Der Netzbetreiber TeliaSonera hat das erste kommerzielle LTE-Netz in Betrieb genommen. In Stockholm und Oslo, den Hauptstädten von Schweden und Norwegen, haben die Kunden des Unternehmens ab sofort Zugriff auf Downloadraten von maximal 100 Megabit pro Sekunde. Das mobile Breitbandnetz der nächsten Generation kann derzeit nur mit einem LTE-USB-Stick von Samsung verwendet werden.
Der Netzbetreiber TeliaSonera hat das erste kommerzielle LTE-Netz in Betrieb genommen. Der Start erfolgte gleichzeitig in Schweden und Norwegen. Allerdings werden derzeit nur die Innenstädte von Stockholm und Oslo mit der neuen Breitband-Funktechnologie abgedeckt. Die 4G-Technologie in Stockholm stammt vom schwedischen Netzausrüster Ericsson, Oslo wurde vom chinesischen Unternehmen Huawei ausgestattet.
Das neue Netz liefert eine Geschwindigkeit, die zehnmal höher ist, als die bisher eingesetzte HSPA-Technologie. Ericsson verspricht eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download und 50 Megabit pro Sekunde im Upload. Die von TeliaSonera als Turbo 3G bezeichnete HSPA-Technik erreicht nur eine Geschwindigkeit von 10 Megabit pro Sekunde im Download.
Nutzer können die neue Breitband-Funktechnologie mit einem LTE-USB-Stick von Samsung verwenden. Er unterstützt die maximale Geschwindigkeit, die vom Netz angeboten wird. Der Stick trägt die Bezeichnung GT-B3710. Er enthält den Chipsatz Kalmia, den Samsung im September vorstellte. Er wirkt im Vergleich zu den derzeit erhältlichen HSDPA/HSUPA-Sticks ziemlich groß, ist aber bereits so stromsparend, dass er allein über den USB-Anschluss mit Strom versorgt werden kann. Weitere Modelle, die zu HSPA, UMTS und EDGE abwärtskompatibel sind, sollen in naher Zukunft folgen.
In Deutschland wird die Einführung der nächsten Generation mobiler Breitbandverbindungen wohl noch eine Weile dauern. Die deutschen Netzbetreiber haben bisher angekündigt ihre HSDPA/HSUPA-Netze bis zur Grenze des Möglichen zu modernisieren. Dennoch gibt es bereits erste Feldtests. T-Mobile erprobt derzeit im österreichischen Innsbruck auf Basis eines 60 Funkzellen umfassenden Testnetzes die LTE-Technik von Huawei. Vodafone hat ebenfalls zusammen mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutschen Rundfunk ein Pilotprojekt mit dem UMTS-Nachfolger Long Term Evolution gestartet.
ps: einziges Problem wär vielleicht der große Energiehunger!
@ Kuper1234:
Ich hab zwar auch nicht so viel Ahnung, aber ich denke, dass sowas in naher Zukunft möglich ist, da es ja eigentlich auch für Handys entwickelt wurde.
Wenn der Empfänger in einem USB-großen Stick passt, dann kriegt man es bald auch soweit geschrumpft, dass er in einem Handy passt...vor allem wenn man bedenkt, dass die Größe von Handys in den letzten Jahren zugenommen hat.
auch für handy machbar?
hab von sowas keine ahnung
"vor allem wenn man bedenkt, dass die Größe von Handys in den letzten Jahren zugenommen hat." ja durch die verbaute technik ;)
und naja ich denke es wird noch ne weile dauern bis die lte in handys verbauen werden/können...und selbst wenns in nem jahr so weit sein sollte bringt es ca. 90% der bevölkerung nix da es bestimmt wieder 10 jahre dauert bis ganz deutschland damit ausgebaut wird
aber immer erst schön die großstädte zuerst...die eh schon einen 2903920392930mbit dsl anschluss haben.....