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Autor: Andreas Seeger | 28.01.2010 - 11:17 | (16)

Superdünn und mit iPhone OS 3.2: Erste Eindrücke vom Apple iPad

Gestern hat Apple seinen ersten Tablet PC vorgestellt. Das iPad soll die Lücke zwischen iPhone und Computer schließen. Es hat einen knapp 10 Zoll großen Touchscreen mit der scharfen Auflösung von 1024x768 Pixel und wird von einem schnellen 1-Gigahertz-Prozessor angetrieben. Das iPad wird erst in 2 Monaten im Handel erhältlich sein, aber einige konnten das Gerät bereits in die Hand nehmen und ausprobieren. Areamobile fasst die ersten Eindrücke der Journalisten und Tech-Blogger zusammen.

Superdünn und mit iPhone OS 3.2: Erste Eindrücke vom Apple iPad

Gestern hat Apple seinen ersten Tablet PC vorgestellt. Das iPad soll die Lücke zwischen iPhone und Computer schließen. Es kommt mit einem knapp 10 Zoll großen Touchscreen mit der scharfen Auflösung von 1024x768 Pixel und wird von einem schnellen 1-Gigahertz-Prozessor angetrieben. Das iPad wird erst in 2 Monaten im Handel erhältlich sein, aber einige konnten das Gerät bereits in die Hand nehmen und ausprobieren. Areamobile fasst die ersten Eindrücke der Journalisten und Tech-Blogger zusammen. 

Apple iPad: Hands-On-Fotos von engadget.com

Apple iPad im Vergleich: Wie ein großes iPhone | Foto: engadget.com

Das Geheimnis um das verwendete Betriebssystem konnte gelüftet werden. Es handelt sich um das iPhone OS in der neuen Version 3.2. In der Tat sieht der Homescreen auf dem iPad fast genauso aus wie auf dem iPhone. Daher wird man "keine Überraschungen erleben, wenn man iPhone-Nutzer ist", schreibt engadget. Walt Mossberg vom Wall Street Journal sieht das anders. Zwar übernehme Apple die Benutzeroberfläche vom iPhone, erweitere sie aber um viele neue Elemente, die man so nur vom PC kennt. Als Beispiel nennt er die Foto-Anwendung, die kaum Gemeinsamkeiten mit der iPhone-Foto-App habe, sondern vielmehr wie iFoto auf einem Mac aussehe.

Apple iPad: Hands-On-Fotos von engadget.com

Der Homescreen sieht fast genauso aus wie auf dem iPhone | Foto: engadget.com

Besonders beeindruckt ist engadget von der Kombination aus brillantem Bildschirm und ultraflachem Gehäuse: "Es fühlt sich wie ein großes iPhone an". Auch die hervorragende Verarbeitung sorgt überall für Begeisterung. Mit seiner Glasoberfläche und dem Aluminium-Gehäuse wirkt das Gerät wie aus einem Guß und fühlt sich extrem hochwertig an. Weniger Zustimmung findet das Gewicht: Es liegt wirklich schwer in der Hand, so engadget. Auch für Mossberg ist das hohe Gewicht von knapp 700 Gramm ein Minuspunkt. "Ein weiteres Gerät, das man mit sich herumschleppen muss", konstatiert er. Zumal dem iPad ein wichtiges Ausstattungsmerkmal von Laptops fehlen würde: eine Webcam für Videochats. Dass Apple darauf verzichtet hat, wird von vielen als großes Manko angesehen. 

Apple iPad: Hands-On-Fotos von engadget.com

Apple iPad: Unglaublich dünn und hervorragend verarbeitet | Foto: engadget.com

Das System reagiere extrem schnell. Webseiten würden mit rasender Geschwindigkeit laden und das Scrolling darauf soll butterweich sein. Daraus kann man ableiten, das Apple seinen selbst entwickelten A4-Prozessor perfekt auf das Betriebssystem abgestimmt hat. Allerdings unterstützt das iPad kein Multitasking. Wie beim iPhone können kaum Anwendungen im Hintergrund laufen, sie werden geschlossen, wenn man ein anderes Programm öffnet. "Das ist wirklich eine Enttäuschung", schreibt engadget. Genauso wie die Tatsache, dass das Gerät kein Flash unterstützt. 

Positiver äußert sich engadget über die eBook-Anwendung. Texte auf dem iPad würden schon sehr nahe an ein gedrucktes Buch herankommen. Die Tastatur soll gut sein, aber nicht überragend. Sie reagiere nicht so präzise wie die Demos von Apple suggerieren, schreibt engadget. Auch Mossberg ist vom Schreiben auf dem iPad nicht gerade begeistert. Die Tastatur sei zu groß und flächig zum schnellen Tippen, sagt er.  

