Microsoft arbeitet daran, Updates des Handy-Betriebssystems Windows Mobile zukünftig einfacher und bequemer zu gestalten. Bald sollen nur noch kleine Software-Flicken neue Funktionen ermöglichen und Fehler beheben. Eine komplette Neuinstallation des Systems wird dann nicht mehr nötig sein.
Microsoft arbeitet an einer Lösung, Windows Mobile mit Updates zu versorgen, ohne dabei das gesamte System neu aufzuspielen. Das berichtete Loke Uei Tan, Technischer Leiter der Abteilung Windows Mobile dem Blog istartedsomething.com am Rand der Microsoft-Entwicklermesse TechED Australia, die vom 8. bis 11. September 2009 in Australien stattfand.
Windows Mobile 6.5 auf einem HTC Touch
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Bisher ist Microsoft auf die Hilfe der Hersteller und Netzbetreiber angewiesen. Diese müssen die Updates in ihre ROM-Versionen integrieren und sie an die Kunden weiterreichen. Dadurch werden die Update-Prozesse unnötig in die Länge gezogen oder finden auch gar nicht statt. Darüber hinaus ist für die Besitzer eines Windows-Mobile-Handys ein Update ziemlich aufwändig, weil sämtliche persönlichen Daten vom Handy gelöscht werden. Aber der Software-Riese strickt die Architektur des Handy-Betriebssystems gerade um. In Zukunft will das Unternehmen die Updates direkt ausliefern. Dann sollen auch nur einzelne Teile ausgetauscht werden und nicht gleich das gesamte System. Der Nutzer behält also auch nach einem Update alle persönlichen Daten. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Nokia führte diese Funktion unter der Bezeichnung User Data Preservation (UDP) erstmals im November 2007 mit dem N82 auf seinen S60-Smartphones ein.
Loke Uei Tan verriet auch, das Microsoft neue Windows-Mobile-Versionen nicht an die Hersteller ausliefert, sondern diese sich die Software aus einem Pool heraussuchen können. Das könnte der Grund für das beständige Auftauchen neuer, inoffizieller Varianten von Windows Mobile 6.5 sein, nachdem Microsoft bereits im Mai 2009 das Handy-Betriebssystem als fertig gestellt erklärt hat.
"wow soweit ist windows schon? die machen
ja riesen sprünge. komisch das das
bei iphone seit der ersten os version geht."
ich sag da nur copy und
paste... hust :P
Das wird dann Apple in Iphone OS 4.0 nachholen und ganz groß als innovation
vermarkten.
Für WM6.1 gibt es schon lange ein Hotfix zum
nachinstallieren.
[url]http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=d9d71b2e-d2dd-44f2-[/url]
86e5-1e53aad7fb7a&displaylang=en
Hab mich schon gewundert warum das nicht so
gehandhabt wird wie bei den PCs, so Hotfixe sollten ja kein Prob sein, da der
Kernel unangetastet bleibt und keine Rootrechte benötigt werden.
@anonymous
bei apple gehen überhaupt keine daten verloren es sei den man
löscht sie. des is doch echt typischer apple hasser schwachsinn. erstmal
informieren dann schreiben.
@topic
wow soweit ist windows schon? die machen
ja riesen sprünge. komisch das das bei iphone seit der ersten os version geht.
naja praktisch ist anderes dafür ist es echt viel zu windows pc mäsig... sowas
gehört einfach nicht auf ein handy die menüs müssen besser werden windows 7 iwrd
wohl echt noch ne halbe ewigkeit dauern
Wie Apple das macht? Die tauschen das ganze OS aus, ja. Alle Daten gehen
verloren, außer man sichert diese vorher manuell. Was ist da das besondere
dran?
Aber das Nokia diese Strategie erfunden hat ist so natürlich nicht
richtig. Denn seit Windows 95 ist sowas ganz normal...
@Moritz: Das ist kein Apple-Hasser Schwachsinn. Bei einem Update werden zuerst
alle Daten vom iPhone auf dem PC gesichert, dann wird das komplette Handy
gelöscht, das Update drauf gespielt und dann werden die gesicherten Daten wieder
zurückgespielt.
Der Vorteil von Micorosofts System ist, dass Updates auch
"Over-the-air" funktionieren. Das bedeutet, dass Updates auch heruntergeladen
und installiert werden können, wenn man das Handy nicht an den PC angeschlossen
hat.