Das Standardisierungsgremium Bluetooth SIG hat die ersten Spezifikationen zu Bluetooth 4.0 veröffentlicht. Bei der Entwicklung des neuen Standards wird vor allem auf einen möglichst niedrigen Energieverbrauch geachtet. Dadurch sollen sich neue Anwendungsfelder erschließen lassen, etwa im medizinischen Bereich oder bei der Sicherheit.
Als der Bluetooth-Standard 3.0+HS im April 2009 beschlossen wurde, lag das Hauptaugenmerk auf schnelle Übertragung und leichte Bedienbarkeit. Nun hat die Bluetooth Special Interest Group (Bluetooth SIG) die ersten Spezifikationen für die Version 4.0 festgelegt. Hier liegt der Fokus auf der Verringerung des Energieverbrauchs.
Die neue Niedrigenergie-Technologie hat ihre Wurzeln im Funkstandard Wibree, der von Nokia entwickelt wurde. Sie soll neue Märkte für Geräte erschließen, die mit geringen Kosten produziert werden können und mit äußerst wenig Strom auskommen. Denkbar sind nach Angaben der Bluetooth SIG Anwendungen im Gesundheitswesen, Sport und Fitness, Sicherheit und Unterhaltungselektronik.
"Nokia hatte sich seit der Entwicklung seiner Wibree-Technologie dieser Drahtlostechnologie im Super-Niedrigenergiebereich verschrieben. Nun freuen wir uns, die Einführung der Bluetooth Niedrigenergie-Spezifikation zu erleben, die neue Marktchancen und der Industrie ein Feld für Innovationen eröffnet." sagte Markku Verkama, Leiter der Abteilung Devices R&D bei Nokia.
Der Stromverbrauch wird durch mehrere Faktoren verringert. Die Spezifikation ermöglicht den Verbindungsaufbau und die Datenübertragung innerhalb von drei Millisekunden. So muss das Gerät nur extrem kurz aus dem Schlafmodus aufwachen. Außerdem verwenden alle Komponenten einen erweiterten Schlafmodus (sniff-subrating) und ein adaptives Frequenzsprungverfahren, um Interferenzen mit anderen Funktechnologien im 2,4-Gigahertz-Band zu minimieren.
Zwei Arten von Einbaumöglichkeiten sind in Planung, ein Einzelchip für Arbanduhren oder Sportartikel wie Pulsmesser und eine Dual-Lösung. Diese ist für Bluetooth-fähige Geräte wie Handys oder drahtlose Tastaturen gedacht. Die neue Systemarchitektur hat viele Gemeinsamkeiten mit bestehenden Funklösungen und Funktionsweisen der klassischen Bluetooth-Technologie und führt daher zu keiner Kostensteigerung.
und die werkeln schonwieder an dem nachfolger....
wieso schleissen sich nicht mal alle hersteller zusammen und entwickeln ein einheutliches drahtloses übertragungssystem.....
jetzt ist schon wireless USB kurz vor der weiten einführung, bluetooth 3.0, wireless lan mit neuem energiesparenden standards...... und am ende sind alle vom aufbau her sehr ähnlich und funken im 2,4GHz band..... vor allem bluetooth 3.0 und wireless USB sind fast die selben technologien nur anders umgesetzt....... und dadurch nicht kompatibel.....
Richtig!
Bringt mal ein System. Und bringt mal 3.0 in Handys