In der letzten Woche konnte man eine lauffähige Version von Android auf dem N900 von Nokia bewundern, jetzt setzt ein anderer Entwickler noch eins drauf. Er hat Mac OS X 10.3 mit Hilfe der Software PearPC auf das Smartphone portiert. Allerdings beweist sein Video auch, dass eine vernünftige Bedienung noch nicht möglich ist.
Bereits letzte Woche hat es der Entwickler Brandon Roberts geschafft, eine Version von Android auf dem N900 zu installieren, das eigentlich mit dem Linux-Betriebssystem Maemo 5 läuft. Jetzt hat der Entwickler Toni Nikkanen eine ältere Version von Mac OS X (10.3) auf dem Nokia-Smartphone emuliert. Damit ist das N900 das erste Smartphone überhaupt, dass eine vollständige Version des Desktop-Betriebssystems von Apple bootet.
Die Version 10.3 wurde mit Hilfe der Software PearPC auf dem N900 gestartet. Diese simuliert einen kompletten Macintosh-Computer. Allerdings beweist das gedrehte Video auch, dass das Programm zwar Mac OS X 10.3 starten kann, für den alltäglichen Gebrauch aber ungeeignet ist. Allein das Booten dauert über 90 Minuten. Auch die Cursor-Bewegung und die Bedienung des Betriebssystems funktionieren nur sehr langsam und lassen so das Arbeiten unmöglich werden. Trotzdem kann man erkennen, welches Potential im Maemo-Smartphone steckt. Bleibt nur noch abzuwarten, wann die erste Windows-Version auf dem N900 installiert wird.
Das N900 ist Nokias erstes Smartphone mit dem Linux-Betriebssystem Maemo. Es ist umfassend ausgestattet und bietet eine seitlich ausziehbare Volltastatur. Der 3,5 Zoll große Touchscreen biete eine scharfe 800x480 Pixel Auflösung. Als Chipsatz verwendet das Nokia N900 den OMAP3430 von Texas Instruments, dessen ARM-Cortex-A8-Prozessor mit 600 Megahertz getaktet ist. Ein Grafikprozessor unterstützt das Gerät bei aufwändigen Darstellungen. Dabei handelt es sich um den PowerVR SGX mit Open GL ES2.0-Unterstützung, den auch Apple beim iPhone 3GS verwendet.
Die Autofokus-Kamera mit Linsen von Carl Zeiss kann Bilder bis zu 5 Megapixel fotografieren und wird durch einen doppelten LED-Blitz unterstützt. Videos zeichnet das N900 mit maximal 800x480 Pixel bei 25 Bildern pro Sekunde auf. GPS und Beschleunigungssensoren sind auch eingebaut. Der interne Speicher beträgt 32 Gigabyte und kann durch microSD-Karten auf 48 Gigabyte erweitert werden. Nur beim Akku spart Nokia mal wieder. Er ist nur 1320 mAh stark.
Ich warte schon auf den der Vista aufm Taschenrechner installiert!
Ich bin schon beeindruckt von dem Handy.
..... aber mit nem ARM eine X86 CPU emulieren ist wie mit nem esel nen güterzug zu schleppen....
Der war gut und verständlich für jeden (hoffe ich) :)
jo deswegen schreibst du auch hier sinnfreie kommentare -_-
also ich finds schon genial wie das geht..... und nativ wird das nunmal niemals funktionieren das ist klar....
ne native linux version wie ubuntu wäre noch geil das ist ja dank open source kein problem..... aber mit nem ARM eine X86 CPU emulieren ist wie mit nem esel nen güterzug zu schleppen.....
Manche Menschen haben einfach zuviell freizeit.
Genauso sinnvoll wie dieses XP Phone. Nämlich überhaupt nicht...
Wenn sich das AreaMobile Team mit anderen Telefonen ebenso intensiv beschäftigen würde wie mit dem iPhone, würde es der Qualität der Berichterstattung sehr dienlich sein. Denn es ist keine Frage der Zeit bis auf dem N900 Windows gebootet wird- es ist schön längst so weit. Siehe http://maemocentral.com/2010/01/26/n900-can-run-android-win-nt-4-0-win-3-11-win-95-win-98-debian-mer/
Maemo - Android - WinNT 4.0 - Win 3.11 - Win 95 - Win 98 - Debian - Mer und jetzt auch MacOS