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Zii Trinity: Android-Smartphone mit Grafik-Prozessor für echtes HD

Zii Trinity Android-Smartphone mit Grafik-Prozessor für echtes HD

Autor: Rene Melzer | 01.12.2009 - 12:20 | (13)

Zii Labs, das Unternehmen hinter dem iPod-Touch-Konkurrenten Zii Egg, hat eine Referenzplattform für ein Smartphone mit Android-Betriebssystem vorgestellt, die sehr vielversprechend klingt. Kern des Systems für das Zii Trinity ist wie beim Mediaplayer ein SteamCell-Prozessor, der die Haupt-CPU bei hochauflösenden und grafikintensiven Berechnungen unterstützt. Das erlaubt dem Handy, Videos über einen integrierten Mini-HDMI-Ausgang im HD-Format mit 1080p an Fernseher oder Beamer zu übertragen.

Zii Labs überschlägt sich fast mit Superlativen für seinen neuen Grafikchip. Der SteamCell-Prozessor erfüllt alle Anforderungen an zukünftige Highend-Mobiltelefone. Er ist sowohl extrem stromsparend, als auch rasend schnell und vielseitig einsetzbar. Videos werden im Format 1080p dekodiert und die 3D-Bibliothek OpenGL ES unterstützt. Dagegen klingen die restlichen Spezifikationen nur noch mittelmäßig.

Zii Trinity Referenzmodell | Foto: gizmodo.com

 

Die Referenzplattform unterstützt Quadband-GSM und Triband HSDPA. Zii Labs integriert außerdem ein 3,1 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800x480 Pixel, eine Frontkamera mit VGA-Auflösung für Videotelefonate und eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. WLAN ist ebenso vorhanden wie Bluetooth, GPS, ein microSD-Steckplatz und ein microUSB-Anschluss für die Datenübertragung und zum Aufladen. Der Akku hat eine Leistung von 1130 mAh.

Als Betriebssystem bietet Zii Labs entweder das Original-Android von Google oder seine eigene Linux-Plattform Plaszma. Eine Entwicklungsumgebung für die hauseigene Software steht ebenfalls zur Verfügung. Das Unternehmen hat aber keine Ambitionen, selbst in die Produktion einzusteigen. Stattdessen sucht es Hersteller, die das Design lizensieren und daraus eigene Produkte entwickeln. Noch scheint Zii Labs jedoch keine Partner gefunden zu haben. Das wird aber wohl nicht lange dauern, wenn die Kosten im Rahmen bleiben und der SteamCell-Prozessor die Versprechen einhält.

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Kommentare
  1. 02.12.09 10:22 the_black_dragon (Handy Master)

    @Anonymous
    nicht android muss den dienst unterstützen sondern die software dafür muss nur vorhanden sein....
    windows mobile kann von natur aus auch keine videotelefonie und trotzdem können es fast alle geräte.....

  2. 02.12.09 08:00 Anonymous (Gast)

    Das wäre dann auch das erste Android mit einer Front-Kamera für Videotelefonie - unterstützt Android überhaupt diesen Dienst???

  3. 01.12.09 20:38 Heinz124 (Member)
    Nicht schlecht

    aber vonner Optik nicht ganz so der hit, aber es ist ja mehr die Technik.
    Das 8910 war ja nicht wirklich HD, also nur was gelumptes, obwohl schlecht war es auch nicht, nur ist der Vogel hier schon was richtges.

    Ich denke auch das mit Android / Linux sowas eher machbar ist als mit anderen OS.
    Die Frage ob man WebOS auch dazu bewegen kann, da steckt meiner Meinung nach auch noch Potenzial drin.

    Grüße
    Heinz

  4. 01.12.09 14:22 Anonymous (Gast)

    @Mobile.Linux-Fan Der Hauptvorteil ist dass man dann auch auf dem handy stundenlang rumfrickeln kann

  5. 01.12.09 14:06 Muss.aufs.Klo (Gast)

    @ tbd,

    ok da muss ich dir Recht geben :)

    Ab der GeForce6 wird PureVideo unterstützt, allerdings nur ab dem Media Player 10, auf meinem alten Bastelkasten läuft aber noch XP mit dem Media Player 9, werde gleich mal den neuen installieren und sehen ob sich etwas ändert.

  6. 01.12.09 13:54 the_black_dragon (Handy Master)
    @muerte

    also im endeffekt genau der selbe trick wie die grafikkartenhersteller, im falle nvidia seit dem GF6 kern, auch machen...... viele streamprozessoren verbauen die bei bedarf zur schattenberechnung, partikelberechnung, physikengine, oder sonstwelche anderen aufgaben zugeteilt werden je nach bedarfsverhältnis....... somit wird immer das volle potenzial der hardware ausgeschöpft und nicht immer nur ein teil...... wenn es bei PC spielen gerade keine reflektionen zu berechnen gibt werden die entsprechenden prozessoren eben anderen teilen zugewiesen um dort mehr leistung zu liefern.......

    ist im mobilbereich sicher genauso effektiv denn wenn ich auf dem handy ein video anschaue und die hardwarebeschleunigung nicht genutzt wird läuft die GPU und ganze, für arithmetische berechnungen zuständige, teile der CPU leer und ungenutzt...... wenn man dann dazu noch bluetooth streaming für audio nutzt, was vlt noch den selben teil der CPU benütigt, hat man noch mehr leistungseinbußen......

    ich muss wirklich sagen das ist ne tolle sache sowas endlich mal im mobilbereich einzusetzen.....
    eine ähnliche strategie nutzt ja auch der nvidio Tegra prozessor aber dieser läuft mit 8 kernen von denen jeder spezifische aufgaben übernimmt jedoch speziell für seine aufgaben optimiert...... (zb ein video stream prozessor, audio prozessor, 3D prozessor usw...... nur dass dort der zweck darauf liegt einzelne kerne jederzeit zum stromsparen in sekundenbruchteilen an- und abzuschalten

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