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Autor: Frank Kabodt | 26.01.2010 - 13:18 | (4)

DEKRA: Freisprecheinrichtung im Auto unbeliebt

Eine Freisprecheinrichtung im Auto ist den meisten Autofahrern zu teuer oder zu kompliziert. Sie telefonieren lieber direkt über das Handy und riskieren damit nicht nur eine Geldstrafe, sondern gefährden auch andere Verkehrsteilnehmer. Besonders Frauen verzichten laut einer Studio des DEKRA auf eine Freisprecheinrichtung im Auto.

DEKRA: Freisprecheinrichtung im Auto unbeliebt

Eine Freisprecheinrichtung im Auto ist Pflicht, wenn man unterwegs telefonieren möchte. Trotzdem greifen viele Autofahrer noch immer auch während der Fahrt zum Handy, fand die Organisation DEKRA jetzt in einer Umfrage heraus. Demnach telefonieren 22 Prozent der Autofahrer ohne Freisprecheinrichtung im Auto. Das überrascht, denn über 90 Prozent gaben in der Umfrage an, dass sie Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung im Auto für gefährlich halten. Wer ohne Freisprecheinrichtung im Auto telefoniert, wird von der Polizei schnell zur Kasse gebeten: Bis zu 40 Euro werden dann fällig.

Für viele Autofahrer ist das nicht genug. Immerhin ist 58 Prozent der Autofahrer das Verbot, mit dem Handy am Steuer zu telefonieren, schlicht egal. Ein Drittel der Befragten findet die Preise für eine Auto-Freisprecheinrichtung zu hoch. Das empfinden vor allem junge Autofahrer so, hier waren es 41 Prozent. Ingesamt wurden für die Studio 1.800 Personen befragt. Besonders häufig haben Männer eine Freisprecheinrichtung im Auto (40 Prozent), bei den Frauen sind es nur 24 Prozent, die mittels Freisprecheinrichtung im Auto telefonieren. DEKRA rät allen Autofahrern, auch denen mit einer Freisprecheinrichtung, während der Fahrt anzuhalten um ein Telefonat zu führen, denn auch mit einer Freisprecheinrichtung im Auto kann der Fahrer schnell abgelegt sein.

Dabei muss eine Freisprecheinrichtung im Auto nicht teuer sein. Auf Amazon gibt es bereits zahlreiche Freisprecheinrichtungen für unter 20 Euro, beispielsweise das Modell "Magic Plus" vom Markenhersteller Hama für 12,66 Euro. Darüber hinaus befindet sich im Lieferumfang von fast jedem Handy mittlerweile eine Freisprecheinrichtung.

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Kommentare
  1. 27.01.10 11:05 Anonymous (Gast)

    Wer schon mal mit Handy am Ohr erwischt wurde und €60.- löhnen durfte, macht sich in der Regel auch Gedanken über die Anschaffung einer Freisprechanlage. Mit dem Bußgeld hat er allerdings schon fast die Hälfte des Kaufpreises einer brauchbaren Anlage der Polizei überlassen. Das schmerzt und sollte auch zu denken geben. Gute Bluetooth-anlagen von FwD, Parrot... gibt es teilweise schon für um die € 120.- inkl. Sprachausgabe über die Autolautsprecher und automatischer Radiostummschaltung. Der Einbau ist bei einigen Anlagen nicht umbedingt eine Wissenschaft. Da ich selber eine Parrot im Auto habe, kann ich das Ablenkungsrisiko nicht bestätigen, da zur Anrufannahme nur die grüne Hörertaste am Bedienelement der Anlage betätigt werden muß. Da ist das Anzünden einer Zigarette wärend der Fahr wesentlich ablenkender!

  2. 26.01.10 17:03 Anonymous (Gast)
    richtig so, der Fahrer gehört in die Ablage!

    "denn auch mit einer Freisprecheinrichtung im Auto kann der Fahrer schnell abgelegt sein."

  3. 26.01.10 14:33 Frank Kabodt (areamobile.de)

    Gemeint ist nicht die integrierte Freisprecheinrichtung des Handys sondern das Headset, das mittlerweile in fast jedem Lieferumfang zu finden ist. Reicht zum Telefonieren im Auto vollkommen aus. Nur anfassen darf man das Handy zum Wählen leider nicht ;)

  4. 26.01.10 14:18 Autobahnraser (Gast)

    "Darüber hinaus befindet sich im Lieferumfang von fast jedem Handy mittlerweile eine Freisprecheinrichtung."

    Erzählt dass doch mal den Bullen: "Ey, mein Handy hat eingebaute Freisprecheinrichtung!" (was ja auch durchaus korrekt sein kann)

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