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Autor: Sebastian Frey | 22.10.2009 - 14:30 | (5)

Toshiba Dynario: In Japan kommt Strom in Zukunft aus der Flasche

Toshiba verkauft ab sofort die erste tragbare Brennstoffzelle zur mobilen Stromerzeugung. Das Dynario gewinnt die Energie aus einer Methanolmischung, die einfach nachgefüllt werden kann. Über einen USB-Anschluss lassen sich die Akkus von mobilen Endgeräten unabhängig vom Stromnetz wieder aufladen.

Toshiba Dynario: In Japan kommt Strom in Zukunft aus der Flasche

Toshiba bietet mit dem Dynario jetzt erstmals einen tragbaren Stromerzeuger auf Brennstoffzellen-Basis an. Aus einem Methanol-Spezialgemisch erzeugt die Brennstoffzelle Energie, die zunächst den internen Akku auflädt. Über einen USB-Anschluss gibt er die Energie dann an mobile Geräte wie Handys oder MP3-Player weiter. Zum Marktstart verkauft Toshiba das Gerät nur in seinem japanischen Webshop. Dort kostet das Dynario 29.800 Yen, umgerechnet 220 Euro. Die Auslieferung ist für den 29. Oktober angekündigt.

Betankung des Dynario mit der Methanolmischung

Nach der Füllung aus der Flasche erzeugt der Dynario Energie für das Handy. | Foto: Toshiba

Das Kraftwerk für die Westentasche ist mit einer Größe von 150x21x74.5 Millimetern und einem Gewicht von 280 Gramm zwar recht handlich, im laufenden Betrieb jedoch nicht preiswert. Das zum Betrieb notwendige Methanolgemisch verkauft Toshiba in 50-ml-Flaschen, fünf davon kosten umgerechnet 23 Euro. Der interne Tank des Dynario fasst 14 ml des Methanol-Krafstoffes, die dadurch erzeugte Energie soll für das Aufladen von zwei Handys ausreichen. 

Toshiba hat die Zahl der verkauften Geräte auf 3.000 Exemplare limitiert. Das Unternehmen will zunächst Erfahrungen mit der Technik im Alltag gewinnen und die Kundenakzeptanz testen. Gewonnene Erkenntnisse sollen in die Entwicklung zukünftiger Geräte mit Brennstoffzellentechnologie einfließen. Weitere innovative Produkte sind schon in absehbarer Zeit zu erwarten.

Quelle: http://www.toshiba.co.jp/about/press/2009_10/pr2201.htm
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Kommentare
  1. 22.10.09 15:02 QuoVadis (Gast)

    ... und als Akkuersatz feste verbaut sind...

  2. 22.10.09 15:01 QuoVadis (Gast)

    Das klingt sehr vielversprechend, allgemein ist diese Technologie sehr spannend. Einziges Problem, ins Flugzeug bekommst das nicht. Gut man muss die Flasche nicht mitnehmen, aber einen schönen Tages gibt es evtl. mal Zellen die ein bis zwei Monate halten....

  3. 22.10.09 14:57 Anonymous (Gast)

    Dann gibts nald noch ne Zapfsäule an der Tankstelle! Na schönen Dank ;-)

    Wär aber was innovatives für die nächste Applegeneration! Slogan: refuel different!

  4. 22.10.09 14:57 Anonymous (Gast)

    ja noch, aber warte mal bis die Dinger ausgereift werden, halten um ein vielfaches länger als bisherige Akkus

  5. 22.10.09 14:47 Anonymous (Gast)

    ..schwachsinn hoch³

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