Das HTC Leo aka HD2 hat offenbar doch einen Kompass. Das haben jetzt die Handy-Profis von xda-developers.com aufgedeckt und gleich einen Screenshot der angeblich völlig neuen Kompass-Applikation veröffentlicht. Sie läuft nicht auf älteren Smartphones, da sie neben dem Beschleunigungssensor des Leo noch weitere Handy-Hardware nutzt.
Noch vor wenigen Tagen behauptete ein Beta-Tester des HTC Leo aka HTC HD2, dass das Top-Smartphone weder einen elektronischen Kompass, noch einen TV-Ausgang besitzt. Jetzt haben die Handy-Experten im Forum xda-developers.com aber einen Beweis für einen Richtungsweiser gefunden. Das Forenmitglied Fards schreibt, dass der Kompass des Leo völlig neu ist und auch nicht auf älterer Hardware läuft. Testen konnte er die Applikation aber nicht, da er selbst kein HTC Leo zur Hand hat.
Der Entdecker der Software glaubt, dass der Leo-Kompass auch erweiterte Funktionen bietet. Die Nadel zeigt nicht nur nach Norden, man kann sie zusätzlich auch in eine beliebige andere Richtung einstellen. Dabei scheint der Kompass nicht nur auf den eingebauten Beschleunigungssensor zuzugreifen. Fards schreibt, dass der elektronische Wegweiser noch andere Hardware des Leo für die exakte Ausrichtung nutzt. Mit dem elektronischen Kompass erfüllt das HTC Leo aka HD2 auch die letzte Voraussetzung für das kommende Betriebssystem Windows Mobile 7.
Der Smartphone-Gigant HTC Leo aka HTC HD2 wird von dem Snapdragon Chipsatz mit einem Gigahertz befeuert, der das Handy drei mal schneller macht, als seinen Vorgänger Touch HD. Der kapazitive Touchscreen hat eine Größe von 4,3 Zoll und eine Auflösung von 480x800 Pixel. Das Handy ist das erste Modell mit dieser Display-Technologie und Windows Mobile als Betriebssystem. Die Autofokus-Kamera macht Bilder mit einer Auflösung von 5 Megapixel. Dazu gibt es WLAN, GPS, HSDPA und HSUPA sowie einen 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer. Das neue HTC-Smartphone wird vermutlich am 6. Oktober vorgestellt, wenn auch Microsoft der Öffentlichkeit sein neues Betriebssystem Windows Mobile 6.5 präsentiert.
schade nur das der nicht so flüssig läuft wie beim iphone weil im video hat das ziemlich geruckelt
derErklärer > the_black_dragon
^^
Genau so meinte ich das.
Ohne Hardware-Kompass kein Kompass.
@tbd: Aber ein Hardware-Sensor kennt diese Trägheit eben nicht! Ist nicht wie die Nadel an einem normalen Kompass. Ich habe hier so einen Garmin-Kompass. Wenn der gedreht wird reagiert er verdammt schnell und schießt auch nicht über das Ziel hinaus ;-)
schönen Abend
@the black dragon
da muss ich dererklärer aber verteidigen, denn in dem text steht, dass er nicht nur den beschleunigungs(a-)sensor benutz, und dass suggeriert ganz klar, dass es auch nur mit a-sensor ginge, was in der tat nicht stimmt. als zusatz, wie du schon erklärt hast, aber zu gebrauchen. fakt ist, ohne kompasshardware kein kompass!
@derErklärer
in dem satz meinen sie mit kompass die kompass anwendung selber..... und in diesem fall scheint sie wirklich auf den beschleunigungssensor ebenfalls zuzugreifen vlt um eine drehung des gerätes schneller zu erkennen denn bisher war es so dass man das gerät gedraht hat und die nadel sich mit gedreht hat und eine weile brauchte um den nordpol wieder zu zeigen......... bei einem echten kompass bleibt die nadel aufgrund der trägheit in ihrer richtung und das könnte man mit dem lagesensor bewirken.......
erst denken dann über die texte herziehen......
der drachen beweist wiedermal,dass er nur stress machen kann und sonst nicht viel ahnung hat!