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Autor: Sebastian Frey | 22.09.2009 - 18:02 | (11)

Headset mit Mini-Display soll Steuerung revolutionieren

Unter dem Namen Golden-i entwickelt Display-Hersteller Kopin ein futuristisches Headset zur Steuerung von Smartphones und Computern. Ist das Gerät eher ein technisches Spielzeug oder doch eine ernsthafte Alternative zu Maus und Tasten?

Headset mit Mini-Display soll Steuerung revolutionieren

Mit dem Golden-i will der amerikanische Microdisplay-Hersteller Kopin die Bedienung von Computern und Smartphones revolutionieren. Das 85 Gramm leichte Headset verfügt über ein Mini-Display mit der SVGA-Auflösung von 800x600 Pixeln. Weil es direkt vor dem Auge platziert wird, hat der Nutzer den Eindruck, auf einen 15 Zoll großen Bildschirm zu schauen.

Über Bluetooth oder WLAN lässt sich das Headset mit bis zu sieben Geräten gleichzeitig koppeln. Es kann sich dabei um ein Smartphone oder auch um einen Computer handeln. Mit dem Display hat man Zugriff auf die Inhalte und steuert sie über Sprachbefehle und durch die integrierte Gestenerkennung. So soll beispielsweise das Zoomen und Scrollen in Bildern durch einfache Kopfbewegungen möglich sein.

Golden-i im Einsatz

Das Display soll mehr Überblick bieten - Die Bedienung erfolgt über Kopfbewegungen und Sprache

In dem Hightech-Headset gibt ein OMAP3530-Prozessor von Texas Instruments mit zusätzlicher Grafikbeschleunigung den Takt an. Ein 6-Achsen Sensor registriert sowohl Kopfbewegungen als auch Körpergesten. Videos sollen bis zu einer Auflösung von 720x480 Pixeln bei 30 Frames gestreamt werden können. Der interne Speicher lässt sich über einen Micro-SD Slot erweitern.  Mit einer Ladung des 1200 mAh starken Akus soll das Headset gut acht Stunden arbeiten. Als Betriebssystem verwendet der Hersteller Windows Embedded CE 6.0.

Auch wenn der Name Golden-i durch den James-Bond-Bezug eher auf ein hochentwickeltes technisches Spielzeug schließen lässt, hat Kopin mit dem Gerät Firmenkunden im Visier. Der Hersteller glaubt, dass man mit der innovativen Steuerung die Produktivität im Unternehmensumfeld steigern kann. Das Headset wird derzeit auf einer Entwickler-Konferenz in Boston gezeigt und soll nach weiteren Tests schon nächstes Jahr auf den Markt kommen.

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Kommentare
  1. 23.09.09 14:15 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    FYI

    [url]http://display-magazin.net/thema/display/artikel--126--virtual-retinal-display[/url]

  2. 23.09.09 12:16 Anonymous (Gast)

    Danke für diese Info mit der Laser Geschichte! Das kannte ich bislang nicht...

  3. 23.09.09 09:31 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    @Banshee

    Auszug aus wikipedia:
    "Die Avionik ist modular aufgebaut und gliedert sich in die Subsysteme: Kommunikation, Navigation, Anzeige- und Bedieneinrichtungen, Feuerleitung und Identifizierung. Der Pilot wird mittels Head-Up-Display (HUD), drei Multifunction-Head-down-Displays (MHDDs), einem Head-Mounted Display (HMD), Datalink Message Panel (DMP) und einem Warning Panel (WP) informiert."

    das is aus dem artikel über den Eurofighter..... ich glaub das militär ist da schon nen eckchen weiter mein freund ;-)

    übrigens kann das mit den brillen funktionieren das hat nichts mit dem scharfstellen des auges zu tin...... man kann seitlich in der brille einen winzigen laser projektor einbauen und das laserlicht innerhalb des brillenglases über ein eingelassenes fast unsichtbares Prisma zum auge lenken...... somit kann man wie beim Militär auch schon eingesetzt wird das bild zusätzliche zum normalen bild direkt auf die netzhaut projezieren und umgeht somit das scharfstellen desauges und behält den bildschirminhalt immer scharf egal in welche entfernung man schaut......
    problem ist dabei nur dass die technik noch nicht klein genug ist und das bisher auch nicht kleiner ist wie das teil oben aber das mit dem laser projektor gibts schon......

  4. 23.09.09 08:39 Banschee (Member)

    BTW [EDIT]: Ich glaube aber, dass das im Militär anschluss finden könnte.
    Für welchen Zweck, überlass ich eurer Fantasie.

    An AM >_> : Baut bitte ne Edit Funktion ein, ich weiß ich frage schon seit nem Jahr danach, aber bitte macht da was drann.

  5. 23.09.09 08:37 Banschee (Member)

    >.< Ich hätte lieber eine Brille mit transparenten GUI und dazu schönen und stabilen OS.
    Das ganze wird dann von mir sicher gekauft.
    Mal ehrlich, das wird höchstens in Callcenters eingang finden[oder bei leuten, die meinen, das haben zu müssen]
    Dann kriegt halt jeder Mitarbeiter nur noch nen Stuhl, und 1/2 arbeitstisch um seinen Kaffe darauf abzustellen.

    Und warum Windows ?
    Ich glaube, eine kleine Linux derivate wird da sicherlich noch mehr rauskitzeln können.

  6. 23.09.09 00:38 Anonymous (Gast)

    Areamobile hat halt vor einigen Tagen das selbe grund Design wie areagames.de bekommen... Ganz einfach ^^
    Gehört schließlich beides zu Areadigital!

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