Sowohl das Blackberry Bold 9700 als auch das Storm 9520 kommen ab Anfang November in die Vodafone-Shops. Das zeigt eine Preisliste des Netzbetreibers, die im Internet veröffentlicht wurde. Beide Smartphones sind auch schon in der Produkt-Vorschau des Netzbetreibers zu sehen. Das Bold 9700 wird ab Mitte November ebenfalls bei T-Mobile erhältlich sein, das Storm 9520 gibt es dagegen nur exklusiv bei Vodafone.
Das Blackberry Bold 9700 wird ab Anfang November auch bei Vodafone erhältlich sein. Das berichtet uns ein Leser von areamobile.de. Er hat zum Beweis auf ein Foto verlinkt, das die Preise für die neue E-Mail-Maschine bei Vodafone zeigt. Sie ist etwas billiger, als bei T-Mobile. Während der größte deutsch Netzbetreiber mindestens 109,95 Euro mit Vertrag verlangt, gibt es das Smartphone bei Vodafone bereits ab 99,90 Euro. Das Foto konkretisiert auch den Erscheinungstermin des Blackberry Storm 2. Es kostet mit Vertrag ebenfalls ab 99,90 Euro und kommt voraussichtlich Anfang November in die Vodafone-Shops.
Das Blackberry Bold 9700 ist ein Volltastatur-Smartphone im Barrenformat. Es ist deutlich kompakter als der Vorgänger Bold 9000 und mit HSDPA, WLAN, GPS und Bluetooth 2.1 EDR üppig ausgestattet. Ein kräftiger Akku mit 1500 mAh treibt das neue Spitzenmodell von Blackberry an. Der interne Speicher kann mit microSD-Karten auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Das Display ist 2,4 Zoll groß und hat eine scharfe Auflösung von 480x360 Pixel. Außerdem gibt es eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Blitz und Bildstabilisator sowie einen 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer.
Das Blackberry Storm 2, auch als Storm 9520 bezeichnet, ist das zweite Touchscreen-Smartphone des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) und wird wie der Vorgänger Storm 9500 exklusiv von Vodafone verkauft. Der Nachfolger ist mit einem 3,2 Zoll großen, kapazitiven Display ausgestattet, der eine Auflösung von 360x480 Pixel hat. Nach starker Kritik an der SurePress-Technik des Storm 9500 hat RIM beim Storm 2 nachgebessert.
Dessen Touchscreen besteht nun aus mehreren Schichten. Unter dem berührungsempfindlichen Glas befindet sich eine Lage, die weich und verformbar ist, wenn eine elektrische Spannung angelegt ist. Gibt es keine Spannung, ist das Smartphone also ausgeschaltet, wird diese Schicht hart. Die Empfindung von echten Tasten wird durch diese neue Piezo-Schicht erzeugt. So kann man auf dem Blackberry Storm 2 sehr schnell schreiben, weil der Tastenhub nur noch wenige Zehntel Millimeter groß ist.
Darüber hinaus verfügt das Blackberry Storm 2 über WLAN, HSDPA, GPS, Bluetooth, eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz sowie 1 Gigabyte Speicher. Der Akku hat eine Leistung von 1400 mAh, RIM verspricht damit beeindruckende Laufzeiten. Gespräche soll man bis zu sechs Stunden führen können, im Standby soll das Smartphone bis zu 15 Tage durchhalten.
Ich habe selbst das noch aktuelle Gerät und war sozusagen seit Anfang November 2008 Betatester von RIM. Wie auch Millionen andere auf der Welt. Jetzt kommt der Nachfolger mit neuer Technik, die in allen Foren und Onlinemagazinen, als ein kleines Wunder zelebriert wird. Das werden wir ja dann sehen. Und ich kann mir jetzt schon denken, dass es wieder irgend etwas an dieser Piezotechnik gibt, das noch nicht ausgereift ist und dann geht der ganze Mist von vorne los. Das manche Hersteller einfach aus alten Problemen nichts lernen! Wenn RIM einfach nur nen normalen Display verbauen würde, ohne Klicken oder was anderes, wie all die anderen Hersteller auch, dann wäre jedes Touchgerät von RIM der Renner!!! Aber nein, man muss experiementieren. Wenn das alles sooo toll ist, dann hätte doch Nokia oder Samsung schon längst was in der Richtung heraus gebracht. Machen se aber nicht, weil das was die haben einfach läuft. Warten wir es ab, wie sich es entwickelt. Ich aber habe aus der ganze Sache etwas gelernt...
Was die neue Touchscreentechnik angeht: Irgendwo habe ich das Gerücht aufgeschnappt, dass RIM diese bereits beim 9500 einsetzen wollte, jedoch den Entwicklungsaufwand unterschätzte und dementsprechend erstmal eine einfachere Lösung entwickelte, um den Einstieg in die Touchscreen-Sparte nicht noch weiter hinauszögern zu müssen.
Wie gesagt, alles nur Gerüchte, klingt für mich allerdings nachvollziehbar.
"Experimentieren" mag das sein, aber die Geschichte der Handyentwicklung hat doch bereits gezeigt, dass es durchaus eher der Branche fremde Hersteller sind, die durch wegweisende Innovationen völlig neue Möglichkeiten aufzeigen.
Ein BlackBerry ist - wie in der News trefflich genannt - in erster Linie eine "eMail-Maschine" und zum komfortablen und v.a. schnellen Schreiben bedarf es eben einer echten Tastatur. Die herkömmlichen Touchscreens sind in dieser Beziehung haptisch allerdings eine Katastrophe, für manch einen Stellt das Tippen auf der ebenen Fläche auch nach längerer Eingewöhnungszeit noch eine Herausforderung dar, an schnelles, blindes Schreiben ist auch bei "Profis" nicht zu denken.
Diesen Umstand versucht RIM nun mit der neuen Technologie auszuräumen, entwickelt man die Technik weiter, könnten über der jeweiligen Bildschirmtastatur bedarfsgerecht Tasten erzeugt werden.
Ich habe mich übrigens auch, wenn nun nicht beim Storm, des öfteren geärgert ein am Markt neues Produkt gekauft zu haben. Aus Fehlern lernt man und deshalb warte ich jetzt lieber immer ein paar Monate ab, bis die Kinderkrankheiten größtenteils beseitigt sind. ;)
Der Freundliche meinte gestern i.Ü., sie hätten letzte Woche bei einer Schulung mal ein 9520 in die Hand bekommen und sei begeistert, kein Vergleich zu dem ersten Storm was den wackeligen Touchscreen angeht.
PS: "Meine" News! :D