Samsung wird sein Öko-Händy Blue Earth S7550 Ende November für 399 Euro in Deutschland auf den Markt bringen. Jetzt hat der Hersteller angekündigt, mit einem Teil des Verkaufserlöses die Naturschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) bei ihrem Engagement für ein Naturschutzgebiet in der Uckermark zu unterstützen. Außerdem hat der Hersteller mit Planet First eine neue Initiative zum Schutz der Umwelt gestartet.
Das Blue Earth S7750 kommt Ende November für 399 Euro nach Deutschland. Jetzt hat Hersteller Samsung angekündigt, mit einem Teil der Einnahmen aus dem Verkauf des Öko-Handys die Naturschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) bei ihrem Engagement in der Uckermark zu unterstützen. In dem 90.000 Hektar großen Naturpark-Projekt Uckermärkische Seen sind Flächenschutz, eigendynamische Naturentwicklung, naturverträgliche Regionalentwicklung und Besucherlenkung die Ziele. Samsung unterstützt den WWF bei der Waldbildung im dem Naturpark mit 50.000 Euro. Damit kann der WWF zwei Hektar Wald in der Uckermark sichern.
Samsung will bis zum Jahre 2013 eines der führenden umweltfreundlichen Unternehmen werden. Ein maßgebliches Ziel ist es, die Treibhausgas-Emissionen, die durch die Produktionsketten entstehen, in Bezug auf den Umsatz des Unternehmens um 50 Prozent zu senken. Dieses Engagement unterstreicht der Hersteller mit der Gründung von Planet First, einer Initiative zum Schutz der Umwelt. Sie misst dem Umweltschutz bei der Entwicklung neuer Geräte oberste Priorität bei. Das bedeutet grünere Technologien, bewussteres Design und eine schonende Produktion. Das offizielle Logo von Planet First wird in Zukunft alle besonders ökologischen Produkte von Samsung kennzeichnen.
Es ist das weltweit erste Touchscreen-Handy mit Solarzellen. Unabhängig von der Steckdose wird das Gerät so bei einer Stunde Lichteinfall mit genügend Energie für bis zu zehn Minuten Gesprächszeit geladen. Auch in der Benutzung legt der Hersteller wert auf den ökologischen Gedanken. So kann die Displaybeleuchtung, die Dauer der Hintergrundbeleuchtung und die Bluetooth-Funktion mit nur einem Klick auf den "Eco Mode" gestellt werden, der die Energieeffizienz deutlich erhöht. Mit "Eco Walk" misst zudem ein integrierter Schrittzähler die Anzahl der zurückgelegten Schritte und berechnet die im Vergleich zum Auto eingesparten CO2-Emissionen. Das Mobiltelefon zeigt dem Anwender den Mehrwert dabei direkt auf, indem es mit Hilfe von Baumsymbolen die Anzahl der dadurch geretteten Bäume anzeigt.
Das Blue Earth ist aus recyceltem Kunststoff, gefertigt, der aus Wasserflaschen gewonnen wird. Dadurch wird die Kohlenstoff-Emissionen im Herstellungsprozess deutlich reduziert. Sowohl das Mobiltelefon als auch das dazugehörige Netzteil sind frei von gesundheitsgefährdenden Substanzen, wie Flammschutzmitteln, Beryllium und Weichmachern. Das besonders energieeffiziente Ladegerät verbraucht im Standby-Modus weniger als 0,03W. Die Umweltfreundlichkeit zeigt sich auch in der kleinen und leichten Verpackung aus recyceltem Papier.
Super Artikel und geiles Handy! Habe noch weitere Fotos und ein Video von dem Handy gefunden: Blue Earth Video und Fotos
da kann ich Gojira nur rechtgeben ... nur glaube ich nicht das dieses öko handy 200 MHz mehr hat als das iphone 3gs ?! (laut datenblatt)
..wenn sich nur ein kunde von dieser aktion etwas in sachen umweltschutz mitnimmt, hat sich die aktion doch schon gelohnt!!!!!
aber recht hast du schon, steckt natürlich auch ne menge marketing und publicity dahinter.
Öko Handy, das ich nicht lache...
Allein die Schadstoffe und die unglaubliche Wassermenge die bei der Herstellung der Solarzellen angefallen sind/ist, würden das Handy bei Greenpeace komplett durchfallen lassen, ausserdem scheint ja soooo viel Sonne in die Hosentaschen der Leute wo das handy vermutlich die meiste Zeit seines Lebens verbringen wird....
Alles Marketing und Kundenverarsche
Gibt es Fakten wieviel CO2 bei der Produktion angefallen ist?
Nach deiner Theorie dürfte man ja nie Solarmodule verwenden weil sie ja immer erst hergestellt werden müssen und dabei logischerweise Ressourcen verbrauchen...