Die Auslagerung von Daten an Server im Internet birgt auch Gefahren. Das zeigt jetzt der Fall T-Mobile USA. Die Telekom-Tochter hat aufgrund eines Wartungsfehlers der Server die persönlichen Daten von tausenden Kunden vermutlich für immer verloren.
Cloud Computing, die drahtlose Vernetzung von elektronischen Geräten über verschiedene Funktechnologien wie WLAN oder UMTS, ist einer der Trends in diesem Jahr. Das Wolken-Prinzip hat vor allem für Handys viele Vorteile: Die persönlichen Daten sind auf dem Handy gespeichert und nochmals im Internet gesichert. Außerdem ist der Zugriff von mehreren Geräten gleichzeitig möglich und sollte das Telefon nicht funktionieren, kann man die Daten auch über den Computer erreichen. Doch es gibt auch erhebliche Gefahren, wenn man sich zu sehr auf die Server im Internet verlässt. Das zeigt der Fall T-Mobile USA. Die Telekom-Tochter hat die persönlichen Daten von tausenden ihrer Sidekick-Kunden verloren, vermutlich für immer.
Der Sidekick ist ein Handymodell, das speziell von T-Mobile USA angeboten wird. Das Betriebssystem wird durch Server entlastet, persönliche Daten wie Kontakte, Kalender und Fotos werden auf ihnen gespeichert und auf dem Handy nur angezeigt. Das Herunterrechnen der Informationen in das passende Format für den Sidekick spart Mobilfunk-Bandbreite und wird so ähnlich auch von Opera für ihre Handybrowser Opera Mobile und Opera Mini genutzt. Der Nachteil ist allerdings, dass die Daten nicht dauerhaft auf dem Telefon gespeichert sind, sondern das Handy Kontaktinformationen, Kalendereinträge oder E-Mails nach einem Neustart jedes Mal wieder vom Server abrufen muss.
Eben diese Server hatten nach Aussage von T-Mobile eine "Fehlfunktion". Wie sich im Laufe des Wochenendes herausstellte, lag der Fehler irgenwo bei Microsoft, Danger oder Hitachi. Das Unternehmen Danger betreut die Dienste des Sidekick und wurde 2008 von Microsoft gekauft. Der Software-Riese hat das Update der Serversoftware aus unbekannten Gründen an Hitachi ausgelagert. Normalerweise werden die Inhalte des Storage Area Networks (SAN) vor dem Update gesichert, doch anscheinend hatte Microsoft das vergessen. Als Hitachi das Update durchführte, waren die Daten weg.
Meine Güte, nicht mal das können die.
naja kann mir auch egal sein... bin kein t-mobile kunde.....
nur da wissen wir ja wo t-mobiles ganze wucher einnahmen hingehen..... an andere firmen die ihre arbeit erledigen sollen.....
aber ist auch egal ich hatte bei microsoft servern noch nie datenverluste zu beklagen..... weder emails noch meine myphone daten oder meine office Live dateien.....
@tbd: die schieben die schuld auf MS weil sie diese aufgabe für geld an MS ausgelagert haben?
verstehste: ms bekommt kohle von tmob, dafür ist alles auf der servern. tmob hat hier also gar nichts verbockt, sondern nur microsoft (oder hitachi, an die microsoft die aufgabe wiederum verkauft hat)...
Nur Merkwürdig dass wenn es um Pannen bei Kundendaten geht immer der Name "T-Mobile" ganz vorne dabei ist... ich würde mir zweimal überlegen bei denen Kunde zu werden!
erstens ist cloud computing ne feine sache aber in meinen augen nur als automatisches spiegel backup.... das nutze ich mit microsoft myPhone auch denn auf die art hab ich meine daten immer auf dem handy und dass Handy UND server ausfallen ist unwahrscheinlich....
ausserdem wieso schieben die die schuld auf MS und Hitachi???? nen anständige serverfarm hat für jeden server mit raid system noch einmal einen spiegelserver und die werden dann gefälligst NACHEINANDER aktualisiert und nach nem check der spiegelserver......
wenn was schief geht sind alle daten noch da..... die können sich da nicht blind auf andere verlassen und haben sich selber drum zu kümmern in meinen augen c.O
@ the_black_dragon (Expert Handy Profi)
"Expert Handy Profi"
Du kennst die "Wucher-Einnahmen" von T-Mobile? Schön für dich! Die kennt aktuell nicht mal der Vorstand.
Solches Dummgefasel ist einzigartig und höchst Professionell. Zeig mir ein besseres und zuverlässigeres Netz, dann wechsel ich sofort.