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Kommentare
  1. 29.01.10 11:41 Anonymous (Gast)
    Naja

    Also ich finde es irgendwie cool, zum daheim mal rumsurfen und so das ein oder andere machen, OK. Mehr aber auch nicht. Zum Preis: Dafür das es hier in der kleinsten Variante 500 € kosten wird (Apple rechnet immer 1:1 um) ist das Teil absolut preislich überzogen.
    Ich finds schon toll das Teil, aber es fehlt Flash, (ok muss ja nicht unbedingt sein, aber dennoch), ne Kamera, naja, wär toll gewesen, Mutitasking? Musik hören geht im hintergrund, was noch?
    Es ist wie schon gesagt, ein überdimensioniertes iPhone, mit weniger Funktionen.
    Es funktioniert flssig und schnell, es macht bestimmt Spass. Ich hätte 250 Euro afü ausgegeben, aber für 500 € niemals, das ist zu teuer für den wenigen Spass den man bekommt. Es wird sicherlich seine Abnehmer finden.
    Ich persönlich finde, es funktioniert, macht bestimmt Spass und das ist es doch was es machen soll. Zum arbeiten habe ich meinen Rechner zuhause, zum tel. mein iPhone. Es soll ja was dazwischen sein, und das ist es auch

  2. 28.01.10 21:56 Anonymous (Gast)
    kann euch nur zustimmen

    Apple springt hier nicht nur in den E-book-Markt, sondern wird es eben durch das Fehlen an Camera(+motion control)wieder zu unglaublichen Umsätzen schaffen.
    Denn, erst werden die bediehnt die sowie so in betracht gezogen hatten sich einen E-Reader zu kaufen, und dann durch einführung neuer, mit Kamera versehener Modelle, die die von der jetzigen, mißerablen Version entäuscht sind.

    Weitherhin ist das Nichtvorhandensein des Flash Support eine Unverschämtheit.
    In Great Briton wurde per Gerichtsbeschluß verfügt, das Apple keine Werbung Austrahlen darf, in der behauptet wird dass das Iphone(Ipad) das anzeigen kann.
    Ich für meinen Teil gucke viele Filme und Dokumentationen über Flashstreams.

    Und was macht der treue Appelkunde eigentlich mit seinem Iphone/Ipot wenn er sich eine solche Montrösität gekauft hat?
    Schlebt er den zusätzlich zu den 700gr seines mit sich herum?

    Sollte das Schreiben wirklich wie beschrieben schwerfällig fallen, dann ist dieses Gerät endgültig Wertfrei.

    Schade, es hätte nett sein können!

  3. 28.01.10 16:23 Anonymous (Gast)

    "Das ist so lustig...

    und jetzt zieht mal bitte alle ein Resumee und den Vergleich zwischen all den Gerüchten vorher und der Wirklichkeit nachher:

    -keine Kamera
    -kein Multtasking
    -kein OS 4.0
    -keine "neue 3 dimensionale Gestensteuerung"
    -kein Flash Support im Browser
    -kein SD Karten Slot
    -keine GPU
    -nur 1 GHz CPU"

    Kamera ist im Vorserienmodell nicht, niemand weiss, was im März kommt - in der Software gibt es extra noch neue Fotoumsetzungen.
    Multitasking kommt wahrscheinlich mit Os 4.0 im Sommer.
    Flash dann hoffentlich auch, falls Apple und Adobe zusammenarbeiten.
    SDcardslot gibt's als Adapter, und externe Monitore kannst du auch anschliessen.
    Eine GPU ist integriert, und die 1 Ghz CPU hat wahrscheinlich Multicore.
    Ausserdem sorgt die Hardware/Softwareanpassung für ordentliche Performance.

    "Tja, jetzt frage ich euch: Wo ist die Existenzberechtigung?

    Wozu zur hölle brauche ich das iPad?

    -zum Surfen ohne Flash?
    -zum Emails schreiben ohne Tastatur?
    -zum Filme/Bilder anschauen oder spielen auf nur 10 Zoll statt 42 bzw 22 Zoll?
    -zum Arbeiten ohne Tastatur und Maus?


    Ich sage: EPIC FAIL !!"

    Wenn du eine andere Tastatur als die virtuelle willst schliess doch eine über Bluetooth an, das ist nicht das Problem. Macht man an Computern doch auch. Wenn du Filme lieber auf 42" guckst, tu's doch. Dann brauchst du aber auch keine Netbooks.

  4. 28.01.10 16:00 Anonymous (Gast)
    Ihr seid doch einfach alle neidisch.

    Das ist es. Haters fail.

  5. 28.01.10 13:25 Anonymous (Gast)

    naja da bleibe ich lieber bei meinem iphone. der ist ja genau so wie dieser ipad ausser die fotogallerie:D und klein ist der auch:P

  6. 28.01.10 12:37 Anonymous (Gast)

    Ihr get Apple mal wieder total auf den Leim. Das was dem iPad jetzt fehlt wird in folgenden Generationen mit Plastikrückseite statt Alu Stück für Stück nachgereicht, um es dann als weitere Revolution zu verkaufen - Apple weiß eben wie man das Volk verarscht.

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