Sony Ericsson hat heute alle technischen Daten zu seinem neuen Style-Handy Xperia Pureness veröffentlicht. Sie zeigen, dass der Name diesmal Programm ist. Das Handy ist sehr puristisch ausgestattet und lebt vor allem von seinem Design und dem QVGA-Display, das wie ein kleines Fenster aussieht. Wenn nichts eingeblendet wird, kann man einfach durchschauen. Schaltet man das Handy ein, dann versperren transparente Menüstrukturen die Sicht. Auf Farben muss man dabei verzichten, die Ansicht ist nur monochrom.
Das Pureness ist mit 102x43x13 Millimeter sehr kompakt und wiegt nur 70 Gramm. Umso stärker fällt der riesige Fastport-Anschluss auf, der auf der rechten Seite des Handys platziert wurde. Während andere Hersteller zunehmend auf den microUSB-Standard setzen, kann sich Sony Ericsson offenbar nicht von seinem proprietären Anschluss trennen. Auch bei den Speicherkarten geht das Unternehmen eigene Wege. Der interne 88-Megabyte-Speicher kann nur mit Sonys M2-Karten erweitert werden.
Die übrige Technik reisst niemanden vom Hocker. Das Handy funkt in allen vier GSM-Netzen und unterstützt HSDPA. Über das Bluetooth-A2D-Profil lassen sich auch drahtlose Stereo-Kopfhöhrer koppeln. Ein UKW-Radio und ein Musikplayer sorgen für Unterhaltung. Die Kapazität des Akkus verrät der Hersteller leider nicht, aber die Angaben zur Batterielaufzeit klingen vielversprechend: 14 Tage Standby und dreieinhalb Stunden Sprechzeit soll das Style-Handy schaffen.
Als besonderes Highlight preist Sony Ericsson einen Concierge-Service an. Der "Pureness Concierge" ist über das Handy erreichbar und übernimmt Hotel-, Restaurant-, oder Konzertbuchungen. Dieses Detail zeigt schon, dass der Hersteller mit seinem Edel-Handy eine exklusive Zielgruppe anpeilt. Daher verkauft Sony Ericsson das Pureness auch nicht über Netzbetreiber, sondern über Europas größtes Kaufhaus Selfridges und spezielle Design-Shops. Es wird voraussichtlich 600 Euro kosten.
ich habe selten ein so unglaublich wiederliches mobiltelefon gesehen......concierge hin oder her...hallo?!^^
ist ja schlimm..ich finde kaum worte...''dieses handy soll designbewusste menschen ansprechen''?!?!?!?!?!? das handy is was für leute die denken auch takko hätte designer klamotten!?°°°°
ein schöner ansatz wie ich finde...muss ich mir unbedingt mal live ansehen
Tja, nun stelle man sich vor, Apple hätte ein Produkt mit durchsichtigem Bildschirm veröffentlicht. Dann wäre manch AM-Mitarbeiter wohl richtig einer abgegangen.
und für die entsprechende Zielgruppe interessant. Also eher intelligentes, designempfängliches und klutiviertes Publikum - keine iPhone-Nutzer...
… relativiert die hohen Hardwarekosten doch glatt wieder, den gibt es in dieser Preisklasse bei keinem anderen Hersteller.
Und sollte sich das Telefon, wie hier spöttisch verlautbart, tatsächlich nur 50 Mal verkaufen, wäre es ein Schnäppchen sondergleichen.
Denn so viel Exklusivität gibt es sonst nur bei Vertu & Co. bei Modellen in der sechsstelligen Preiskategorie.
Wäre das Teil von Bang und Olufson oder Lagerfeld und würde für 2500,- Euro angeboten werden, würden sich viele die Finger danach lecken. So ist es leider viel zu billig und wird dadurch zu gewöhnlich für die Schickeria, wobei Dumm-User, Prolls und ähnliche Universaldilettanten meist eh kein Gefühl für ein erlesenes Design haben. Übrigens: Wer ist Takko?
Grüße an alle die mit mir sind.