Der Navigationsanbieter skobbler hat angekündigt, im Frühjahr den Kartenanbieter zu wechseln. Zwischen dem 10. Februar und dem 10. März stellt das Unternehmen seine gleichnamige Navigationssoftware von Navteq auf OpenStreetMap (OSM) um, dem Wikipedia für Karten. Das Open-Source-Projekt ist nach Ansicht des Entwicklers die beste Lösung. Parallel führt Skobbler neue Features ein.
Der Navigationsanbieter skobbler hat angekündigt, im Frühjahr den Kartenanbieter zu wechseln. Zwischen dem 10. Februar und dem 10. März stellt das Unternehmen seine gleichnamige Navigationssoftware von Navteq auf OpenStreetMap (OSM) um, dem Wikipedia für Karten. Das Open-Source-Projekt ist nach Ansicht des Entwicklers die beste Lösung. Parallel führt Skobbler neue Features ein.
OSM hat schon heute vielerorts die detailliertesten Karten für Radfahrer, Wanderer und Fußgänger. In vielen deutschen Städten wurde zudem die Autokartenabdeckung der etablierten Anbieter bereits erreicht. Insgesamt liege die Straßenabdeckung in Deutschland jedoch nur bei 94 Prozent und ist damit etwas schwächer als bei der kommerziellen Konkurrenz. Die größten Schwachstellen von OSM werde skobbler jedoch durch intelligenten Softwareeinsatz in den Griff bekommen, ist sich Marcus Thielking sicher, einer der vier Gründer von skobbler.
Der Wechsel zu einer Vektor-Kartentechnologie ermöglicht skobbler außerdem die Einführung neuer Features und Produktverbesserungen. Konkret wird skobbler dann unter anderem die Karte in Fahrtrichtung anzeigen und eine 2,5D-Ansicht bieten. Gerade diese beiden Verbesserungen stehen auf der Wunschliste der skobbler-Nutzer ganz oben, wie eine aktuelle Online-Umfrage ergab.
Die Navigationssoftware skobbler ist für das iPhone im App Store erhältlich und kostet 7,99 Euro. Im Angebot ist die Nutzung der Karten für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz enthalten. Die App ist mit allen iPhones der Serien 3G und 3GS kompatibel. Navi-Software von skobbler für nahezu alle Betriebssysteme und Modelle finden Sie unter http://beta.skobbler.de/mobile/phones.
Kommt vllt. noch. Außer der iPhone-Version sind alle anderen Apps schließlich auch noch seit langem im Beta-Stadium, daher vermute ich mal, dass die Jungs es kapazitätstechnisch einfach nicht hinbekommen, für alle Systeme gleichzeitig zu entwicklen.
Aber wie mein Vorredner sagte, ist aufgrund der bereits üppigen Auswahl an Navigationssoftware für WinMob dort der Bedarf auch am geringsten, während es für BlackBerry i.A. n.m.M. keine einzige anständige Lösung gibt.
Nicht mal eine kostenpflichtige…
zu wenig kunden würde ich mal sagen! angebor und nachfrage eben
wieso gibts keine windows mobile version?
wobei ich die Karten als sehr gut und sehr genau empfand. Naja mal sehn wie das neue Material dann sein wird.
OpenStreetMaps ist kostenlos im Gegensatz zu Navteq.
Bezugnehmend auf Heinz124: Die Karten von OpenStreetMap sind derzeit in Städten besser wie die von Navteq, in ländlichen Gebieten aber deutlich schlechter. Du kannst die OSM-Karten auf http://www.openstreetmap.org/ ansehen/nutzen/herunterladen und dir selbst ein Bild machen.