Immer mehr Handyhersteller und Entwickler setzen auf Webkit als Grundlage für ihre Browser. Doch obwohl alle die gleiche Darstellungsbibliothek verwenden, gibt es große Unterschiede bei den Fähigkeiten und der Übereinstimmung mit Standards. Das hat ein Test ergeben, der zehn Webkit-Handybrowser von kleinen Softwareschmieden und riesigen Konzernen auf Konformität und Darstellungsfähigkeiten untersuchte.
Die Darstellungsbibliothek Webkit entwickelt sich mehr und mehr zum Standard für mobile Browser. Doch Webkit ist nicht gleich Webkit. Die darauf basierenden Browser unterscheiden sich stark in ihrer Darstellungsfähigkeit und der Kompatibiliät zu Standards, wie ein Vergleichstest des Web-Frontend-Spezialisten Peter-Paul Koch ergeben hat.
Auf seiner Website quirksmode.org hat er 19 unterschiedliche Webkit-Browser getestet. Der Fokus lag auf Mobiltelefonen. Allerdings wurde weniger die Benutzbarkeit untersucht, sondern die Übereinstimmung mit den vom Word Wide Web Consortium (W3C) festgelegten Standards. Sein Fazit: "Es gibt nicht das Webkit für Handys". Alle zehn geprüften Mobilbrowser wiesen deutliche Unterschiede auf.
Getestet wurden Plattform-Browser wie Safari auf dem iPhone, Chrome für Android und die Software auf den Nokia-Smartphones mit S60 3rd und 5th Edition. Koch untersuchte darüber hinaus Browser von Drittanbietern wie Ozone, Iris und Bolt. Überraschender Weise hat bei den Tests kein Browser der großen Handyhersteller am besten abgeschnitten, sondern Ozone. Das Projekt von o3mobi.com, das sich noch im Alpha-Stadium befindet, erreicht im Test von Koch 185 von 216 möglichen Punkten. Es gibt ihn in einer Version für S60 3rd Edition und für Symbian UIQ.
Den zweiten Platz belegt der Safari-Browser auf dem iPhone mit OS 3.1, danach folgen die Windows-Mobile-Alternative Iris von Torch Mobile und der Bolt-Browser für Blackberry und Java-Handys. Die nativen Browser für Android, Palm Pre und S60 liegen dagegen nur auf den hinteren Plätzen. Besonders schlecht hat der Browser von S60 3rd Edition in den Darstellungstests abgeschnitten. Er erreicht mit gerade einmal 45 Punkten den letzten Platz. Ein peinlicher Rekord für Nokia, ist das Smartphone-Betriebssystem doch schon seit 2005 auf dem Markt und wird angeblich vom Handyhersteller kontinuierlich weiterentwickelt. Den Browser scheinen die Entwickler aber bisher nicht angerührt zu haben.
opera 9.7 offizielle beta 1 packt 94 punkte
9.5 original auf dem X1 vorinstalliert schafft nur 59.....
aber da kann man mal sehen wie seltsam webseiten programmiert werden..... obwohl der chrome und opera 10 am PC 100%igen W3C standards unterliegen und alles perfekt beherrschen laufen viele seiten nur auf dem inet explorer korrekt der am schlechtesten abschneidet c.O
dann muss apple von 3.0 zu 3.1 noch was verbessert haben.... 3.0 schafft 97 punkte.....
hey der inet explorer 8 hier packt 13punkte xD und der mobile ganze 5 :P (nein keine zahl vergessen)
opera 10 und google chrome schaffen 100
der Android browser auf dem G2 schafft 93.....
DIESER test ist wenigstens ein sinnvoller vergleich da der so gut wie alle standards testet die beim W3C festgelegt wurden......
Test ergibt 100/100.
Durchgeführt mit iphone 3G mit Firmware 3.1
Gruß
Nice der S60 5th Browser vom Omnia HD bekommt 33/100 :D
Opera Mini bekommt 98/100, wobei das Scriptzeug ja auf dem Opera-Server vorgerendert wird...
Der Browser vom iPhone ist also wieder einmal am besten. Merkt Euch das!
Ozone zählt ja nicht, weil er noch Alpha ist und dauernd abschmiert. Wer was solides zum Websurfen will, greift zum iPhone. :)
Da legen wohl manche mehr wert auf ein 10mm Gehäuse, FM-Transmitter, x Megapixel oder andere Spielereien.
Wäre ja auch zu weit gedacht wenn man auch Touch-Handys auch mal Surfen würde. OK, bei den meisten Providern macht das eh keinen Sinn bei den Datenpreise, aber kann es so schwer sein einen ggf. sogar Open-Source-haltigen Browser zu integrieren? Es soll ja Leute geben die würden ihr privates WLAN oder das LAN beim Job gerne mehr nutzen als nur zum Termin-Abgleich.
OS-Browser waren ja bisher meist immer vorne dabei und etwas Support für z.B. den Mini-Firefox würde schnell viele Probleme lösen...