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Autor: Frank Kabodt | 15.01.2010 - 10:38 | (2)

Mobiles Internet: UMTS statt Festnetz

Mobiles Internet über HSPA soll in schwach besiedelten Regionen bevorzugt ausgebaut werden. Nach Angaben der Deutschen Telekom seien die Kosten für breitbandige Festnetzleitungen in ländlichen Regionen zu hoch, deshalb muss mobiles Internet per HSPA als Alternativlösung ausgebaut werden.

Mobiles Internet: UMTS statt Festnetz

Für mobiles Internet setzt die Deutsche Telekom beim Ausbau des Breitbandnetzes in ländlichen Regionen auf Mobilfunk. Demnach sei mobiles Internet über HSPA in großflächigen Regionen mit vergleichsweise wenig Einwohnern deutlich günstiger zu realisieren, als herkömmliche Breitbandanschlüsse durch das Verlegen von Festnetzleitungen. Nach Aussage von Ulrich Adams, verantworlich für den Breitbandausbau bei der Deutschen Telekom, müssen überall dort, "wo der Ausbau von Festnetz zu teuer ist, [...] Mobilfunk- und Richtfunklösungen [geprüft werden]". Auf diese Weise könne man den Bürgern über alternative Technologien schnelle Internet-Anbindungen bieten. Über mobiles Breitband via HSPA werden mittlerweile Übertragungsraten von 7,2 MBit/s im Download erreicht. Für mobiles Internet reicht das zwar aus, IPTV kann damit jedoch nicht realisiert werden.

Um Breitband-Internet in schwach besiedelte Regionen zu bringen, möchte die Deutsche Telekom mit den Komunen zusammenarbeiten und hofft auf finanzielle Unterstützt aus der öffentlichen Hand. Im vergangenen Jahr wurden 720 Kooperationen getroffen, ingesamt wurden bereits über 1.200 Vereinbarungen zum Ausbau von Breitband-Internet geschlossen. Wo die Telekom wegen niedriger Umsatzpotenziale beim Ausbau mit Verlusten rechnet, sollen die Komunen einspringen und den Ausbau von Breitband-Internet mit öffentlichen Geldern oder der Bereitstellung von Leerrohren oder sonstigen Tiefbaumaßnahmen unterstützen. Allein für die Tiefbauarbeiten entstehen Kosten von bis zu 50.000 Euro je Kilometer.

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Kommentare
  1. 16.01.10 13:04 Anonymous (Gast)

    Falls T-Mobile dann doch keine Verluste an dem jeweiligen Standort macht, kann man doch hoffen, das sie dann auch ihren Gewinn mit den Komunen teilt.

    Aber wer glaubt noch an den Weihnachtsmann! Ich nicht.

  2. 15.01.10 12:08 Ffm Knackarsch (Gast)

    Zum surfen und downloaden reicht Mobilfunk aus, aber das Festnetz hat glaube ich noch den Vorteil, daß es einen wesentlich schnelleren Ping hat, was für Multiplayer Games wichtig wäre. Weil mit Spaßbremsen hat keiner Lust zu zocken und werden sofort gebanned.

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