Der finnische Handyhersteller Nokia hat mit dem N900 sein erstes Smartphone auf den Markt gebracht, auf dem das Betriebssystem Maemo 5 installiert ist. Nun hat der Entwickler Brandon Roberts ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie auf dem Handy neben dem Original-Betriebssystem auch Android läuft. Per Auswahlmenü kann man entscheiden, welches Betriebssystem gebootet wird.
Sowohl die Tastatur als auch die Touchscreen-Bedienung scheinen zu funktionieren. Auch die Display-Auflösung des N900 wird von Android übernommen. Brandon Roberts selbst bezeichnet die jetzige Version noch als Konzept und weniger als nutzbare Alternative. Aus diesem Grund gibt es auch keine Anleitung oder sonstige Informationen, wie man das Betriebssystem von Google auf das N900 portieren kann. Allerdings dürfte das nur eine Frage der Zeit sein.
Das N900 ist Nokias erstes Smartphone mit dem Linux-Betriebssystem Maemo. Es ist umfassend ausgestattet und bietet eine seitlich ausziehbare Volltastatur. Der 3,5 Zoll große Touchscreen biete eine scharfe 800x480 Pixel Auflösung. Als Chipsatz verwendet das Nokia N900 den OMAP3430 von Texas Instruments, dessen ARM-Cortex-A8-Prozessor mit 600 Megahertz getaktet ist. Ein Grafikprozessor unterstützt das Gerät bei aufwändigen Darstellungen. Dabei handelt es sich um den PowerVR SGX mit Open GL ES2.0-Unterstützung, den auch Apple beim iPhone 3GS verwendet.
Die Autofokus-Kamera mit Linsen von Carl Zeiss kann Bilder bis zu 5 Megapixel fotografieren und wird durch einen doppelten LED-Blitz unterstützt. Videos zeichnet das N900 mit maximal 800x480 Pixel bei 25 Bildern pro Sekunde auf. GPS und Beschleunigungssensoren sind auch eingebaut. Der interne Speicher beträgt 32 Gigabyte und kann durch microSD-Karten auf 48 Gigabyte erweitert werden. Nur beim Akku spart Nokia mal wieder. Er ist nur 1320 mAh stark.
Maemo ist besser als Android, weil es die einfache Portierung nativer Linux Anwendungen ermöglicht. Wenn das Telefon drumrum erstmal anständig läuft (nur eine Frage der Zeit), werden die besseren Fähigkeiten als mobiler PC entscheidend sein.
Ich freue mich schon auf Maemo mit Qt. Das wird die Killer Kombination!
Wann versteht die breite Masse endlich, dass ein resitiver Screen nicht grundsätzlich schlechter seien muss. Es gibt durchaus Anwendungsgebiete, bei denen ein resitiver Touchscreen einem kapazitiven Touchscreen überlegen ist. Das eine ist halb ein druckempfindlicher und das andere ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Ich kann durch aus nachvollziehen warum viele Menschen die "Geschmeidigkeit" eines kapazitiven Screens bevorzugen, aber dennoch erlaubt die reistive Technolgie beidienkonzepte, welche sich bisher technologiebedingt nicht mit der kapazitiven Technik realisieren lassen. Und für Leute die es immer noch nicht wissen, Multitouch ist mit beiden Technologien möglich.
Dacht ich mir auch grad. Man hat dann also ein Milestone das 3 mal so dick ist, schwerer, mit nem resistiven touchscreen. Man vereint also alle nachteile die es so geben kann in einem Gerät was es bereits gibt ^^
kauft man sich lieber nen milestone
net schlecht die portierung...aber bis letztendlich alle features von android laufen wirds denk ich mal noch ne weile dauern, wenns überhaupt mal richtig laufen sollte...
zudem ist das n900 dezent zu dick was es sehr sehr unattraktiv macht
Fast so gut wie das N97, doch leider fehlt die allround-Suchfunktion!