In den vergangenen Wochen gab es einen Bieterwettstreit um das Start-Up Jajah, aus dem der Mobilfunkanbieter o2 erfolgreich hervorgegangen ist. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Jajah bietet billige Telefonate per VoIP über das Internet an. Das Unternehmen wurde 2005 in Österreich gegründet.
Der Mobilfunkanbieter o2 hat das VoIP-Start-Up Jajah übernommen. Der Kaufpreis soll 200 Millionen US-Dollar betragen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezug auf die israelische Finanz-Zeitung The Marketer. Weder o2 noch Jajah haben zu dem Geschäft eine Stellungnahme abgegeben.
Mit der Offerte ist der Netzbetreiber anscheinend Sieger in einem Bieterwettstreit um das junge Start-Up geworden. Neben Telefónica, dem Mutterkonzern von o2, haben auch der Softwaregigant Microsoft und der Internet-Riese Cisco für das Unternehmen geboten. Experten schätzen den Marktwert von Jajah auf 200 bis 400 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen Jajah wurde 2005 in Österreich gegründet und schon früh das Handy für sich entdeckt. Mit einem Callback-Service ermöglichte der Anbieter schon früh billige Auslandstelefonate. Dazu musste der Kunde nur seine eigene Handynummer und die Rufnummer des anderen Gesprächsteilnehmers auf einer Internetseite eingeben. Er wurde daraufhin von einem Server angerufen, der das Gespräch auch vermittelte.
Doch trotz der revolutionär einfachen Methode wurde Jajah nie so erfolgreich wie etwa Skype. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Nutzer weltweit und ermöglicht Gespräche in über 200 Länder. Partner des Unternehmens sind unter anderem Yahoo!, Microsoft, Intel, die Deutsche Telekom und IBM Lotus.
solche unternehmen gibts doch mitlwerweile wie sand am meer
Das ist Quark. Das O2-Gerücht taucht zum wiederholten Mal auf und wurde auch dieses Mal nicht bestätigt. Reuters hat nur eine israelische Website abgeschrieben, die keine Quelle nannte. Jajah macht eben gern Wind um sich.