Freescale hat den Prototypen eines Tablet vorgestellt, der so ähnlich ab Sommer 2010 im Handel erhältlich sein könnte. Er hat einen 7 Zoll großen Touchscreen, eine ansteckbare Volltastatur und ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Dennoch soll das Referenzdesign, das der Chipentwickler an Hersteller lizensiern will, nur rund 200 Dollar kosten.
Wohl nicht zuletzt durch die Gerüchte um das neue Apple iSlate springen immer mehr Hersteller auf den Tablet-Zug. Der Mikroprozessor-Hersteller Freescale hat jetzt ein Referenzdesign für ein Tablet mit 7-Zoll-Touchscreen vorgestellt, das von Herstellern lizensiert werden kann. Es soll für gerade einmal 199 Dollar in den Handel kommen. Als Starttermin ist der Juni 2010 angepeilt.
Das Tablet ist nicht der erste Versuch des Unternehmens, mit ARM-Technik im Netbook-Markt Fuß zu fassen. Freescale half schon dem japanischen Hersteller Sharp, das Netwalker auf den Markt zu bringen, einen ultrakompakten Handy-Laptop-Hybriden mit Ubuntu als Betriebssystem. Er verkaufte sich allerdings nur schleppend.
Das neue Freescale-Tablet ist mit einem i.M515-Prozessor ausgestattet, der auf Basis des ARM Cortex A8 entwickelt wurde. Letzterer steckt etwa im neuen iPhone 3GS, dem Palm Pre und auch dem Android-Smartphone Motorola Milestone. Das Tablet ist außerdem mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher ausgestattet, dazu kommen WLAN mit den Standards b/g/n, A-GPS und schneller Mobilfunk. Das Referenzgerät unterstützt internen Speicher von 4 Gigabyte bis 64 Gigabyte sowie microSD-Karten.
Die Auflösung des Touchscreens soll 1024x600 Pixel betragen. Eine 3-Megapixel-Kamera ist ebenso integriert wie Lage- und Helligkeitssensor. Ein Akku mit einer Leistung von 1900 mAh soll Laufzeiten von bis zu 12 Stunden ermöglichen. Als Betriebssystem kann wahlweise Android OS verwendet werden oder eine eigene Version von Linux, die auf 3D-Effekte setzt und mit Browser, Widgets, Flash und einem Software-Paket für Dokumentenbearbeitung ausgestattet ist. Erste Modelle werden auf der Consumer Electronics Show (CES) vorgestellt, die vom 7. bis zum 10. Januar in Las Vegas stattfindet.
Bitte dem Volk ein Volks-Tablet. Es sollte zäh wie Leder sein.
Eigentlich haben die Volks-Produkte eine ganz andere Quelle. Die in die 40er Jahre zurück führt.
ICh finde es immer wieder lustig:
Areamobile hat manchmal BILDniveau, wobei in letzter Zeit wohl immer öfter ;-)
"iSlate-Killer" "Iphone-Killer" " Gigant-Display" "Volks-Tablet" ach ja.. wenn wir schon bei Volks.. sind, neben Volkswagen ist diese ganze Volk Kampagne doch von Bild, hier ein schöner Blogeintrag:
http://www.bildblog.de/schnappchen-furs-volk/
Also an die Redaktion, bitte, bitte bessert den Schreibstil, das kann doch nicht wahr sein..
nya -.-
"Wohl nicht zuletzt durch die Gerüchte um das neue Apple iSlate springen immer mehr Hersteller auf den Tablet-Zug."
Tablett-PCs gibt es schon seit 10 Jahren von dutzenden von Herstellern. Dass das iSlate hier der Ideengeber gewesen sein soll ist wohl mehr als an den Haaren herbeigezogener Unsinn.