Der BlackBerry-Anbieter RIM konnte den Umsatz im zweiten Quartal 2009 um beachtliche 37 Prozent steigern. Ein Patentrechtsstreit sorgte jedoch für niedrigere Gewinne, als erwartet.
Der kanadische BlackBerry-Anbieter Research in Motion (RIM) hat Donnerstag die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2009 vorgelegt. Dabei gelang dem Unternehmen mit einem Wachstum von 37 Prozent eine beachtliche Umsatzsteigerung auf 3,53 Milliarden Dollar. Der Gewinn ist jedoch von 495,55 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 475,62 Millionen Dollar gefallen. Der Grund sind Sonderausgaben zur Beilegung eines Patentrechtsstreits.
Für die angebotenen Blackberry-Dienste konnte RIM im zweiten Quartal 3,8 Millionen neue Nutzer gewinnen und steigerte somit die Zahl seiner Kunden auf 32 Millionen. Rund 8,3 Milllionen Geräte wurden in diesem Zeitraum in den Handel gebracht. Der Smartphone-Anbieter setzt somit seinen starken Wachstumskurs weiter fort, erst im Februar 2009 hatte man die Marke von 50 Millionen verkauften BlackBerrys durchbrochen.
Trotz der guten Entwicklung sorgt die stärkere Konkurrenz durch Apple und Palm für geringeres Wachstum als erwartet. So gaben sich die Kanadier zwar selbst sehr zufrieden mit den Zahlen, die Börse strafte das Unternehmen in einer ersten Reaktion jedoch ab. Die RIM-Aktie fiel nach Bekanntwerden der Zahlen nachbörslich um 11,75 Prozent. An der Wallstreet hatte man mit einem Umsatz von 3,62 Milliarden Dollar und einem besseren Ausblick auf das laufende Quartal gerechnet. Research in Motion rechnet in dem Zeitraum nur mit einer leichten Steigerung des beständigen Wachstums.
20 Mio weniger Gewinn? Na wenn das alles ist. Andere haben da ganz andere Verluste geschrieben. Das ist ja jammern auf hohem Niveau.
Daran sieht man mal wieder, wie pervers diese "Aktienwelt" doch ist.