Angeblich entwickelt Motorola ein neues Android-Modell mit der Bezeichnung Motosplit. Es soll sich durch die ungewöhnliche Anordnung der Volltastatur von der Konkurrenz mit Google-Betriebssystem unterscheiden. Die Tastatur ist geteilt und lässt sich links und rechts unter dem Touchscreen hervorziehen.
Mit neuen, ungewöhnlichen Designs versucht die Handysparte von Motorola anscheinend, wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Das zeigte schon das seitenverkehrte Klapp-Modell Motorola Backflip. Dem Technik-Blog engadget.com wurde nun ein Bild zugespielt, das ein neues Gerät mit geteilter Volltastatur zeigt, an dem Motorola angeblich arbeitet. Das Mobiltelefon soll die Bezeichnung MOTOSPLIT tragen.
Das Gerücht zum Motosplit sollte allerdings mit großer Vorsicht behandelt werden. Nach Angaben von Engadget handelt es sich bei dem Bild nicht um eine reale Aufnahme, sondern nur um eine Fotomontage. Sollte an der Nachricht tatsächlich etwas Wahres sein, dann bringt der US-amerikanische Handyhersteller demnächst ein Smartphone heraus, das mit dem Google-Betriebssystem Android und einem 1 Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor ausgestattet ist.
Der Touchscreen wird von zwei Tastaturen flankiert. Hält man das Handy quer kann man einen Teil der Tastatur links und einen Teil rechts unter dem Display herausziehen. Das Prinzip erinnert an das im Oktober 2003 vorgestellte Klapphandy Nokia 6820, dessen Volltastatur auch links und rechts des Diplays platziert war. Das Motorola-Modell wirkt allerdings deutlich dünner. Es soll im dritten Quartal in den Handel kommen, zunächst jedoch nur beim US-Netzbetreiber AT&T.
Sowas wird definitiv kommen, ist aber genausowenig praktisch für Vollastatur-Nutzer wie onscreen-Tastaturen. Das schreibgefühl auf einer Volltastatur ist immernoch meilenweit den Onscreen-Tasten voraus.
Was interessant werden könnte sind diese elektronisch steuerbare Bläschen (ich weiß nicht genau was das war und wie es funktioniert), mit denen man auf einem glatten Display z.B. Tastenprofile abbilden kann.
Ich sag euch, was irgendwann mal kommt und nützlich ist: eine ausziehbare Tastatur, die
1. nicht links und rechts, sondern unten und links ausziehbar ist, also Tastatur wie beim Palm unten, nur eben auch noch links für das Querformat, und die
2. kein physisches Keyboard ist, sondern ein weiterer Touchscreen. Vorteil: Bei virtuellen Tastaturen auf dem Bildschirm geht 50% der Arbeitsfläche verloren, bei einer ausziebaren virtuellen Tastatur behält man 100% für den Content. Außerdem ist die Tastatur bzw. Bedienfläche je nach Inhalt anpassbar, d.h. bei einem Musikplayer oder einem Game hat man eben andere virtuelle Tasten als beim Schreiben einer Mail. Außerdem kann eine physische Tastatur eh nicht links und unten ausziehbar sein, eine Touchscreen-Fläche, auf die man softwareseitig alles als Bedienoberfäche legen kann, was man will, schon.
Erinnert an das Nokia 6822^^
Halt ich ja mal für vollkommen unpraktisch, die Idee und Umsetzung gab es schon von Nokia, wie hieß das noch Grübel?
Du meinst des wo der Laser eine Tastatur auf den Tisch projeziert und man dann tippen kann?