Das Projekt CyanogenMod ist gerettet. Die Lizenzstreitigkeiten mit Google, die das Android-Projekt bedrohten, sind jetzt beigelegt. Der Entwickler Cyanogen hat zusammen mit dem Internetriesen eine Lösung gefunden, die dem Nutzer kaum Nachteile bringt.
Es wird weiterhin angepasste Firmware-Versionen für die Android-Smartphones von HTC geben. Sie werden aber zukünftig ohne die Google-Apps Mail, Market, Talk und YouTube veröffentlicht. Der Entwickler Cyanogen verriet jedoch in seinem Blog, dass er bereits an einer Software arbeite, mit der sich die Anwendungen von Google ganz einfach nachträglich auf dem Gerät installieren lassen.
Damit ist der Lizenzstreit um die CyanogenMods beigelegt. Es handelt sich dabei um die populärsten "Custom ROMs" weltweit, die von über 30.000 Menschen genutzt werden. Sie sind so beliebt, weil sie viele grafische Anpassungen auf das Gerät bringen, rasend schnell reagieren und jetzt schon die meisten Neuerungen von Android 1.6 Donut beinhalten. Doch Google war auf die ROMs aufmerksam geworden, weil sie Anwendungen beinhalten, die lizenzrechtlich geschützt sind. Das Betriebssystem ist zwar Open Source, die Apps Market, YouTube, Mail und Talk sind jedoch von Google geschützt und kein Bestandteil des offenen Quellcodes von Android. Diese Closed Source Apps dürfen nicht beliebig weitergegeben werden, erklärt der Suchmaschinenbetreiber in seinem Android-Blog.
Startbildschirm eines modifizierten ROM von Cyanogen: Google hat keinen Nutzen aus dieser Affäre gezogen
Wenn Cyanogen seine ROMs ohne Google-Apps veröffentlicht, dann umgeht er die Beschränkungen von Google. Für den Nutzer ändert sich dabei kaum etwas, denn sobald der Entwickler sein neues Tool veröffentlicht, kann man YouTube&Co mit einem Knopfdruck auf das Smartphone laden. Aus dieser Perspektive erscheint das Vorgehen von Google rätselhaft. Das Unternehmen hat keinen Nutzen aus dieser Affäre gezogen, sondern nur schlechte PR bekommen.
Hahaha is ja lustig äh listig
Multipass, lilu dallas multipass
right
Das CryanogenMOD bzw. Android sollte doch Open Source sein, oder? Also ist doch gar nicht das Problem, dass jemand eine eigene Android-Version als MOD rausbringt, sondern nur die Kombination mit proprietärer, nicht-Open-Source-Software (=Google Apps), oder?
Kontakte und Kalender werden danach aber wahrscheinlich doch nur mit den Google Apps synchronisiert werden können (von Exchange abgesehen)
Sehr schön
-> endlich Android ohne Google!
sondern gegen Google. So konnte sie ihm nichts mehr verbieten. Zum Glück gibt es genügend Mail-Anwendungen und co. weil Google bislang in seinem App-Markt NOCH nicht so eingreift wie Apple.
Google hat ja auch große Teile des Quellcodes offen - um Entwickler anzuziehen die ihr HAndy und ihre Rest-Software attraktiver erscheinen lassen - aber unter freier Lizenz ist er trotzdem nicht alles beim OS. Deshalb verwenden sie auch keinen GNU-Compiler.
Es sind solche Hacker extrem wichtig, die alles freie Nutzen und verbessern, auch wenn es bessere Betriebssysteme gibt.
Also weiter so Cyanogen!