Das erste komplett in Deutschland entwickelte Blackberry-Smartphone kommt Ende des Jahres in den Handel, bestätigte RIM-Pressesprecher Arno Glompner gegenüber areamobile.de. Um welches Gerät es sich dabei handelt, ist noch geheim. Ein Blick auf die Produktzyklen des kanadischen Smartphone-Anbieters zeigt aber, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Nachfolger des Erfolgsmodells Bold 9000 handelt.
Ende des Jahres kommt das erste Blackberry auf den Markt, das komplett in Deutschland entwickelt wurde, sagte RIM-Pressesprecher Arno Glompner zu areamobile.de. Ein genaues Datum steht bisher aus, aber ein Verkaufsstart im Oktober oder Anfang November ist Pflicht, damit RIM das wichtige Weihnachtsgeschäft nicht verpasst.
Seit August 2008 arbeiten 200 Menschen im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Bochum an dem neuen Smartphone. "Einige der besten Kommunikations-Ingenieure Deutschlands sind hier versammelt", sagt Glompner. Welches Gerät sie entwickeln, ist noch geheim. Ein Blick auf die Produktzyklen von RIM zeigt aber, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Nachfolger des Erfolgsmodells Bold 9000 handelt.
Im Mai 2008 hatte der finnische Hersteller Nokia seine Handy-Produktion in Bochum eingestellt und 2.300 Mitarbeiter entlassen. Diese Entscheidung sorgte für großes Medienecho und hat dem Ansehen der Marke Nokia in Deutschland nachhaltig geschadet. Konkurrent RIM fasste damals den überraschenden Beschluss, am Ex-Standort von Nokia Quartier zu beziehen. Allerdings nicht, um Handys zu produzieren, sondern um sie zu entwickeln. Das neue Zentrum für Forschung und Entwicklung nahm seine Arbeit im August 2008 auf.
RIM hatte mehrere Gründe, sein erstes Forschungszentrum außerhalb Nordamerikas in Bochum anzusiedeln. Durch die Verlagerung des Nokia-Werks nach Rumänien wurden hochqualifizierte Mitarbeiter verfügbar, außerdem profitiert der Hersteller von der Nähe zu den Netzbetreibern T-Mobile und Vodafone. Darüber hinaus ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bochum ein starker Image-Gewinn für das kanadische Unternehmen.
Ich kann das bashing auf Siemens Handys nicht verstehen. Das S35, S55 + Co. waren Super-Handys, die auch schon mal aus mehr als 2m Schadlos runterfallen konnten bei taschenfreundlichen Formfaktor. Designmäßig war nur der Symbian-Testballon nicht zu gebrauchen. Ohne den und das Sparen am Test-Ingenieuren + deutschen Medienverriss wäre es nicht so weit gekommen.
Schuld an den dem Niedergang von Nokia und Siemens-Handys aus Deutschland ist die jeweilige Konzernführung. Aber wenn man nun ein in der EU produziertes Handy kaufen will bleibt wohl nur Nokia (bei einigen Modellen).
Wie wäre es denn mal mit einem Datenblatt für das 9700? Es sind ja schon wirklich viele Details bekannt und schicke Bilder gibt es ja auch ;-)
Hey Anonymous welche Siemens Reihe meinst Du denn die total verbuggt gewesen sein soll?
Die Xelebri doch nicht etwa, das war China Schrott man beachte ja auch meine persönliche Einschränkung.
Würde gerne wissen wie viel subvention dafür von NRW geflossen sind, heutzutage ist es unwahrscheinlich daß ein Unternehmen in D freiwillig investiert
Lol die siemens handys waren doch voll verbugt und abartig häßlich.
Ich kann das bashing auf Siemens Handys nicht verstehen. Das S35, S55 + Co. waren Super-Handys, die auch schon mal aus mehr als 2m Schadlos runterfallen konnten bei taschenfreundlichen Formfaktor. Designmäßig war nur der Symbian-Testballon nicht zu gebrauchen. Ohne den und das Sparen am Test-Ingenieuren + deutschen Medienverriss wäre es nicht so weit gekommen.
Schuld an den dem Niedergang von Nokia und Siemens-Handys aus Deutschland ist die jeweilige Konzernführung. Aber wenn man nun ein in der EU produziertes Handy kaufen will bleibt wohl nur Nokia (bei einigen Modellen).