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Autor: Rene Melzer | 14.10.2009 - 12:10 | (4)

Freenet-Chef: Telekom-Branche stehen schwere Zeiten bevor

Freenet-Chef Christoph Vilanek schätzt, dass die Umsätze der Telekom-Branche in nächsten Jahren weiter sinken werden. Als Grund nennt er die langfristigen Verträge, an die viele Kunden gebunden sind. Experten teilen die Meinung von Vilanek. Auch der Hoffnungsträger Datendienste kann den Rückgang bei klassischen Angeboten nicht aufhalten.

Freenet-Chef: Telekom-Branche stehen schwere Zeiten bevor

Die Mobilfunkanbieter schauen skeptisch in die nahe Zukunft. So rechnet Freenet in den nächsten ein bis zwei Jahren mit einem anhaltenden Umsatzrückgang. Gründe seien mögliche Folgen der Wirtschaftskrise und die weiter sinkenden Minutenpreise, so Freenet-Chef Christoph Vilanek zur Tageszeitung Handelsblatt. Die Preissenkungen machen sich bei den Vertragskunden erst mit Verzögerung bemerkbar, da diese für zwei Jahre gebunden sind. In dieser Zeit können sie nicht in einen neuen Tarif mit günstigeren Konditionen wechseln.

Experten teilen Vilaneks Einschätzung, so das Handelsblatt. Im ersten Halbjahr 2009 sind die Umsätze der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber um knapp drei Prozent gefallen. Bis zum Jahresende werde sich dieser Rückgang auf insgesamt drei bis sechs Prozent beschleunigen, erwartet Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikation an der Uni Duisburg. Er erstellt für den Verband der Telekom-Konkurrenten (VATM) jährlich eine Marktstudie.

Freenet-Zentrale in Büdelsdorf

Freenet-Zentrale in Büdelsdorf: Der Branche stehen schwere Zeiten bevor | Foto: Freenet

Neben dem Wechsel der Kunden in günstigere Tarife sind auch gezielte Preissenkungen für Datenpakete ein Grund für den Umsatzrückgang. So wollen die Anbieter mehr Kunden das mobile Internet schmackhaft machen. Datendienste sind die große Hoffnung der Branche. Während der Umsatz mit Sprachdiensten und SMS seit Jahren rückläufig ist, können alle Netzbetreiber in diesem Bereich kontinuierlich Wachstumszahlen ausweisen. Noch kann das Wachstum die Rückgänge bei den klassischen Diensten jedoch nicht kompensieren.

Quelle: Handelsblatt
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Kommentare
  1. 14.10.09 15:18 Orangutan-Claus (Member)

    @Harry Fistfuc.ker (Gast)

    Hoffentlich führen die bald Gebühren für dämliche Kommentare ein, dann dürftest Du bald keinen Cent mehr haben :-)

    @Anonymous (Gast)
    Die heulen nicht rum das die Kd. 2 Jahre gebunden sind ... Der Vilanek sagt nur das er weiter mit fallen Umsätzen rechnet da sich viele Kd. die 2 Jahre gebunden sind noch gar nicht für die niedrigeren Preise entscheiden konnten und das zweifellos noch kommen wird.

  2. 14.10.09 14:13 Anonymous (Gast)

    ist doc alles Käse

  3. 14.10.09 14:03 Anonymous (Gast)

    Verstehe ich nicht... Immer den Kunden mit einem 2-Jahres Vertrag binden wollen und nun rumheulen weil der Kunde 2 Jahre gebunden ist??!!??

    '...das mobile Internet schmackhaft machen...', stimmt das funktioniert echt gut,z.B. wenn ich das iPhone als Modem nutzen würden wollte, 20€ mehr bezahlen muss, obwohl im Tarif eine Datenflat enthalten ist.

  4. 14.10.09 12:16 Harry Fistfuc.ker (Gast)

    Warum führen die nicht Sondergebühren ein? Wie Akkuladen 50 Cent oder Rechnung bezahlen 2EUR?

    Telefonieren ist viel zu billig geworden, jeder Arbeitslose hat ja heutzutage ein iphone, ich hoffe bald kostet die Minute 1EUR.

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