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Autor: Rene Melzer | 15.10.2009 - 18:09 | (22)

Nokia in den roten Zahlen: Millionen-Verlust im dritten Quartal

Nokia hat im dritten Quartal 2009 einen deutlichen Verlust ausgewiesen. Hauptgrund sind Abschreibungen in dreistelliger Millionenhöhe auf die Netzwerksparte Nokia Siemens Networks. Der Gesamtumsatz fiel im Jahresvergleich um knapp 20 Prozent. Das Geschäft mit Mobiltelefon ist zwar weiterhin profitabel, aber auch hier sieht sich Nokia mit starken Rückgängen konfrontiert.

Nokia in den roten Zahlen: Millionen-Verlust im dritten Quartal

Nokia ist zum ersten Mal seit langer Zeit in die roten Zahlen gerutscht. Der finnische Marktführer wies im dritten Quartal 2009 einen Nettoverlust von 426 Millionen Euro aus. Im gleichen Quartal des Vorjahres fuhr das Unternehmen noch einen Gewinn von rund 1,5 Milliarden Euro ein. Hauptgrund für das schlechte Ergebnis sind Abschreibungen in Höhe von 908 Millionen Euro auf die Netzwerksparte Nokia Siemens Networks.

Der Umsatz mit Mobiltelefonen und zugehörigen Services sank im dritten Quartal um knapp 20 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro, der operative Gewinn stürzte um 51 Prozent auf 787 Millionen Euro ab. In den Monaten Juli bis September verkaufte Nokia 108 Millionen Handys, 8 Prozent weniger, als im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber dem zweiten Quartal 2009 konnte der Hersteller jedoch ein Plus von 5 Prozent verbuchen. Der durchschnittliche Verkaufspreis betrug 62 Euro, genauso viel wie im Vorquartal.

Nokia Zentrale in Espoo, Finnland

Nokia Zentrale in Espoo, Finnland | Foto: Nokia

Nokia schätzt, dass weltweit im dritten Quartal insgesamt 288 Millionen Handys abgesetzt wurden. Der Rückgang betrug rund 7 Prozent. Der Marktanteil von Nokia bleibt deshalb konstant bei 38 Prozent. Für das vierte Quartal rechnet der Hersteller mit einem weiteren Schrumpfen des Marktes. Es wird allerdings weniger dramatisch sein, als zuvor angenommen. Statt zehn Prozent, wie bisher von Nokia geschätzt, werde der Handy-Absatz im Jahr 2009 nur noch um 7 Prozent sinken.

Quelle: Nokia
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Kommentare
  1. 27.11.09 19:36 Anonymous (Gast)

    richtig, verrecke du Billiglohn Produzierer

  2. 17.10.09 01:15 Anonymous (Gast)
    @QuoVadis

    "Woran sich auch nicht so schnell etwas ändern wird. Wie ein Vorposter gesagt hat, das meiste Geld wird eben nicht für High End ausgegeben weil hier auch die Kosten ungleich höher sind."


    Blödsinn^3, denn:

    "Nach Analystenangaben aus der Deutschen Bank kamen Apple und Blackberry im vergangenen Jahr zwar auf nur drei Prozent des gesamten Handymarktes, teilten sich aber 35 Prozent des operativen Branchenprofits."
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/handy134.html

  3. 16.10.09 12:14 apfelessig (Gast)

    Abgesehen von der Sache mit NSN:
    Nokia hat den Touchscreen-Trend verpennt, anschließend nur schleppend Geräte dieser Art angekündigt und ´se dann noch schleppender zu den Kunden gebracht. Zudem sind die Mitbewerber wie LG und Samsung techn. auf diesem Gebiet wohl immer noch Meilen voraus. Da muss man sich doch nicht wundern. Schade ...!

  4. 16.10.09 12:12 Anonymous (Gast)

    Nokia wird wieder kommen^^

  5. 16.10.09 08:47 Orangutan-Claus (Member)

    @ Katte000
    Du bist Gönner? Auf jeden Fall dem dumpfen Populismus zugetan ... Es ist kein Verbrechen seine Produktion zu verlagern, die schlechter werdenen Zahlen belgen ja auch die Not Kosten zu sparen. Durch den ganzen Trubel den die ganzen ach so empörten Traumtänzer aufgeführt haben wird sich vermutlich auch so bald kein Unternehmen mit seiner Produktion hier her verirren ...

  6. 16.10.09 06:49 Papadopoulos (Gast)

    Nach dem N95 ist Nokia in der Entwicklung zurueck geblieben.Ich bin seit langem auf Samsung umgestiegen und werde dort auch bleiben.........

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