empfang oder GPS erweiterbar. So ist es möglich, die Notebook-Winzlinge noch kleiner und flacher zu bauen und sie mit einer Akkuladung tagelang zu betreiben, statt nur ein paar Stunden. Digitimes schreibt, dass Nokia die Chip-Architektur von ARM verwenden wird, die in nahezu allen Handys und Smartphones eingebaut ist.
Über das Betriebssystem ist nichts bekannt. Es wird aber nicht Windows 7 sein, wie beim Booklet 3G, weil das Microsoft-System die ARM-Architekur nicht unterstützt. Nokia wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein Windows Mobile verwenden, sondern stattdessen auf die eigene Linux-basierte Maemo-Plattform setzen. Das Gerät soll entweder von Compal oder von Foxconn produziert werden. Foxconn ist einer der weltgrößten Auftragsfertiger und baut unter anderem das iPhone für Apple. Auf den Markt kommen soll das Gerät erst Mitte 2010. Das Booklet 3G kann man schon früher kaufen. Digitimes glaubt, dass es Anfang 2010 in den Handel kommt.
@smartbookcooleidee
Die bisherigen netbooks haben noch den uralten 945 intel
chipsatz aus dem jahr 2005,der hat ne schwache GPU (direktX9 kompatibel) und
hat saft ohne ende gezogen, die neuen werden den ION von Nvidia haben , der
zieht halb so viel saft und der 9400M GPU soll sogar blueray wiedergabe packen,
man kann davon ausgehen daß auch hier CUDA unterstützt wird.
Ich glaub es wird Android mit ihren Betriebssystem werden.
Von ARM in netbooks halte ich mal gar nichts. Eher wird sich intel bis in den
smartphonemarkt durchsetzen und in der high-end klasse ARM verdrängen,
leistungsmäßig ist der atom den ARM-Cortex noch haushoch überlegen, die müßten
nur stromsparender werden, wie vielleicht die nächste atom generation moorstown
(45nm) mit 32mW Leistungsaufnahme und vor allem medfield (32nm) der auch als
vollgepackter SoC kommt,
man stelle sich ein smartphone mit windows 7
vor.*sabber*
@Koolshen
Ja du sagst dauernd, das kann das gleiche wie das, ist aber viel
günstiger und deshalb zahle ich nicht mehr.
Nur meistens ist es nicht das
gleiche, günstige Preise entstehen ja nicht nur weil die Firma nett ist sondern
entweder durch knallharte Kalkulation eher seltener oder durch geniales
Marketing wo die Qualität weniger wichtig ist.
Die Leute interessieren sich
halt mehr für bunte Bildchen oder Filmchen als für knallharte technische
Fakten.
Mag ja sein, dass man bereit ist, mehr für ein leichteres und langanhaltenderes
Gerät auszugeben.
Aber Smartbooks solen größtenteils auch über
Mobilfunkprovider vertrieben werden. Wieso sollten diese ein teueres Modell
bevorzugen, wenn es das gleiche kann, wie ein billigeres?
Von Pegatron gibt
es ein ARM-Smartbook Prototyp der 199 USD kosten soll. Warum also 600 Euro
zahlen?
Hauptsache Qualitätsurteil über iPhone, durch Schleichwerbung mitteilen.
"Foxconn ist einer der weltgrößten Auftragsfertiger und baut unter anderem das
iPhone für Apple"
Man sieht ja wie die Qualität von iPhone ist, einmal
runtergefallen und schon zersplittert der Touchscreen.