Der spanische Mobilfunkriese Telefónica startet in Deutschland ein Testprojekt für die nächste Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution). Mit dem Nachfolgestandard von UMTS sind Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Auch in fünf weiteren Ländern testet der Netzbetreiber die LTE-Technik. Die Projekte sollen die Einführung von Netzwerken der vierten Generation vorbereiten.
Der spanische Netzbetreiber Telefónica will in Deutschland LTE (Long Term Evolution) testen, die Mobilfunktechnik der nächsten Generation. Auch in Spanien, Großbritannien, der tschechischen Republik, Brasilien und Agrentinien sollen Netze mit dem UMTS-Nachfolger errichtet werden. Erprobt wird Technik der Anbieter Alcatel-Lucent, Ericsson, Huawei, NEC, Nokia Siemens Network und ZTE. So will man praktische Erfahrungen mit dem Verhalten der Technologie im produktiven Einsatz gewinnen und Konzepte für die Einführung der nächsten Mobilfunkgeneration erarbeiten.
Mit dem auch 4G genannten Standard LTE (Long Term Evolution) soll sich die Leistungsfähigkeit der Netze und die Geschwindigkeit stark erhöhen. Es handelt sich um den Nachfolger von UMTS/HSPA. Mit ihm sind Bandbreiten von 300 Megabit pro Sekunde im Downlink und 75 Megabit pro Sekunde im Uplink möglich. Der UMTS-Beschleuniger HSDPA schafft dagegen nur maximal 28 Megabit pro Sekunde. Um diese Datenmengen zu versenden und zu empfangen, benötigen Basisstationen und Endgeräte aber neue Antennen. Der Standard ist nicht abwärtskompatibel.
Auch die Konkurrenz ist nicht untätig und ebenfalls in der Feldtestphase. So hat T-Mobile im August das nach eigenen Angaben größte LTE-Testnetz in Europa in Innsbruck in Betrieb genommen. In Nordrhein-Westfalen erproben Vodafone, das Land NRW und der WDR schon seit Mai gemeinsam den neuen Standard. Doch während in Japan und den USA schon im Laufe der nächsten Monate LTE-Netze den kommerziellen Betrieb aufnehmen sollen, wird es in Deutschland wohl noch einige Zeit dauern bis die Technik zu Einsatz kommt. Die deutschen Netzbetreiber haben bisher angekündigt ihre HSDPA/HSUPA-Netze bis zur Grenze des Möglichen zu modernisieren.
LTE strahlt weniger als GSM/UMTS, weil es eine höhere Spektraleffizienz hat. Telefónica sollte mal in Bonn bei der Telekom das LTE-Netz anschauen. Das ist schon schön schnell.
herzlich willkommen, herzlich willkommen, in unsrer schönen neuen welt.. *träller*
auf das wir alle das Gehirn verstrahlt bekommen.
@LTE fürs Folk!
...ja, dann hast du aber immer noch den anderen Arm, um solche blöden Kommentare zu schreiben :)
Das Problem sind nicht die Gliedmaßen, sondern der Kopf...der muß ab!!!
Wow weiter so. Dann noch tragbare Preise für eine Flatrate und wir haben alle WLAN/Internet in unserer Hosentasche dabei. Die Zukunft kann kommen...
Was verursacht wohl mehr Strahlung,
2 Sendemasten oder 3 Sendemasten?