Mit dem N900 wagt Nokia einen Neustart. Das Highend-Gerät ist nicht nur herausragend ausgestattet, sondern kommt mit dem neuen Linux-Betriebssystem Maemo 5. Ab Oktober soll es im Handel erhältlich sein und etwa 600 Euro kosten.
Mit dem Highend-Handy N900 wagt Nokia einen Neustart. Es ist nämlich nicht nur mit modernster Technik ausgestattet, sondern kommt mit dem neuen Linux-Betriebssystem Maemo 5. Das N900 wird ab Oktober 2009 in ausgewählten Märkten verkauft. Den Verkaufspreis gibt der Hersteller mit 500 Euro vor Steuern an. In Deutschland dürfte das neue Top-Smartphone um 600 Euro kosten.
Nokia N900
Datenblatt | mehr Bilder
Das Design ähnelt dem N97, denn bei beiden Handys versteckt sich eine Volltastatur unter dem Display, die seitlich herausgezogen werden kann. Außerdem sind die Touchscreens mit 3,5 Zoll gleich groß. Allerdings ist die Auflösung beim N900 mit 800x480 Pixel etwas schärfer. Hier deutet sich schon an, dass das N900 eine gute Alternative zum N97 ist: fast genauso groß, aber mit viel besserer Hardware ausgestattet. Auch das Betriebssystem Maemo 5 ist raffinierter und vielseitiger als Symbian S60. Allerdings lässt sich das Display nicht so elegant abwinkeln wie beim N97. Außerdem ist das N900 mit 18 Millimetern und 180 Gramm noch dicker und schwerer als das S60-Flaggschiff.
Als Chipsatz verwendet das Nokia N900 den OMAP3430 von Texas Instruments, dessen ARM-Cortex-A8-Prozessor mit 600 Megahertz getaktet ist. Ein Grafikprozessor unterstützt das Gerät bei aufwändigen Darstellungen. Dabei handelt es sich um den PowerVR SGX mit Open GL ES2.0-Unterstützung, den auch Apple beim iPhone 3GS verwendet. Der Arbeitsspeicher ist 1 Gigabyte groß, das ist achtmal mehr als beim N97 oder beim N810, welches oft sehr lang zum Öffnen von Programmen braucht. Dabei kombiniert das N900 einen 256 Megabyte großen physischen Speicher mit einem virtuellen Speicher von 768 Megabyte. Die Autofokus-Kamera mit Linsen von Carl Zeiss kann Bilder bis zu 5 Megapixel fotografieren und wird durch einen doppelten LED-Blitz unterstützt. Videos zeichnet das N900 mit maximal 800x480 Pixel bei 25 Bildern pro Sekunde auf.
GPS und Beschleunigungssensoren sind auch eingebaut. Der interne Speicher beträgt 32 Gigabyte und kann durch microSD-Karten auf 48 Gigabyte erweitert werden. Nur beim Akku spart Nokia mal wieder. Er ist nur 1320 mAh stark, während die bisherigen Internet Tablets mit 1500 mAh bestückt sind. Als Browser installiert Nokia eine neu entwickelte Maemo-Software, die auf der Mozilla-Engine basiert. Sie unterstützt bereits die modernen Web-Standards Flash 9.4 und AJAX. Aus den Nokia-Unterlagen geht nicht hervor, ob es sich beim Maemo-Browser um die spezielle Firefox-Mobilversion Fennec oder vielleicht um die verkleinerte Desktop-Variante Minefield handelt. Beide funktionieren bereits auf dem Vorgänger Nokia N810 und beruhen auf Firefox 3.
hätt ich mein n97 nicht schon gekauft, würd ich mir mal dieses teil unter die
lupe nehmen... auch wenns ein bisschen klobig aussieht :D
@N900 JÜNGER (Gast) 27.08.2009 um 15:50
da kann man ein paar "neu" bilder
sehen von N900 OS
also hab es garde mal
mit dem 3GS verglichen warum hat
nokia keine GPU rein gebaut??
________________________
Ähm, diese
Kleinigkeit hast du wohl in der News überlesen? - Ein Grafikprozessor
unterstützt das Gerät bei aufwändigen Darstellungen. Dabei handelt es sich um
den PowerVR SGX mit Open GL ES2.0-Unterstützung, den auch Apple beim iPhone 3GS
verwendet.
hlrt sich alles sehr sehr gut an ;) mal sehen, was o2 dafür mit
Vertragsverlängerung haben möchte ;)
ich freue mich drauf
das gerät wird der knaller
wann kommt der hands-on
von areamobile ???
Android ist gar kein richtiges Linux, sondern nur ein Linux, auf dem die
Java-artige Umgebung Dalvik läuft. Das bedeutet: Man kann nicht tief in das
System eingreifen, wie es beispielsweise bei Maemo geht. Dort kann man
beispielsweise das systemweite Hosts-File so manipulieren, dass in all den
verschiedenen Browser auf dem Gerät (Mozilla, Fennec, Midori, Tear, ...) die
Werbebanner blockiert werden. Das möchte Google bei Android natürlich nicht
sehen. Solche Dinge gehen nur bei einem echten Linux wie Maemo.
wie du siehst handelt es sich um Maemo5. Es gab also schon 4 Versionen vorher.