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Autor: Benjamin Gehrmann | 16.12.2009 - 14:20 | (1)

Mobiles Onlineshopping: Internationale Studie zeigt Mängel auf

Eine internationale Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzvb) zeigt, dass die meisten Onlineshops noch nicht für die mobile Nutzung mit dem Handy oder Smartphone ausgelegt sind. Teilweise war eine Bestellung nicht möglich oder die Auswahl sehr eingeschränkt. Auch lange Lade- und Bestellzeiten machten den Einkauf zur einer unangenehmen Angelegenheit.

Mobiles Onlineshopping: Internationale Studie zeigt Mängel auf

Laut einer Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzvb), sind die meisten Onlineshops noch nicht für die mobile Nutzung ausgelegt. Dies ergab ein Feldversuch mit 112 Waren und Dienstleistungen in elf Ländern."Derzeit kann man Verbrauchern nicht guten Gewissens empfehlen, Online-Geschäfte über mobile Endgeräte abzuwickeln", lautet auch für Deutschland das Fazit von Cornelia Tausch, Leiterin des Fachbereiches Wirtschaft und Internationales der vzvb.

Für viele Testkunden war es in Deutschland oft sehr schwer, ein zuvor erworbenes elektronisches Buch zu lesen. Der Kaufvorgang lief zwar problemlos, doch dank des eingebauten DRM-System (Digitales Rechtemanagement) war die Benutzung nicht möglich. Die gängigsten Mobiltelefone konnten die Dateiformate der E-Books nicht unterstützen. Ähnlich verlief es bei einem Musikanbieter. Auch dort begann der Bestellvorgang problemlos, der entscheidende Klick auf den Kauf-Button blieb aber ohne Ergebnis.

Beim Erwerb eines Kinotickets war es dann umgekehrt. Die Kaufoption stand zur Verfügung und konnte ausgewählt werden, der Sitzplatz aber nicht. Nur in einer bestimmte Ecke des Kinosaals waren Plätze reservierbar. Cornelia Tausch warnt vor allem vor Abo-Fallen. So mussten Tester, die ein vermeindlich kostenloses Handyspiel heruntergeladen haben, später Gebühren für ein abgeschlossenes Abo bezahlen, obwohl dieses nie bestellt wurde. Auch dank langer Wartezeiten wurde der Bestellvorgang oftmals zu einer Qual.

Insgesamt wurden in 10 weiteren Ländern die selbe Studie durchgeführt, meist gab es auch dort Probleme. So fehlte in Großbritannien eine Altersverifikation und in Norwegen funktionierte häufig die mobile Bezahlung nicht. Für die Zukunft muss sich demnach noch einiges ändern, damit der mobile Einkauf mit dem Handy oder Smartphone für viele interessant wird.

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Kommentare
  1. 16.12.09 16:44 Anonymous (Gast)

    dafür brauchts ne studie.. is klar

    hätt ich denen auch sagen können dass man mit nem schrott browser wie sie in proprietären handybetriebssystemen verwendung finden sind nicht weit kommt Oo

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